Wege ins Ausland


Ein Auslandsaufenthalt wird zu einem immer wichtigeren Bestandteil des Lebenslaufes. Bewerben sich mehrere Interessenten auf eine Stelle werden oft Jene mit Auslandserfahrung bevorzugt. 

Dies liegt vor allem daran, dass diesen Bewerbern bessere Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen unterstellt werden. Fraglich ist nur – stimmt das?

Was bringt ein Auslandsaufenthalt?

Ein Aufenthalt im Ausland hilft zumeist die Sprachkenntnisse zu verbessern, vorausgesetzt man umgibt sich mit den Muttersprachlern, nicht nur mit Menschen aus dem eigenen Herkunftsland. Idealerweise wohnt oder lebt man demnach mit Einheimischen zusammen.

Der zweite oft genannte Vorteil eines Auslandsaufenthaltes ist die Stärkung der „interkulturellen Kompetenzen“. Darunter versteht sich insbesondere der Umgang mit Menschen unterschiedlicher Kulturen mit Blick auf eine positive und fruchtbringende Arbeitsatmosphäre.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass ein Auslandsaufenthalt darüber hinaus noch viel mehr bieten kann: die Möglichkeit die Welt zu bereisen, neue Orte und Menschen auf der Welt kennen zu lernen und viele unvergessliche Erfahrungen.

Wo ist der Haken?

Neben positiven Aspekten hat ein Auslandsaufenthalt jedoch auch seine Schattenseiten. Man verlässt seinen Heimatort/-Land und muss auf Freunde und Verwandte eine Zeit lang verzichten.

Darüber hinaus muss vorerst einmal der richtige Weg ins Ausland gefunden werden. Das kann sich als relativ schwierig erweisen und es entstehen oft hohe Kosten. Bevor man überhaupt ins Ausland reisen kann müssen die Flug- oder Fahrtkosten finanziert werden.

Angekommen im Wunschland muss neben der Wohnung oder einem Mietwagen auch das tägliche Leben finanziert werden. Ein Auslandsaufenthalt stellt damit durchaus eine Investition in die Bildung bzw. Weiterbildung dar.

Wege ins Ausland

Es gibt einige Möglichkeiten wie der Auslandsaufenthalt geplant und absolviert werden kann. Unter einem Urlaub versteht man in der Regel keinen Auslandsaufenthalt. Erst ab einer Aufenthaltsdauer von sechs bis acht Wochen spricht man von einem Auslandsaufenthalt.

Dieser kann in unterschiedlicher Form realisiert werden: Im Rahmen der Bildung oder Ausbildung als Austauschschüler, ein High School Jahr, als Au-pair oder ein Auslandssemester. Daneben besteht immer die Möglichkeit den Auslandsaufenthalt mit einem Sprachkurs zu kombinieren. Viele finden auch den Weg ins Ausland im Rahmen eines Praktikums oder als ehrenamtlicher Mitarbeiter in einer sozialen Einrichtung. Das kann vor, während oder nach der Ausbildung bzw. dem Studium sein. 

Je nach Bildungsstand und Arbeitserfahrung kann auch darüber nachgedacht werden den direkten Berufseinstieg im Ausland zu wählen. Jeder der einen Auslandsaufenthalt plant sollte sich frühzeitig einige Fragen stellen:

  • Was soll mit dem Auslandsaufenthalt erreicht werden (Spaß, Karriere, Abwechslung)?
  • Welcher Weg ins Ausland kommt realistisch in Frage (Bildung, Erfahrung, Sprachkenntnisse)?
  • Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung (Dauer, Form des Auslandsaufenthaltes)?
  • In welches Land möchte ich überhaupt gehen (finanzielle Mittel, Sprache)?

Der Weg über eine Vermittlungsagentur

Eine Vermittlungsagentur für Auslandspraktika, wie StudentsGoAbroad bietet dir eine Auswahl an interessanten Praktika in den verschiedensten Arbeitsbereichen. Es stehen mehr als 20 Ländern für Auslandspraktika und Voluntariate zur Auswahl.

Darüber hinaus erhältst du Hilfestellungen woran ein Auslandspraktikum oft scheitert:

  • Beratung und Hilfestellung zu Beginn (was den Ort, Dauer etc. angeht)
  • Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle
  • Suche nach einer Unterkunft
  • Unterstützung beim Visum
  • Unterstützung bei Motivationsschreiben und Lebenslauf
  • Vertragsabwicklung Praktikant/ Arbeitsgeber im voraus
  • Ansprechpartner vor Ort 24/7
  • Freunde vor Ort finden