Mein 4-monatiges Abenteuer in Ghana

Chantal, 19 Jahre, reiste 15 Wochen für eine Freiwilligenarbeit nach Ghana: "Da ich, nachdem ich mein Abitur bestanden hatte, noch nicht sicher war, was ich studieren möchte und ein wenig von der Welt sehen wollte, entschied ich mich dazu, Freiwilligenarbeit in Afrika zu machen. Für mich war von Anfang an klar, dass ich nach Afrika gehen möchte, da mich der Kontinent und die Kultur schon immer interessiert haben." 


So begann alles

Nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich dann auch mit Studentsgoabroad die passende Organisation für meinen Auslandsaufenthalt. Ich schaute mir verschiedene Projekte und Länder an, und entschied mich schließlich für ein Projekt in Ghana. Ich konnte nach kurzer Zeit auch schon mit meinem Ansprechpartner vor Ort in Kontakt treten. Dann ging alles ziemlich schnell und schon kurz darauf saß ich im Flugzeug nach Accra.

Meine Gastmutter rief mich immer, wenn sie das Essen zubereitete und ich kann nun selbst einige afrikanische Gerichte kochen.


Meine Ankunft in Ghana

In Ghana angekommen, war ich zunächst einmal etwas überfordert mit der ganzen Situation. Es war sehr heiß und überall waren ziemlich viele Menschen. Zudem bin ich an einem Freitag, also am Markttag, angekommen und es war daher noch mehr los als sonst.

Als ich jedoch bei meiner Gastfamilie ankam fühlte ich mich direkt wohl. Sie zeigten und erklärten mir alles und ich bekam durch sie die Möglichkeit die ghanaische Kultur besser kennenzulernen. Außerdem hatte ich einen Gastbruder, der ebenfalls aus Deutschland war. Wir waren mit unserer Gastfamilie in der Kirche und auch auf einer Beerdigung und konnten so viele neue Eindrücke sammeln. Außerdem rief mich meine Gastmutter immer wenn sie das Essen zubereitete und ich kann nun selbst einige afrikanische Gerichte kochen. Auf eine ghanaische Hochzeit wurde ich mit meinem deutschen Gastbruder sogar auch eingeladen.

Zum ersten Mal als Lehrer an einer afrikanischen Schule

Montags ging es zum ersten Mal in die Schule. Ich arbeitete an einer Grundschule mit meinem deutschen Gastbruder und einer weiteren Deutschen zusammen. Unsere Schule war ziemlich groß und mit fast 100 Kindern in der Klasse fiel es schwer, alle Kinder dazu zu bringen zuzuhören. Daher arbeiteten wir eigentlich immer mit den Lehrern zusammen. Alle waren echt total nett und die Arbeit hat trotz der teilweise viel zu lauten Kinder wirklich Spaß gemacht.

Ausflüge in Ghana

Meine Freizeit konnte ich gestalten wie ich wollte. Ich nutzte daher die Wochenenden, um mit anderen Deutschen, aber auch mit meinen ghanaischen Gastgeschwistern zu verreisen oder an den Strand zu gehen. So hatte ich die Möglichkeit, nach Cape Coast zu fahren um mir dort die ehemaligenSklavenburgen, aber auch den Kakum Nationalpark anzuschauen. Im Kakum Nationalpark habe ich zwar leider keine Tiere gesehen, konnte dafür aber auf die Hängebrücken gehen. Außerdem sind wir zu den Wli-Wasserfällen und zur Monkey-Sanctuary in der Volta Region gefahren. Dort hat es mir eigentlich am besten gefallen, da die Natur echt super schön ist und wir dort Affen füttern konnten. Wie waren auch in der Western Region, in Busua am Strand. Dieser ist wirklich wunderschön und ich kann jedem empfehlen dorthin zu gehen. Natürlich gibt es noch viel, viel mehr zu sehen, jedoch hatte ich leider nicht die Möglichkeit mir alles anzuschauen.

Sehr, sehr empfehlenswert!

Gerne gehe ich noch einmal zurück nach Ghana. Ich habe das Land und die Bevölkerung, aber vor allem meine Gastfamilie echt ins Herz geschlossen und viele tolle Erfahrungen gesammelt. Außerdem würde ich gerne noch mehr von Ghana sehen und andere Teile des Landes bereisen. Mir hat mein Aufenthalt in Ghana echt gut gefallen und ich kann jedem einr Freiwilligenarbeit in Ghana mit Studentsgoabroad empfehlen.