Kinderschutzpolitik

Es ist unser oberstes Ziel, den Kindern und Jugendlichen in unseren Programmen einen bestmöglichen Schutz zu bieten und sie vor jeglicher Kinderswohlgefährdung zu schützen. Diese Richtlinie gilt für alle Mitarbeiter, Prozesse und Abläufe von Studentsgoabroad und unseren Partnern im Ausland. Diese Richtlinie wird durch unseren Verhaltenkodex ergänzt. Mit diesen Richtlinien versuchen wir unsere Partner so gut wie möglich zu schulen und unsere Teilnehmer zu informieren.

Grundsätzliches:

Diese Richtlinien gelten für alle Freiwilligenprojekte und Praktika in Einrichtungen mit Kindern. Dieses können sein: Kindergärten, Schuleinrichtungen aller Art, Nachschulprogramme, aber auch Gastfamilien. Alle Kinder, die in diesen verschiedenen Projekten oder Praktika betreut werden, werden gleich behandelt, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religion oder ihrer Identität.


Veranwortlichkeiten:

Diese Richtlinien gelten für alle Freiwilligenprojekte und Praktika in Einrichtungen mit Kindern. Dieses können sein: Kindergärten, Schuleinrichtungen aller Art, Nachschulprogramme, aber auch Gastfamilien. Alle Kinder, die in diesen verschiedenen Projekten oder Praktika betreut werden, werden gleich behandelt, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religion oder ihrer Identität.

Studentsgoabroad:

Studentsgoabroad verpflichtet sich, die Rechte der Kinder innerhalb der angebotenen Programme zu vertreten, sie an die Projektkoordinatoren zu kommunizieren und Maßnahmen einzuleiten, im Falle es wird gegen diese verstoßen.

Projektkoordinatoren im Zielland.: 

Alle Projektkoordinatoren sind verantwortlich, diese Richtlinien einzuhalten und an die Freiwilligen und Praktikanten weiterzuleiten und sie über den richtigen Umgang mit Kindern zu informieren. Die Programmkoordinatoren halten sich das Recht vor, das polizeiliche Führungszeugnis von den Freiwilligen und Praktikanten noch vor Antritt der Reise einzusehen. Kann das Zeugnis trotz Nachfrage nicht vorgelegt werden, wird der Teilnehmer nicht für das entsprechende Programm akzeptiert. Auch verpflichtet Studentsgoabroad den Partner dazu, eine angemessene Risikoeinschätzung anhand der persönlichen Daten des Teilnehmer durchzuführen.

Die Koordinatoren sind dazu aufgerufen das Verhalten der Teilnehmer von den Gastinsitutionen einzufragen und gegebenfalls Maßnahmen einzuleiten.

Gastorganisationen und -unternehmen:

Alle Gastorganisationen sind verpflichtet, jeglich auffälliges Verhalten Angestellter, freiwilliger Mitarbeiter oder Praktikanten, unverzüglich an unsere Partner weiterzuleiten und die Koordinatoren darüber zu informieren.

Freiwillige und Praktikanten:

Freiwillige und Praktikanten können noch vor der Abreise um ihr polizeiliches Führungszeugnis gebeten werden. Nachdem sie ihm Zielland angekommen sind, aber noch vor Antritt des Programmes, sind sie verpflichtet, die Richtlinien des Kinderschutzes durch ihre Unterschrift zu akzeptieren und diese zu verfolgen. Von den Teilnehmern wird erwartet, sich an folgende Grundprinzipien im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu halten.

Grundprinzipien im Umgang mit Kindern:

  • Der Teilnehmer agiert als Vorbild für die Kinder und Jugendlichen im Projekt und sollte in jeder Situation auch entsprechend vorbildlich handeln.
  • Teilnehmer müssen den Schützlingen gegenüber ausgelassen, ruhig und keinesfalls wütend oder impulsiv handeln.
  • Es ist verboten Kinder außerhalb des Programmgeländes mitzunehmen, wie auf Exkursionen zum Strand, es sei denn es wurde mit dem/der Koordinator/in im Projekt so abgesprochen.
  • Es ist nicht erlaubt, Essen oder Geschenke für die Kinder mit in das Programm zu nehmen, wenn es nicht vorher mit dem/der Koordinator/in im Projekt erlaubt wurde.
  • Aufnahmen (Bilder oder Videos) mit und von Kindern/Jugendlichen sind nur mit Erlaubnis vom Koordinator erlaubt. Generell sind aber keine Aufnahmen erlaubt, die die Verletzlichkeit der Schützlinge zeigen.
  • Das Posten von Bildern auf Online Portalen oder in Social Media Kanälen ist nur mit vorheriger Erlaubnis der Koordinator im Projekts möglich.
  • Zwischen Teilnehmer und den Schützlingen muss eine erzieherische Grunddistanz herrschen. Dies bedeutet auch, dass jegliche Berührungen, die herabwürdigend, gewaltbetont oder sexuell sind, strikt verboten sind und mit sofortigen Folgen zu rechnen sind.
  • Die Adresse oder der Kontakt der Einrichtung darf nicht nach außen hin kommuniziert werden.

Achtung der Religion und der Tradition:

Freiwillige und Praktikanten werden nicht in den Programmen eingesetzt, um die Kinder und Jugendlichen von westlichen Werten zu überzeugen oder gar von eigenen Ideologien zu überzeugen. Ziel ist es, den Erziehern und Lehrern eine angemessene Unterstützung zu stellen. Die Werte und Traditionen des jeweiligen Gastlandes werden berücksichtigt und akzeptiert. Natürlich sind Teilnehmer immer willkommen, Ideen für eigene Spiele und Aktivitäten mitzubringen, die die geistliche und physische Entwicklung der Kinder fördern. Diese Vorschläge müssen vor dem Unterricht dem/der Projektkoorinator/in vorgelegt und akzeptiert werden.