Florians Freiwilligenarbeit in Quito, Ecuador


Ich verbrachte einen Monat in Ecuadors Hauptstadt Quito, um mich als Freiwilliger in einem sozialen Projekt zu engagieren. Angemeldet, geplant, Flug gebucht - und schon ging die Reise los.

Der Start in mein Ecuador-Abenteuer

In Quito wurde ich direkt von meiner Gastfamilie am Flughafen abgeholt und sehr herzlich willkommen geheißen. Nach meiner ersten Nacht ging es schon am nächsten Morgen zu dem Projekt, einer Ganztagsbetreuung für Kinder aus sehr armen Familien. Vor Ort hat man mich gleich allen Mitarbeitern vorgestellt und mir die Abläufe ganz genau erklärt. Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen und mir so viel Spaß gemacht! Die Kleinen waren super lieb und ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen! Umso schwieriger war am Ende der Abschied - nicht nur ich, sondern auch die Kinder waren sehr traurig.

Meine Aufgaben waren vielseitig...

Täglich habe ich mit den Kindern gespielt und ihnen dabei geholfen, ihre Hausaufgaben zu machen. Ich habe sie bei Ausflügen begleitet, bei der Essensausgabe geholfen und durfte sogar bei der Gestaltung der Klassenräume für das neue Schuljahr mitwirken. Alle waren sehr aufgeregt! Auch die Mitarbeiter in der Betreuung waren super nett und stets zuvorkommend. Sie haben mich bei allen Aufgaben integriert - so konnte ich viele unterschiedliche Erfahrungen sammeln.

Meine Zeit in Quito bleibt für mich unvergesslich!

Neben dem Freiwilligenprojekt gab es in Quito viel zu unternehmen und zu entdecken! Quito hat eine wunderschöne Altstadt mit einzigartigen Kolonialbauten. Es gibt einige Parks, teilweise mit wunderschönen Märkten, und tolle Aussichtspunkte mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt - darunter “El Panecillo”, die Seilbahn “Teleférico”, und “La Basilica del Voto Nacional”.

Aber auch das Nachtleben kann sich sehen lassen! Am sogenannten Plaza Foch gibt es unzählige Bars, Restaurants und Clubs, in denen man zu lateinamerikanischen Rhythmen tanzen kann. Ich habe vor Ort sehr schnell Leute kennengelernt, mit denen ich meine Wochenenden verbracht habe. Die Quiteños sind super nett!

Aus der Stadt raus in die Natur...

Quito selbst bietet sich hervorragend als Ausgangspunkt für viele Wochenend- und Tagestrips an! Beispielsweise kann man zum fast 6.000 Meter hohen Cotopaxi fahren - für mich eine unbeschreibliche Erfahrung.

Auch ein Wochenendtrip zu den heißen Quellen von Baños oder in den Nebelwald nach Mindo lohnt sich! Und wer danach noch nicht genug gesehen hat, den zieht es zu den Kratern Quilotoa und Cuicocha! Was auch nicht fehlen darf ist ein Ausflug zu “Mitad Del Mundo”, dem Äquator. Dort kann man mit einem Fuß auf der Südhalbkugel und dem anderen auf der Nordhalbkugel stehen!

Meine Zeit in Quito war unvergesslich. Es war eine unbeschreibliche Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte!

Mein Tipp...

Wenn man genügend Zeit hat, sollte man auf jeden Fall noch einige Wochen über die Freiwilligenarbeit hinaus in Ecuador bleiben, um dieses wunderschöne Land zu entdecken!