Länderinfo USA


  • Hauptstadt: Washington D.C.
  • Einwohnerzahl: 325,7 Millionen (2017)
  • Fläche: 9.834.000 qkm
  • Währung: US-Dollar
  • Landessprache: Englisch
  • Bruttoinlandsprodukt: $ 18,57 Billionen (2016)
  • Regierungsform: präsidiale Bundesrepublik


Geographie

Die gesamte Fläche der Vereinigten Staaten ist über vier Zeitzonen verteilt. Landschaftlich sind die USA daher sehr unterschiedlich. Der Staat hat zwei Landesgrenzen, zum einen sind die USA im Süden angrenzend an Mexiko und zum anderen im Norden an Kanada. Richtung Westen und Osten sind die USA umgeben vom Atlantik, dem Pazifik und dem Golf von Mexiko.

Bevölkerung

Traditionell sind die USA ein Einwanderungsland. In den Anfangszeiten der USA, wie wir sie heute kennen, kamen die Einwanderer vor allem aus Europa. Auch heute noch sind rund 70% der amerikanischen Bevölkerung Nachfahren ehemaliger europäischer Immigranten. Im 19. Jahrhundert wanderten dann auch Menschen aus Asien und Afrika in die USA, vor allem in deren Süden, ein. Die großen Immigrantenzeiten sind mittlerweile zwar vorbei, dennoch hat sich die US-amerikanische Bevölkerung ihre Vielfältigkeit bewahrt.

Klima

Grundsätzlich ist es in den USA heißer, je weiter man in den Süden des Landes kommt. Auf Grund der großen geographischen Ausdehnung gibt es allerdings große klimatische Unterschiede innerhalb der USA. Wetterunterschiede bezüglich der Jahreszeiten prägen sich eher im Landesinneren und in Richtung Norden aus. Tropisches Klima herrscht in den USA auf der Pazifikinsel Hawaii und im Süden Floridas, im Gegensatz dazu herrscht in Alaska ein polares Klima. Ein mediterranes Klima herrscht in den größten Teilen Kaliforniens mit teils starken Regenfällen.

Geschichte

  • 1550: Erste europäische Einwanderer in Nordamerika
  • 1756 – 1763: Krieg zwischen Großbritannien und Frankreich
  • 1763 – 1783: Amerikanische Unabhängigkeitskriege
  • 1789: George Washington wird erster Präsident der USA
  • 1861 – 1865: Amerikanischer Bürgerkrieg
  • 1865 -1914: Industrielle Revolution
  • 1929: Der „black Friday“ leitet die Weltwirtschaftskrise ein
  • 1945 – 1964: Kalter Krieg vor allem zwischen Russland und den USA
  • 1962: Kubakrise
  • 2008: Barack Obama wird erster farbiger Präsident der USA
  • 2017: Donald Trump wird Präsident


Wirtschaft und Politik

Die USA ist die stärkste Wirtschaftsmacht weltweit. Vor allem auf Grund des rohstoffreichen Territoriums konnten sich die USA an der Spitze der Weltwirtschaft etablieren. Dennoch mussten auch die USA während der Finanzkrise starke Verluste hinnehmen.

Politische Situation

Ähnlich dem politischen System Deutschlands gelten auch in den Vereinigten Staaten die Prinzipien der Gewaltenteilung. Die USA ist eine präsidiale Republik. Auf Bundesebene ist der Kongress die gesetzgebende Gewalt. Um ein Gesetz in den USA auf den Weg zu bringen muss sowohl der Senat, als auch das Repräsentantenhaus zustimmen. Der amerikanische Präsident hat gegenüber dem Deutschen vergleichsweise viel Macht. Er besitzt insbesondere ein Vetorecht, welches nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit beider Häuser überboten werden kann. Schon seit langem bestehen zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland sehr gute freundschaftliche Beziehungen. Insbesondere in der Nachkriegszeit standen die Vereinigten Staaten Deutschland politisch und wirtschaftlich hilfreich zur Seite. Auch noch heute arbeiten die USA und Deutschland eng zusammen.