Ich als Volunteer im Turtle Center auf Bali


Ich bin nun wieder Zuhause angekommen und "trauere" noch der Zeit auf Bali nach, da ich dort viele neue Freunde zurücklassen musste, und meine Zeit dort leider zu Ende war.

Als ich den Flughafen in Denpasar verließ, wurde ich von einer warmen angenehmen Prise überrascht, da ich aus Europa bei -5 Grad ausreiste. Auf Bali hatte es ca 28 Grad.

Ich war sehr müde vom langen Flug aber neugierig als ich in dem kleinen Serangan, den Ort in dem ich wohnte und indem auch das Projekt war, ankam. Es gab dort überall kleine Supermärkte, der Markt wo man Gemüse Früchte Reis ... kaufen konnte war gleich neben meinen Wohnort und das internet cafe war gleich gegenüber.

Ich wurde dort von Laura empfangen, es war so toll, endlich angekommen zu sein ich konnte es kaum fassen "ICH BIN AUF BALI".

Ich habe auf Bali ein Schildkrötenprojekt gemacht, ich half den Mitarbeitern, die Pools der Schildkröten zu reinigen und Touristen Informationen über die Station zu geben.

Tagesablauf: Ich ging in der Früh vor der Arbeit, auf den gleich benachbarten Markt um mir mein Fruehstuck zu kaufen. Es gab dort Früchte die ich mein ganzes Leben noch nicht gesehen habe.

Kurz vor 8 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Station die ca. zwei minuten zu Fuß von meinen Zimmer entfernt war. Dort holf ich mit die Pools sauber zu machen, (es sind 16 Pools in für diese Aufgabe brauchenten wir ca 1 1/2 Stunden). Wenn Touristengruppen das Projekt besuchten, Schulklassen vorangemeldet waren, gab mir Mr. Grija mir bescheid und ich holf mit den Informationen bzgl. der Station zu geben. Ich verständigte mich mit den Touristen und mit den einheimischen auf Engisch (es war eine gute übung für mich). Die Kollegen lernten mir auch einige Worte auf indonesisch, dabei hatten wir grossen Spass.

Es ist wirklich toll dort, die Station wurde zum Schutze der Meeresschildkröten gegründet, da sehr viele Schildkröten auf Bali für Rituele Zwecke getötet wurden, und dies nun nicht mehr erlaubt ist.

Ich war sehr beeindruckt von den Menschen dort ihre Offenheit und Freundschaft hat es mir leicht gemacht mich zu Hause zu fühlen. Ich konnte von den Kollegen und den Einheimischen viel über ihr Religion Kultur erfahren. Ich war sehr neugierig, und wurde von meinen Kollegen zu sich nach Hause eingeladen, es war spannend für mich zu erfahren wie sie leben und was sie in ihrer Freizeit machen. Ich habe bei vielen Zeremonien beigewohnt eine Kollegin borgte mir einen Sarong (der Pflicht ist um in einen Tempel zu gehen). Ich war wirklich überrascht im Tempel war alles so selbstverdändlich die Kinder liefen herum die Männer rauchten und plauderten, ab und zu gingen einige beten sie knieten sich auf den Boden und falteten die Hände darin hielten sie Räucherstäbchen, sie brachten vorher noch einige Opfergaben (eine Schale aus Blättern gemacht, indem sie keine Mengen Reis Blumen und Süssigkeiten legten)und legten diese zu Boden oder auf den Altar. Nach dem beten steckten sie sich eine oder mehrere Blumen hinter ihr Ohr.

Jedes Haus besass einen kleinen Gottessitz vor ihrem Haus, im Haus das meistens aus einem Innenhof und vielen anderen Häusern besteht einen grösseren Altar mit Gottessitz auf dem jeden Tag Blumen und Opfergaben gebracht werden damit die Götter es gut mit ihnen meinen.

Ich hatte ganz viel Freizeit in der ich die Insel erkunden konnte (wirklich sehenswert) schaut euch Bilder von "tanah lot" oder "uluwatu" an.

Ganz oft war ich auch am Strand der wirklich schön war, etweder laß ich ein Buch oder schaute einfach den Surfern zu. (da der Stand auch gut zu surfen ist). Manchmal bieb ich auf der Station um mit den Kollegen zu plaudern.

Es war für mich wie "in eine ganz andere Welt zu tauchen", ich bin den Menschen die ich kennengelernt habe sehr dankbar das sie mich so herzlich aufgenommen haben und mir die Möglichkeit gaben "mitzuleben" und ich wirklich einen guten Einblick in "das Leben" auf Bali bekommen habe.