Meine Zeit auf Bali - Freiwilligenarbeit in der Vorschule in Nusa Dua


Wenn ich meine Zeit auf Bali in Worte fassen müsste, würde wahrscheinlich in jedem Satz das Wort wunderschön vorkommen, denn das ist es was Bali, die Landschaften, die Strände, jedes kleine Detail beschreibt.

Bali ist ein Traum und ich bin froh diesen erlebt zu haben. Nicht allein wegen der wunderschönen Orte, die teilweise paradiesähnlicher nicht sein könnten, sondern auch wegen der netten Leute hier. Selten trifft man auf so freundliche, herzliche, offene und entspannte Leute wie auf Bali. Selbst die, die in einer kleinen Holzhütte, mit wirklich nur dem Nötigsten leben, scheinen so viel glücklicher mit ihrem Leben zu sein, als so mancher Europäer. Für mich sehr inspirierend, wie so viele Erlebnisse auf Bali, von denen ich sehr viel mitnehmen konnte.

Insgesamt habe ich 2 Monate auf Bali verbracht. Im ersten habe ich mich hauptsächlich auf das Insel entdecken konzentriert und habe lange Rollertouren durch wunderschöne Landschaften genossen. Wer denkt Bali sei touristenüberlaufen braucht sich nur auf seinen Roller setzen und Richtung Osten oder in die Berge zu fahren, denn dies ist ein weiteres Highlight auf Bali: die große Vielfalt die man in so kurzer Zeit mitnehmen kann, da Bali wirklich alles zu bieten hat. Von einsamen Stränden, über Korallenriffe die sich wunderbar zum Tauchen eignen, die Idylle am See Batur, die künstlerische und alternative Stadt Ubud mit seinem Affenwald, die Reisfelder, über die Partymetropole Kuta, bis hin zu lässigen Surferpartys am Strand. Nicht so vergessen ist auch das vorzügliche Essen auf Bali, was hier einen zentralen Tagesbestandteil ausmacht.

In meinem zweiten Monat habe ich mein Projekt in der Pre-School in Nusa Dua begonnen. Es war eine tolle Erfahrung da man auf der einen Seite den Kindern als auch den Lehrern in Englisch helfen konnte und man wirklich gemerkt hat wie nützlich dies ist und wie dankbar sie für diese Hilfe sind und auf der anderen Seite, da man selber sehr viel über Kultur, Leute und Sprache mitlernt. Die Arbeit mit den Kindern war eine Bereicherung und ich habe jeden Tag mit einem Lächeln die Schule verlassen. Eins habe ich zudem auch gelernt: Egal wie unterschiedlich Land, Kultur und Leute sein möchten, Kindern sind doch überall auf der Welt einfach Kinder und das ist auch gut so.

Zusätzlich zu unserem Unterricht haben wir nachmittags die Schule gestrichen und uns für jeden Raum ein anderes Thema ausgedacht.

Auch mit Susan, der Schulleiterin, haben wir uns sehr gut verstanden und sie hat uns neben ein paar balinesischen Spezialitäten zwischendurch auch den Fischmarkt in Jimbaran gezeigt.

Wenn ich von uns rede, meine ich die anderen Volontäre. Tolle Menschen von den unterschiedlichsten Orten, die ich in der Studentenvilla und in der Schule kennen gelernt habe und mit denen ich seitdem sehr viele schöne Tage und auch Ausflüge verbringen konnte. Man kann gemeinsam lachen, Neues entdecken, sich Tipps geben und vieles mehr, was den Alltag hier umso schöner macht.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich eine wunderschöne Zeit auf Bali und in meinem Projekt hatte, aus der ich sehr viel mitnehmen konnte und die ich nie vergessen werde.