Die Galapagos Inseln


Die Galápagosinseln sind 1000 km vom Festland entfernt eine Welt für sich. Die artenreiche Flora und Fauna bestimmt den Alltag der Menschen, da gerade die Forschung um sie und der Mythos um Charles Darwin viele Besucher anlocken. Lassen Sie sich auf den Mythos ein.

Das Galápagos Archipel

Die Galápagos-Inseln befinden sich 1000 km westlich von Ecuador. Dabei gibt es 14 größere und über 100 kleine Inseln, wobei Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela, Floreana und Baltra die 5 größten darstellen. 96% der Ländfläche gehören zum Nationalpark. Der Name kommt von den dort einzigartigen Riesenschildkröten, deren Panzer einer Sattelart ähnlich sah.

Der Entdecker

Charles Darwin fand die wichtigsten Anstöße für seine Evolutionstheorie auf Feuerland und den Galápagosinseln. Zu seinen Ehren wurde daher die Charles Darwin Forschungsstation auf Santa Cruz nach ihm benannt. Über 200 Wissenschaftler und Volontäre arbeiten hier an Projekten zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt. Das bekannteste ist wohl die Forschung um die geheimnisvolle Riesenschildkröte.

Nichts für Anfänger

Die Scuba Diving Möglichkeiten sind auf dem Archipel einfach weltklasse. Die Unterwasserwelt gleicht einem Aquarium und die Artenvielfalt ist überwältigend. Hammer- und Walhaie, Mantarochen, Seepferdchen und eine Reihe von tropischen Fischen tummeln sich hier. Es ist aber unbedingt Erfahrung wichtig, da unter Wasser jahreszeitenabhängig große Strömungen herrschen. Es lassen sich auch einige gute Surfspots finden, wenn man sich nicht unbedingt von der Anwesenheit von Seelöwen belästigt fühlt. Neben dem Charles Darwin Forschungszentrum zum Beispiel kann man sein Surfbrett einige Meter zum Tortuga Bay tragen. Aber auch hier gilt für das Surfabenteuer: nichts für Anfänger.

Lava Höhlen

Nördlich von Puerto Ayora auf Santa Cruz führt eine Straße direkt zu den Lava Höhlen, die sich über 1 km ihren Weg unter Tage gegraben haben. Mit einer Taschenlampe ausgestattet können Sie hier der Entstehung der Inseln auf den Grund gehen.