Praktikumsbericht von der wunderschönen Insel Bali: Teil 4


Meine dritte Woche fing relativ ruhig an. Dafür war das Wochenende umso aufregender. Der geplante Trip sollte im Süden beginnen und im Norden enden. Ich sah viele interessante Orte und bekam eine Menge schöner Eindrücke.


Der Beginn des Wochenendtrips

...Ende der Woche lernte ich durch zwei Freunde eine Italienerin kennen. Ich vereinbarte mit ihr am Wochenende, außerhalb von Jimbaran, etwas zu unternehmen. Im Endeffekt hat es sich so ergeben, dass wir uns mit drei Leuten aus ihrem Hostel für einen Trip verabredeten. Als Ziel wurde einer der Wasserfälle im Norden festgelegt. Zu fünft und mit drei Scootern ging es dann Samstagfrüh los. Einer der beiden Jungs verbringt seit mehreren Jahren den Winter auf Bali und kennt sich hervorragend aus, sodass er den Weg vorgab. In der Nähe von Kuta legten wir erst einmal eine kleine Frühstückspause ein, bzw. handelte es sich für Europäer doch eher um ein Mittagessen: denn es gab wie immer Reis mit diversen Topings. Die Route zu unserem Ziel führte durch Ubud, das Yogazentrum Balis, welches berühmt wurde durch den Film Eat, Pray, Love, und die für Bali typischen Reisterrassen.

Das verlassene Hotel

Danach ging es weiter Richtung Norden, in die Berge. Da wir sozusagen unseren eigenen persönlichen Reiseführer dabei hatten, machten wir bei der nächsten nicht allzu bekannten Sehenswürdigkeit einen weiteren Halt. Tipp: Diese war das verlassene Hotel ”Taman Rekreasi Bedugul”, welches auch als Ghost Palace Hotel bezeichnet wird. Das Hotel befindet sich in der Gegend von Bedugel, ca. 50 Km nördlich von Kuta. Um zum Hotel zu gelangen, muss man bei der Einfahrt über eine kleine Absperrung steigen (verboten!). Als wir dieses tun wollten, stellte sich uns ein Einheimischer in den Weg. Nachdem wir ihm jedoch etwas Geld boten, damit wir ein paar Fotos machen dürfen, war auf einmal alles gar kein Problem mehr.

Die Geschichte zu dem verlassenen Hotel ist etwas mystisch. Denn niemand weiß Genaueres, wieso das Hotel - wie es scheint plötzlich - verlassen und aus unerklärlichen Gründen niemals eröffnet wurde. Bei den Balinesen kursieren hierzu verschiedene Gerüchte. Viele sind in dem Glauben, dass nun Geister dort ihr Unwesen treiben.

Eine etwas längere Pause

Nach dem kleinen Fotoshooting ging es weiter, doch weit kamen wir nicht. Es fing sehr stark an zu regnen und wurde zunehmend kühler, da wir uns schon mitten in der Vulkangegend von Bali befanden.

Bei diesem Regen war eine Weiterfahrt erst einmal nicht möglich. Also suchten wir bei einem nächstgelegenen Restaurant Unterschlupf. Die Aussicht die uns dort bot, war trotz des düsteren Himmels überwältigend....Fortsetzung folgt!