Als Sportlehrer in Neuseeland


"Das Praktikum war absolut perfekt, die Arbeit mit den Kindern war einfach toll und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir sind jeden Tag aufs Neue gerne hingegangen." Elena und Helen arbeiteten 3 Monate mal nicht am Schreibtisch und vor dem Laptop, sondern im Schwimmbecken. Sie unterstützten die Schwimmlehrer einer Schwimmschule im Unterricht, und waren nicht nur hier ständig in Bewegung! "In den drei Monaten in Neuseeland habe ich so viel erlebt und gesehen, wie in meinem gesamten Leben davor nicht, obwohl ich auch vorher bereits viel gereist bin."


Wenn schon weg, dann auch so richtig

Ende 2014 habe ich mich gemeinsam mit einer Freundin entschieden, für ein Praktikum ins Ausland zu gehen. Die Wahl fiel dann relativ schnell auf Neuseeland. Wenn schon weg, dann auch so richtig und weiter weg kann man von Deutschland schließlich nicht sein. An Studentsgoabroad haben wir uns gewendet, um Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikum und einer Unterkunft in Neuseeland zu finden. Unser Praktikum sollte im Bereich Sport sein, um zu unserer Ausbildung zu Sport- und Fitnesskauffrauen zu passen.

Studentsgoabroad hat uns ab dem Moment der Anmeldung super unterstützt. Wir bekamen Hilfe beim Schreiben der Bewerbung und des Lebenslaufs um alles an neuseeländische Verhältnisse anzupassen. Ebenso wurden unsere Vorstellungen genau angehört und beachtet um das für uns perfekte Praktikum zu finden.

Relativ schnell bekamen wir das erste Angebot eines Praktikums bei einer der besten Schwimmschulen von Neuseeland im Norden Aucklands. Nach einem Skype Interview mit einem der Manager war schnell klar, dass wir unser Praktikum für drei Monate dort absolvieren würden. Studentsgoabroad und die Partnerorganisation vor Ort hat uns dann auch schnell eine Unterkunft in der Nähe vermittelt. Ein kleines Haus, in welchem wir mit anderen Praktikanten aus aller Welt leben sollten. Super! Also haben wir uns einen Flug gebucht und uns Ende Januar 2016 auf den Weg nach Auckland gemacht.

Die ersten Tage in Neuseeland

Nach einer ewig langen Anreise sind wir endlich in Auckland gelandet. Mit einem Shuttlebus vom Flughafen wurden wir zu unserer Unterkunft gebracht. Dort wurden wir von unseren Mitbewohnern bereits erwartet und herzlich empfangen. Wir konnten unsere Zimmer beziehen und uns nach der langen Reise erst einmal ausruhen.

Unser Praktikum ging dann auch bereits zwei Tage später los, auch dort wurden wir sehr nett und herzlich empfangen. Die Kiwis, wie die Einwohner Neuseelands genannt werden, sind generell sehr freundliche und offene Menschen. Uns wurde erklärt, wie genau unser Praktikum ablaufen würde, wie unsere Arbeitszeiten sein würden und wie wir eingesetzt werden würden. Wie bereits beim ersten Skype Interview abgesprochen, sollten wir die Schwimmlehrer beim Vormittags- und Nachmittagsunterricht unterstützen und eventuell nach einiger Zeit auch unsere eigenen Schwimmklassen leiten. Zunächst hieß es jedoch erst einmal, für sieben Tage als Trainee eingearbeitet zu werden. Uns wurden die Pläne erklärt, nach denen wir die Kinder in den verschiedenen Leistungslevel unterrichten sollten, das Leitbild der Schwimmschule nähergebracht und die Schwimmlehrer erklärten uns, während ihrer Unterrichtsstunden, worauf wir zu achten haben und wie wir die Kinder verbessern sollten.


"Kein Tag glich dem anderen und es war immer wieder interessant. Außerdem war es toll, mal nicht am Schreibtisch zu sitzen und auf einen Computer zu starren, sondern immer in Bewegung zu sein."

Unser Praktikum – immer in Bewegung

Nach der Trainee-Zeit unterstützten wir die anderen Schwimmlehrer weiterhin bei ihrem Unterricht, übernahmen Stunden, wenn Lehrer krank oder verhindert waren, und bekamen eigene Klassen, die wir von da an regelmäßig unterrichteten. Das Praktikum war absolut perfekt, die Arbeit mit den Kindern war einfach toll und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir sind jeden Tag aufs Neue gerne hingegangen. Dadurch, dass man jeden Tag unterschiedliche Kinder unterrichtet hat, glich kein Tag dem anderen uns es war immer wieder interessant. Außerdem war es toll, mal nicht am Schreibtisch zu sitzen und auf einen Computer zu starren, sondern immer in Bewegung zu sein. Dazu kam, dass wir sehr nette Kollegen hatten. Ständig wurden wir gefragt, was unsere Pläne für das Wochenende seien, und sie haben unsTipps gegeben und Vorschläge gemacht, was wir in Neuseeland noch unbedingt sehen mussten, oder was wir unternehmen könnten.

Unsere Zeit in Neuseeland

Viele der Tipps haben wir natürlich gerne angenommen. Leider waren drei Monate fast zu kurz um alles von Neuseeland zu sehen, auch wenn wir wirklich viel geschafft haben. Glücklicherweise haben wir uns direkt eine Woche nach unserer Ankunft ein günstiges, aber gutes Auto gekauft, um Neuseeland auf eigene Faust erkunden zu können. Wir fanden das so einfach angenehmer, als immer nur geplante Angebote anzunehmen und haben es zum Glück auch nach den drei Monaten wieder verkauft bekommen. Auch hierbei haben wir vorher mit Monique, unserem Kontakt in Auckland, von Studentsgoabroad gesprochen, ob ein Autokauf für uns sinnvoll wäre oder nicht und worauf wir achten sollen.