Meine ersten 2 Wochen in Los Angeles - Alisa im Event Management


Mein Name ist Alisa und ich bin 22 Jahre alt. Mein universitäres Pflichtpraktikum wollte ich unbedingt in den USA machen. Ich machte mich also auf die Suche nach Jobangeboten. Ich fand jedoch sehr schnell heraus, dass ich ohne professionelle Hilfe nicht sehr viel weiter kommen werde.

Wenige Tage später stieß ich dann auf Studentsgoabroad.com und griff sofort zum Telefon um sie anzurufen. Es wurde sehr herzlich mit mir umgegangen, ich erklärte was ich vorhatte und am nächsten Tag lag schon ein Katalog in meinem Briefkasten. Nachdem ich mich dann angemeldet hatte, ging die Vermittlung dann auch schon sofort los.

Die Vermittlung in mein Praktikum

Wenige Wochen später bekam ich dann sogar schon den Kontakt einer Eventagentur in Los Angeles. Dies war dann auch der erste und der letzte Kontakt, denn nach vier Skype Interviews mit verschiedenen Mitarbeitern des Unternehmens bekam ich die Zusage, dass ich dort mein Praktikum absolvieren kann.

Die Visumsbeantragung war wirklich stressig und nervenaufreibend. Es musste wirklich viel unterschrieben und ausgefüllt werden! Wenn man aber wirklich Bock drauf hat und es unbedingt will, dann lohnt sich der ganze Papierkram definitiv! Ich bin nun hier und möchte es wirklich nicht mehr missen wollen. Und ich muss wirklich sagen, dass mir das Team von StudentsGoAbroad immer zur Seite stand. Wirklich top!

Die ersten Tage in LA

Dann konnte es endlich losgehen. Mit dem Flug hatte ich sehr viel Glück! Mit einem Direktflug der Lufthansa ging es von Frankfurt nach Los Angeles. 12 Stunden hat der Flug insgesamt gedauert und da die Freude auf den neuen Lebensabschnitt einfach so groß war, kam er mir auch relativ kurzweilig vor. Dies lag aber auch vielleicht daran, dass mir ein gutes Bord-Entertainment geboten wurde und man den ganzen Flug über mit gutem Essen und Getränken verpflegt wurde. Nach der Landung ging es dann auch recht fix durch die VISA Kontrolle und vor dem Flughafen wurde ich von einem Shuttlebus abgeholt, der mich direkt zur Autovermietung gefahren hat. Auf dem Highway ging es dann direkt Richtung Hotel.

Und das Praktikum?

Nun also zu meinem Praktikum selbst. Die Agentur ist eine „full service“ Eventagentur. Ich bin erst seit knapp zwei Wochen hier, aber ich fühle mich jetzt schon sehr wohl! Meine Mitarbeiter haben mich super aufgenommen, sind sehr hilfsbereit und verständnisvoll. Zuerst hatte ich sogar Angst, dass man mich nicht wirklich akzeptieren würde, da ich ja „nur“ eine Praktikantin bin. Aber nein im Gegenteil. Sie geben mir verantwortungsvolle Aufgaben und lassen mich an der Ideenfindung für Events teilhaben! Als Praktikant bekommt man hier sogar sein eigenes Büro. Die Aufgaben die ich bisher hatte, belaufen sich von der Produktion von Events bis hin zu Business Development. Hauptsächlich waren es bisher Recherchearbeiten für zwei große bevorstehende Events. Mein Studienfach heißt „Angewandte Medien“ und ich habe den Schwerpunkt Medien- und Eventmanagement belegt. Ich habe wirklich ein sehr gutes Gefühl, das ich hier in der Agentur mein gelerntes Wissen umsetzen, festigen und sogar noch vertiefen kann.

Teures Essen, billige Klamotten

Nun mal über mein Leben außerhalb des Arbeitsplatzes. Aller Anfang war wirklich nicht leicht! Von zu Hause aus wurden für die ersten 10 Tage ein Hotelzimmer und ein Leihwagen gebucht, damit ich hier sofort mobil bin und mich um eine Wohnung kümmern kann. Ich bin zwar nicht direkt in Los Angeles, aber auch hier sind die Wohnungspreise wirklich hoch! Die Wohnungssuche vor Ort war wirklich auch kein Spaß. Zunächst muss man wissen, dann man mit einer Miete von mindestens 1000 Dollar pro Monat für ein WG-Zimmer rechnen muss. Mit viel Glück habe ich dann doch noch eine günstige Alternative gefunden und wohne nun in einer 4er WG mit meiner deutschen Kommilitonin, einem Italiener und einem Texaner zusammen. Hierzu muss ich nun erklären, dass meine Kommilitonin und ich alles von Anfang an zusammen geplant haben. Wir haben sogar das Glück bei derselben Agentur arbeiten zu dürfen. Es ist wirklich viel entspannter und einfacher, wenn man in einem fremden Land/Kontinent ist und alles zu zweit durchstehen kann. 

Klamotten, Taschen und Schuhe sind hier sehr günstig, dafür ist das Essen aber umso teurer! Im Supermarkt bekommt man sogar alles was man braucht, Gemüse, Obst, Brot, Milchprodukte, etc. Man sollte jedoch damit rechnen, dass man schon mal $5 für ein Paket Butter bezahlen muss. Billige Einkäufe gibt es demnach hier leider nicht. Besonders das gesunde Essen ist sehr teuer. Ich vermisse die Ernährung, die ich in Deutschland hatte, deshalb schon sehr. Dafür kann man hier jedoch sehr gut essen gehen. Überall wo man hinschaut sind Restaurants, Fast-Food Ketten und Imbissstände. Mein Lieblingsessen sind die amerikanischen Burger.

Amerikaner sind sehr offen und freundlich

Was mir auch wirklich sehr positiv aufgefallen ist, ist die Einstellung der Amerikaner. Sie sind alle sehr offen, freundlich und höflich. An der Kasse wird man jedes Mal sogar gefragt wie es einem geht. In manchen Fällen ist es mir jedoch aber auch zu oberflächlich für meinen Geschmack.

Noch habe ich wirklich eine sehr lange Liste, was ich hier noch alles sehen und machen möchte. Dazu gehören zum Beispiel die Städte Las Vegas, San Diego, Los Angeles und San Francisco. Viele Dinge werde ich mit meinen deutschen Freunden machen, die mich im Frühjahr besuchen werden. Empfehlen kann ich jedoch jetzt schon die wunderschönen Strände von Kalifornien. Mein Favorit ist bisher der Malibu Beach. Generell ist hier die Landschaft so wunderschön, dass man sich gar nicht satt schauen kann.

Mein Fazit bis jetzt

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich momentan wirklich sehr glücklich und dankbar bin, dass ich hier sein kann. Ich würde momentan wirklich mit niemanden tauschen wollen. Wenn ich morgens aufstehe, kann ich es oft nicht glauben, dass ich wirklich hier bin. Wenn ihr also überlegt auch ins Ausland zu gehen, dann kann ich es euch nur ans Herz legen es zu tun! Ihr lernt euch selbst besser kennen und sammelt Erfahrungen, die euch niemals jemand mehr nehmen kann. Die Arbeit macht wirklich Spaß und in meiner Freizeit fühlt es sich an als hätte ich Urlaub. Man hat jeden Tag schönes Wetter und man lernt so viele neue Freunde kennen. Es sieht also nicht nur gut im Lebenslauf aus, sondern man kann hier wirklich die beste Zeit seines Lebens erleben. Das Gefühl erlebe ich zumindest momentan.

Ich möchte mich auch nochmal bei StudentsGoAbroad bedanken, dass ihr mir bei diesem schweren Weg immer zur Seite standen und mir bei der Verwirklichung meines Traums geholfen habt!