Renovieren im Waisenhaus in Ghana


Trotz meines Alters von nunmehr 45 Jahren wollte ich gerne an einem sozialen Projekt teilnehmen und die Entscheidung, dies mit Studentsgoabroad zu machen, war geradezu perfekt. Die Organisation ist sehr gut aufgestellt und die Anreise wird einem ziemlich leicht gemacht, wenn man das 1. Mal eine Fernreise unternimmt.

Ankunft in Accra

Die Ankunft in Accra verlief relativ reibungslos. Wir wurden am Flughafen in Accra abgeholt, fuhren zusammen mit einem Mitarbeiter vor Ort zum Hotel und haben die erste Nacht dort verbracht. Wenn man noch nie in Afrika war, ist man anfangs erstaunt über die örtlichen Gegebenheiten. Allerdings gewöhnt man sich relativ schnell an alles und in kürzester Zeit fühlt man sich zugehörig.

Ankunft in unserer Gastfamilie in Ho

Am nächsten Morgen erfolgte unsere Weiterreise nach Ho in einem landestypischen Beförderungsmittel, dem Trotro. Ohne die Mitarbeiter der Organisation wäre es wohl nicht so einfach gewesen, da Busbahnhöfe in Accra eine Erfahrung für sich sind. Angekommen in Ho, wurden wir in unserer Gastfamilie untergebracht, die uns freundlich und herzlich aufgenommen hat. Ab dann war man „zu Hause“ angekommen, denn nach ca. 4-5 Tagen fühlte man sich wirklich wie zu Hause und gehört dazu. Es wurde jeden Tag für einen gekocht und man bekommt 3 Mahlzeiten wenn man das möchte.

Last but not least: das Waisenhaus

Am nächsten Tag wurden wir von Leiter der Organisation vor Ort, Prince, gründlich informiert, in die Arbeit und Tätigkeiten der Organisation eingeführt, es wurden uns die Gegend gezeigt und last but not least: das Waisenhaus.

Wir haben uns ein Bild vor Ort gemacht, haben uns mit den Gegebenheiten vertraut gemacht, Land und Leute kennengelernt und uns entschlossen, den Kindern eine Freude zu machen, indem wir Ihnen neue Schlafräume gemacht haben. Wir haben von Freunden und Bekannten Geld gesammelt, damit Farbe gekauft und die Wände gestrichen, Betten gebaut, Matratzen organisiert und konnten nach einem Monat mit einem Gefühl nach Hause fliegen, etwas Sinnvolles geleistet und getan zu haben.

Das Lachen der Kinder hat uns für jegliche Arbeit entlohnt.