Praktikumsbericht von der wunderschönen Insel Bali: Teil 3


Mittlerweile kann ich sagen, dass ich jetzt so richtig auf Bali angekommen bin. Mein Zimmer ist mit zusätzlichen kleinen Accessoires ausgestattet, der Kühlschrank gefüllt und meine nähere Umgebung erkundet. Jetzt fehlt nur noch das Scooter fahren, damit ich meine netten Kollegen - die mich bisher zur Arbeit fuhren - entlasten kann. Eine kleine Einführung hatte ich bereits kurz nach dem Nyepi Day. 


Meine erste Rollerfahrt

...ging voll nach hinten los! Vielleicht sollte man auch nicht direkt Gas geben, ohne die Bremse zu halten und vor allem sollte man schon auf dem Scooter sitzen. Also bin ich erst einmal ein kleines Stück neben dem Scooter mitgerannt, bevor meine erste richtige Fahrt startete. Seitdem habe ich mich ab und zu herangetastet. Manch anderer ist da vielleicht etwas schneller. Zum Ende der Woche habe ich es dann endlich gewagt: die erste Fahrt alleine zur Arbeit. Ich war an dem Tag sogar so motiviert, dass ich nach der Arbeit zum Balangan Beach fuhr. Der Strand ist mit seinen Klippen und Riff sehr schön, super zum Surfen geeignet und nur 10 Minuten von meiner Praktikumsstelle entfernt.

Tipp: Am Balangan Strand werden täglich um 8.30 Uhr und 17 Uhr Yogastunden angeboten. Die Bezahlung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Raus aus Jimbaran!

Am Wochenende wollte ich mal raus aus Jimbaran. Da sich meine Scooterfahrten bisher nur auf meinen Arbeitsweg und die unmittelbare Umgebung beschränkten, bestellte ich mir ein Uber, die günstigere Variante zu einem Taxi. Tipp: Hierfür habe ich mir zuvor die Uber-App heruntergeladen. Uber ist ein Online-Vermittlungsdienstfür Fahrdienstleistungen. Hierbei wird der Fahrgast an Privatpersonen vermittelt, die mit eigenem Auto fahren. Die App ist wirklich praktisch, denn es werden nicht nur das Kennzeichen und der Name des Fahrers angezeigt, sondern auch die Fahrtkosten und wo sich der Fahrer befindet.

Als Ziel habe ich mir Kuta - die Partyhochburg der Australier - ausgesucht. Kuta ist super zum feiern geeignet. Ich bin jedoch tagsüber dorthin gefahren, um ein wenig zu shoppen und an den Strand zu gehen.

Cocktails, Sonnenuntergänge und Party!

Vor dem Wochenende hatte ich mich für den Sonntagabend mit ein paar Kollegen verabredet. Tipp: Es sollte ins Single Fin gehen! Das ist eine angesagte Bar in Uluwatu. Die Location ist an den Klippen gelegen und einer der besten Spots für traumhafte Sonnenuntergänge (sofern es nicht wolkig ist). Jeden Mittwoch und Sonntag ist ab dem späten Nachmittag Party angesagt. Auch das Essen und die Cocktails sind sehr zu empfehlen. Ein Kollege und ich kamen noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang an. Danach ging es auf die Tanzfläche, wo wir auch die anderen unserer Gruppe trafen. Zum Anfang gab es noch genügend Platz zum Tanzen, aber nach 22 Uhr wurde es so voll, dass man sich kaum durch die Massen bewegen konnte. Gegen 23.30 Uhr bin ich dann mit einer Kollegin los, die ebenfalls ohne eigenen Roller da war. Jetzt mussten wir nur noch ein Uber bekommen. Leider zeigte uns die App kein Uber in der Nähe an, also mussten wir die teurere Variante - ein richtiges Taxi - nehmen. Wir hatten jedoch echt Glück und fanden einen Taxifahrer, mit dem wir sehr gut um den Preis feilschen konnten - etwas, was auch super typisch ist für Bali - es wird um alles verhandelt. Daher sollte man sich so schnell wie möglich eine gute Verhandlungsstrategie zulegen, um nicht stets die überteuerten Touristenpreise zu zahlen, welche natürlich für europäische Standards immer noch vergleichsweise günstig sind.