Sehenswürdigkeiten in Cusco


Cusco liegt im Süden Perus auf 3.360 Meter Höhe über Meeresniveau und im Herzen der Anden. Die Stadt wurde etwa im 11. Jahrhundert nach Christi gegründet und beheimatet ca. 320.000 Einwohner. Cusco wird oft auch als die archäologische Hauptstadt Amerikas bezeichnet, da viele faszinierende Relikte vergangener Zeiten leicht zugänglich sind.

Auf den Spuren der Inkas...

Cusco eignet sich hervorragend, um Heiligenstätten der Hochukultur der Inkas zu erforschen. In Cusco und Umgebung finden sich mehrere gut erhaltene Ruinen der Inkas.

Museen in Cusco

Cusco hat eine große Auswahl an Museen zu bieten, welche während Ihres Praktikums ein Besuch wert sind. Einige ausgewählte möchten wir Ihnen näher vorstellen:

Die ursprüngliche Kathedrale von Cusco wurde auf ein bestehendes Gebäude der ehemaligen Inkas gebaut und Jahre später in den Inkapalst Wiracocha verlagert. Das Museum birgt einige geistliche und religiöse Objekte.

Das Kunstmuseum von Cusco war ein Zeremoniehof der Inkas und wurde etwa im Jahr 1580 zum Schloss des Eroberers Alonso Díaz umfunktioniert. Es diente ab 1850 dem Graf von Cabrera als Residenz, wurde restauriert und fungiert seit 2003 als Kunstmuseum. Dieses ist als einziges Museum in Peru dazu bestimmt, historische Monumente der vergangenen peruanischen Zeit wiederaufzubereiten.

Die Santa Domingo Kirche und das Kloster in Cusco wurden auf den einstigen Qoricancha Sonnentempel gebaut. Diese ist zweifellos eines der schönsten Beispiele spanischer Architektur, das in Cusco zu finden ist.

In der näheren Umgebung von Cusco

Sacsayhuaman ist eine Felsfestung der Inkas und liegt in unmittelbarer Nähe zu Cusco und ist einmalig in ihrer Architektur. Die Inkas benutzten beim Bau Steinblöcke von 9m x 5m und kreierten eine Festung, die 360m lang und mit Türen, Gängen und Aussichtspunkten versehen ist.

Q'Enqo, diese bekannte Inkastätte ist der Tierwelt gewidmet. Die Heiligenstätte weist die Form eines Amphitheaters auf und verfügt noch heute über Treppenstufen, Fenster und Sitzplätze. Weiterhin wurden unterirdische Zugänge und eine Steinskulptur eines Pumas ist noch gut erhalten.

Das Puca Pucura ist ein auf der Spitze eines Berges gelegener Beobachtungs- und Kontrollposten der Inkas. Er diente auch als strategisch wichtiger Stützpunkt, um das Heer zu versorgen. Von der halbkreisförmigen Anlage sind Mauern, Treppen und Tunnel erhalten geblieben.

Das Tambomachay ist ein Wassertempel der Inkas, das einst als Spa (deshalb ist es auch als "Baños del Inca" was so viel wie „Bad der Inkas“ bedeutet) benützt wurde. Wasser galt den Inkas als heiliges Element und symbolisierte Reinheit und Leben.

In der weiteren Umgebung

In der näheren Umgebung von Cusco gibt es ebenfalls einige Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen kleinere Orte, Kirchen oder Inkastätten, wie beispielsweise die Ortschaft Chinchero, die Inkaruine Tipon oder Pikillaqta, das „heilige Tal der Inkas sowie die Kreise von Moray. Und natürlich die weltbekannte "verborgenen Stadt - Machu Picchu".

Machu Picchu ist auch als verborgene Stadt bekannt und ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Peru. Cusco bietet sich als hervorragender Ausgangspunkt für einen Trip zu dieser Sehenswürdigkeit an, da sie nur etwa 110 Kilometer entfernt ist.

Die gut erhaltene Inkastadt liegt auf 2400 Metern und kann sehr gut, im Rahmen einer Wanderung erreicht werden. Sie blieb den Spaniern verborgen und wurde erst 1911 entdeckt. Bei einer Abstimmung im Jahr 2007, bei der mehr als 100 Millionen Menschen zu den „neuen 7 Weltwundern“ befragt wurden, wurde die ehemalige Inkastadt auf den 4. Platz gewählt.