Praktikumsbericht von der wunderschönen Insel Bali!: Teil 9


Die letzte Woche inklusive Wochenende war sehr erlebnisreich. Nach der Arbeit war ich so gut wie jeden Tag beschäftigt und am Wochenende besuchte ich das erste Mal eine andere Insel.

Und wieder eine Abschiedsfeier

In der darauffolgenden Woche verließ uns wieder jemand. Diesmal verabschiedete sich eine Kollegin. Unser Chef organisierte ein Barbecue und etwas zum Trinken gab es natürlich auch :)

Die Nachbarinsel Nusa Lembongan

Eine Freundin aus meiner Unterkunft (Indonieserin) fragte mich die Woche zuvor, ob ich über das Wochenende mit ihr und einer Freundin nach Nusa Lembongan mitkommen möchte. Was für eine Frage? Natürlich sagte ich zu. Tipp: Am Samstag ging es schon 6 Uhr morgens los. Ein Abholservice brachte uns nach Sanur, von wo aus die Fähre nach Nusa Lembongan fuhr. Ich war ungelogen die einzige Europäisch-aussehende auf der ganzen Fähre. Nach circa eine Stunde hielten wir kurz vor der Insel. Von da aus wechselten wir auf kleinere Boote, damit die Korallenriffe nicht beschädigt werden. Der Anblick vom türkisblauen Wasser, war einfach nur herrlich.

Mit einem Tuk Tuk – in meinem Fall eine Autorikscha – ging es dann zu unserer Unterkunft. Das kleine Resort war super schön und gehörte einem Spanier. Der Betreiber mietete für uns zwei Scooter, sodass wir die Insel selbständig erkunden konnten. Da es auf Nusa Lembongan keine Polizei gibt, gibt es auch keine Helme. Dadurch hatte ich bevor ich auf den Roller stieg ein eher mulmiges Gefühl. Ich freundete mich in den letzten Wochen erst langsam mit ihm an und wollte auch immer nur mit langer Kleidung fahren. Und nun brach ich auf dieser Insel alle meine guten Vorsätze.Leicht bekleidet, ohne Helm und ohne Führerschein fuhr ich mit den Mädels los. Vorsichtig ging es die holprige Straße an der Küste entlang, die uns direkt zum Dream Beach brachte.

Dort legten wir eine kleine Sonnenpause ein. Der Strand war wunderschön und ich wollte unbedingt ins Meer springen. Jedoch waren die Wellen so heftig, dass es einen sofort umgehauen hat. Tipp: Danach entdeckten wir zufällig die Devil’s Tears. Da konnten wir ein kleines Naturschauspiel beobachten. Aus dem Nichts kommen riesige Wellen, die gegen die Bucht prallen. Durch die versprühte Gischt entsteht ein Regenbogen. Man sollte aber auf keinem Fall zu nah am Kliff entlang laufen, da die Wellen sehr hoch werden können und alles überspülen.

Ein kleiner Schnorchelausflug

Am Sonntagmorgen machten wir nach einem leckeren spanischen Frühstück einen Schnorchelausflug. Hierfür mussten wir zum Mushroom Beach, von wo aus das Bootablegte. Auch hier konnte man wieder dieses kristallklare Wasser bestaunen. Zusammen mit ca. 10 weiteren Personen brachen wir gegen 9 Uhr auf. Auf dem Weg zu der ersten Schnorchelstelle konnte ich weiter entfernt ganz kurz einen Delfin erkennen. Voll cool! Das erste mal, dass ich einen im Meer sah. Und dafür werden in Lovina (im Norden von Bali) extra Touren angeboten. Kurz darauf sind wir an unserem Ziel angekommen. Ich setzte mir die Taucherbrille auf und sprang ins Wasser. Beim ersten Tauchgang - mehr oder weniger an der Oberfläche - entdeckte ich um mich herum ganz viele kleine “Nemos”. Neben den Clownfischen, sah ich auch Halfterfische, Paletten-Doktorfische usw. Aber nicht nur die Fische, sondern auch die Korallen waren beeindruckend. Nach unserem Schnorchelausflug fuhren wir - bevor es wieder auf die Fähre zurück ging - in ein Restaurant und es gab makabrerweise frisch gefangen Fisch.