Englisch Unterrichten in der Dominikanischen Republik

Das erste mal ganz alleine verreisen? - Das stellt immer eine große Herausforderung dar. Aurelia hat sich dieser Herausforderung gestellt und war 7 Wochen als Volunteer in der Dominikanischen Republik. Über ihre Erfolge und Erfahrungen mit Land, Arbeit und Leuten während der 7 Wochen berichtet sie uns nun. 

Die Anreise und die ersten Tage

Ich weiß garnicht, wie ich meinen Erfahrungsbericht am besten anfangen soll, weil es einfach so viel zu erzählen gibt. Ich beginne einfach mit der Anreise vor sieben Wochen. Es war meine erste Reise ganz alleine ohne Eltern und Freunde, weit weg von meiner Heimat. Ich hatte einige Zweifel über die kommende Zeit hier in der Dominikanischen Republik, aber diese verschwanden wie im Flug, als mich meine sympathische Gastmutter an der Busstation in Samaná empfing. Wir fuhren zusammen in mein neues Zuhause und die ganze Familie begrüßte mich herzlich mit Blumen und Luftballons. Dann lernte ich auch gleich die anderen Volunteers kennen und wir wurden sofort Freunde. Nach meiner ersten Woche war ich von der Hitze und der Arbeit mit den Kindern ziemlich kaputt.

Meine Aufgaben und Erfolge als Englischlehrerin

Mein Job als Freiwillige war es, Kinder zu unterrichten. Die meisten der Kinder haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder sind geistig oder körperlich behindert. Es war eine große Herausforderung, die Aufmerksamkeit der Kinder zu erlangen und aufrecht zu erhalten, aber schon nach sieben Wochen konnte ich positive Lernfortschritte bei einigen Kindern erkennen.

Es ist einfach toll zu sehen, dass man schon in kurzer Zeit mit viel Geduld und Engagement etwas erreichen kann. Und nicht nur die Kinder waren dankbar, auch die Eltern gaben uns Freiwilligen ein gutes Feedback.Das machte mich sehr stolz.


Mein zweiter Arbeitsplatz als Freiwillige war das Hospital in Samaná, wo ich Ärzte in Englisch unterrichtete. Manchmal war es nicht so einfach, denn sie waren auf unterschiedlichen Sprachlevels. Der Unterricht funktionierte trotzdem gut, weil die Ärzte eine hohe Motivation zeigten.

Ausflüge in der Freizeit

An den Wochenenden war Freizeit und ich hatte Zeit zum Relaxen und Reisen. Es war unglaublich toll, die Insel zu erkunden. Mein absolutes Highlight war Jarabacoa, eine Stadt in den Bergen, die “Schweiz” der Dominikanischen Republik. Aus unserem wunderschönen Hostel machten wir Ausflüge wie Paragliding und Reiten.

Danke

Ich hatte eine wundervolle Zeit in der Dominikanischen Republik und möchte mich herzlich bei meiner Gastfamilie, den Kindern und den anderen Volunteers bedanken. Einen großen Dank ebenfalls an die Organisatoren vor Ort, Manfred, Julia und Yunior.