Praktikumsbericht von der wunderschönen Insel Bali!: Teil 10


Damit ich so viel wie möglich von meinen Erfahrungen und Eindrücken schreiben kann, fasse ich einfach mal ein paar Wochen zusammen. Denn alles was hier passiert, kann ich gar nicht wiedergeben. Ich erlebe einfach viel zu viel und weiß gar nicht wo ich anfangen soll :)

Mal wieder ein neuer Strand

Zu Beginn des Wochenendes machte ich mir zum Ziel, mal wieder einen anderen Strand zu besuchen. Von meinen Chef`s, die leidenschaftliche Surfer sind, habe ich des Öfteren etwas vom “Green Bowl” gehört. Also fuhr ich dort hin. Auch zu diesem Strand musste man wieder – wie beim Gunung Payung Beach – eine ewig lange Treppe hinab steigen. Die Bucht ist sehr schön, jedoch aufgrund der starken Strömung nicht so gut zum schwimmen geeignet.

Ein Trip mit Kollegen

Am Sonntag nahm einer meiner Chef`s meine Kollegin und mich mit zu einen Trip in den Norden – mit Auto (was für ein Luxus). Als Ziel wurde Bedugul festgelegt. Tipp: Denn die Ortschaft ist nicht nur für den Danau Beratan Tempel bekannt, sondern auch für die vielen “Strawberry Fields”.

Tipp: Zuerst schlenderten wir über den traditionellen Markt von Bedugul. Dieser bietet eine Vielzahl an Gemüse und Obst, aber auch die typischen Souvenirs. Danach wollten wir eigentlich in den Botanischen Garten “Kebun Raya Eka Karya”. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Somit sind wir in ein nettes Restaurant gefahren, das Warung Reakrasi Bedugul, um den Regen abzuwarten. Wir fuhren weiter nach Singaraja, wo wir uns ein wenig erholten und eine Schwimmpause einlegten, bevor es wieder durch die Berge Richtung Süden ging. Auf dem Weg zurück machten wir noch ein kleinen Stopp in Ubud, die Künstler- und Meditationsstadt Bali’s – zum Pizzaessen natürlich, was sonst.

Uluwatu Tempel und Monkey Forest

In der Woche nahm ich mir mal einen Tag frei. Ich entschied mich spontan Richtung Uluwatu zu fahren. Dort besuchte ich den Tempel “Pura Luhur Uluwatu”. Ich wusste, dass es dort auch einen Monkey Forest gibt, jedoch nicht, dass dieser direkt mit dem Tempel verbunden ist. Denn dummerweise hatte ich alle meine Wertsachen bei. Und jeder hier weiß, dass die Affen einem gerne klauen, was man bei sich trägt. Besonders beliebt sind Sonnenbrillen. Also bevorzugte ich es, mich doch lieber etwas von den Affen fern zu halten und spazierte an den Klippen entlang.

Festival auf der Turtle Island

Am darauffolgenden Wochenende fand zum Vollmond das Blue Moon Festival auf Turtle Island statt. Als meine Freundin und ich vom Weiten die riesige Bühne und Lichteffekte sahen, waren wir positiv überrascht. Und wir vermuteten, dass die Party schon voll im Gang ist. Als wir jedoch näher kamen, bemerkten wir, dass wir komplett falsch lagen. Denn als wir auf dem Gelände ankamen, wirkte es wie eine Kinderparty: niemand tanzte. Alle standen am Rand und warteten anscheinend darauf, wer den ersten Schritt auf die Tanzfläche macht. Zudem sahen die Meisten auch wirklich noch sehr jung aus. Irgendwie war es ja auch niedlich, wie verhalten sie alle waren. Also machten meine Freundin und ich den ersten Schritt und stürmten die Tanzfläche. Nach und nach trauten sich nun auch die anderen. Viele machten natürlich ein Foto mit und auch von uns. Im Laufe der Nacht lernten wir noch einige Leute kennen. Zwei davon, es waren Balinesen, begleiteten uns noch mit in einen Elektroclub. Das nenne ich mal eine gelungene Partynacht :)