Freiwilligenarbeit in einer NGO Schule auf Bali


Freiwilligenarbeit auf Bali? - Sophie hat sich diesen Traum erfüllt und hat 2 Monate lange Kinder in einer NGO-Schule in Kerobokan unterrichtet. Während dieser Zeit hat sie vieles dazu gelernt und ist auch auf einige Hindernisse gestoßen. Erfahre hier mehr über Sophies Erfahrungen in Bali!


Mein Start in Bali

Ich habe für 2 Monate an einem Schulprojekt in Kerobokan teilgenommen. Dort habe ich im Kindergarten ausgeholfen und Englisch in der Grundschule unterrichtet. Außerdem habe ich die Deutschlehrer in der 11. und 12. Klasse unterstützt und zwei andere Freiwillige und ich haben ein Spendenprojekt organisiert, welches die Lehrer darin unterstützen sollte, ein besseres Bildungssystem zu bekommen. Es war eine Malstunden für die Kinder aus dem Kindergarten.

Ich habe meine Zeit in Bali sehr genossen denn die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit.


Auch der homestay war sehr gut und sauber. Das Schwierigste für mich war, zu lernen wie man mit dem Scooter fährt. Am Anfang war ich ziemlich ängstlich wegen des Verkehrs und es hat eine Weile gedauert, bis ich mit den Regeln auf der Straße vertraut war.

Meine erste Woche in der Schule war ein bisschen unorganisiert und mein Stundenplan hat sich ständig geändert. Die meiste Zeit des Projektes habe ich im Kindergarten geholfen. Dort habe ich den Kindern beim Malen, Schreiben und Rechnen geholfen. Während der Stunden habe ich den Lehrern dabei geholfen, die Kinder zum Zuhören zu bringen und ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.

Meine Aufgaben im Kindergarten und der Schule

Ich war in der Grundschule in der 2. und 3. Klasse. In der 2. Klasse habe ich allein Unterrichtsstunden organisiert aber der Lehrer war immer dabei und hat mir geholfen. Wir haben zu vielen verschiedenen Themen gelernt, zum Beispiel haben wir über den Verkehr gesprochen, über das Wetter und auch über Zeitformen. Die meiste Zeit haben wir gesungen und Spiele gespielt um sich besser an die Vokabeln zu erinnern. Ich hatte den Eindruck, dass die Schüler sehr an mir und an dem Englischunterricht interessiert waren. Wir hatten viel Spaß miteinander und ich habe die Zeit mit ihnen sehr genossen. In der 3. Klasse habe ich den Lehrer unterstützt und den Schülern bei ihren Aufgaben über Kommunikation geholfen. Manchmal habe ich mich ein bisschen überflüssig gefühlt und hatte in dieser Klasse nichts zu tun. Der Deutschunterricht war eine sehr tolle Erfahrung für mich. Ich hatte noch nie jemanden in meiner eigenen Sprache unterrichtet und es war schwerer als erwartet. Der Lehrer hat mit der Unterrichtsstunde angefangen und die anderen Freiwilligen und ich haben den Unterricht zusammen vorbereitet. Wir haben mit ihnen die Grammatik, Aussprache und Kommunikation gelernt. Außerdem sollten wir Tests mit ihnen durchführen und ihnen auch Noten gehen aber dazu habe ich mich nicht wirklich bereit gefühlt. Alles in allem glaube ich aber, dass die Schüler sehr daran interessiert waren, mit uns zu lernen und ich war glücklich ihnen dabei zu helfen, ihr Deutsch zu verbessern.

Das Spenden Projekt war die schwierigste Aufgabe, die ich hatte. Nur ich und die anderen Freiwilligen haben eine Malstunde für die Kinder aus dem Kindergarten organisiert. Die Kommunikation in diesem Projekt war ziemlich schwierig und deshalb war der Start etwas chaotisch. Nach einer Weile hat aber alles gut funktioniert und wir hatten viel darin, zusammen mit den Kindern Bilder mit Klebe und Glitzer zu verzieren. Außerdem habe ich auch in einer NGO Schule unterrichtet. Dort hatte ich morgens Unterrichtsstunden, ich denen ich Englisch unterrichtete. Die Schüler aus der Klasse von Mrs. Marlina waren immer begeistert und ich hatte den Eindruck, dass sie sehr dankbar für die Chance waren, Englisch zu lernen. Ich habe sie über das Wetter, den Verkehr und Tiere unterrichtet. Wir haben viele Spiele zusammen gespielt, Lieder gesungen oder Bilder gemalt um das Lernen der Vokabeln zu erleichtern. Ich habe es sehr genossen, mit ihnen zusammen zu lernen. Einmal in der Woche hatte ich zusammen mit Maja, der anderen Freiwilligen, die selbe Klasse. Das hat sehr gut funktioniert und wir haben Spiele gemacht, um die englische Aussprache mit den Schülern zu üben. Wie hatten auch Sportunterricht, in dem wir mit den Schülern zusammen Sportspiele gemacht haben. Das war sehr lustig und ich hatte den Eindruck, dass es den Kinder sehr gefallen hat.

Mein Fazit

Zusammenfassend hatte ich eine wirklich tolle Zeit in Bali. Die Menschen waren freundlich und hilfsbereit. Als ich mich nach dem Kulturschock an alles gewöhnt hatte, habe ich mich dort sehr wohl gefühlt und es hat sich schon ein bisschen wie ein neues Zuhause angefühlt.