Alinas beeindruckender Monat in der Dominikanischen Republik


"Ich habe einen Monat als Freiwillige in Samaná in der Dominikanischen Republik verbracht. Samaná ist eine kleine Stadt direkt am Meer. Mir gefiel es dort sehr gut, da es nicht ganz so touristisch war wie andere Orte. Ebenfalls befinden sich ganz in der Nähe wunderschöne, karibische Strände mit türkis Wasser und weißem Sand."

Die Unterkunft

Meine Unterkunft habe ich mir mit anderen Freiwilligen geteilt. Obwohl es ziemlich einfach eingerichtet und auf das Nötigste beschränkt war, hab ich mich dort sehr wohl gefühlt. Den Luxus von, zum Beispiel, warmem Wasser braucht man dort gar nicht und erst dadurch wurde mir bewusst, wie wenig man eigentlich zum Leben benötigt. Das Wohnen mit den anderen Freiwilligen hat super Spaß gemacht und es wurde mir nie langweilig. Wir kochten immer gemeinsam und hörten dabei typische dominikanische Musik.

Erfolgserlebnisse bei der Arbeit

Während meines Aufenthaltes habe ich in einer Schule gearbeitet, die Kindern mit speziellen Bedürfnissen unterstützt. Meine Aufgabe bestand darin mit den Kindern zu spielen und zu lernen und wir haben mit ihnen Mathematik, Schreiben und Lesen geübt. Manchmal war es ziemlich anstrengend und man benötigte viel Geduld, jedoch hat es mir sehr Spaß gemacht und die Kinder wuchsen mir nach ziemlich kurzer Zeit schon ans Herz. Das Allerschönste war es zu sehen, wie die Kinder Fortschritte machten und plötzlich zählen konnten oder neue Wörter benutzten. Es gab keinen einzigen Tag, an dem ein Kind mir kein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Am Anfang sprach ich noch nicht wirklich Spanisch, was ein kleiner Nachteil war. Zwar braucht man nicht immer Worte, um sich ausdrücken zu können, doch hätten mir bessere Kenntnisse sicherlich weitergeholfen. Im Laufe des Monats merkte ich aber schnell, wie ich Fortschritte in Spanisch machte und plötzlich einzelne Wörter und auch ganze Sätze verstand. Die 6 kostenlosen Spanischstunden pro Woche haben dabei auf jeden Fall auch geholfen.

Aufregende Tauchausflüge

Ich habe jeden Nachmittag für 4 Stunden in der Schule gearbeitet. Die restliche Zeit vom Tag hatte ich frei und konnte zum Beispiel an den Strand gehen, Spanisch lernen, anderen Freiwilligen mit anderen Projekten helfen oder mich einfach ausruhen und in der Hängematte ein Buch lesen. Auch an den Wochenenden hatte ich frei und konnte das machen auf was ich Lust hatte. Ich fuhr entweder zu nahegelegenen, wunderschönen Stränden oder ging tauchen, denn Samaná ist ein toller Ort zum Tauchen mit einem spannenden Schiffswrack. Auch gibt es super Tauchschulen in denen man seinen Tauchschein machen kann. Wer nicht tauchen kann oder will, kann alternativ schnorcheln gehen. Ich hatte das Glück und befand mich während der Walfischsaison in der Dominikanischen Republik, die von Mitte Januar bis März andauert und konnte daher an einem Whale Watching Ausflug teilnehmen. Das war wirklich ein Highlight, denn es war faszinierend, die Tiere so nah zu sehen.

Die Koordinatoren der Organisation sind für dich rund um die Uhr da und helfen dir mit den kleinsten Problemen. Auch bei der Planung der Wochenendausflüge kannst du dir jederzeit Rat holen. Du bist also nie alleine und wirst immer super unterstützt.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Kultur der Dominikanischen Republik. Die Leute sind aufgeschlossen, hören die ganze Zeit Musik und sind bereit zu tanzen. Auch ist das Nachtleben in Samaná super: es befinden sich viele Bars an der Strandpromenade, die laute Musik spielen und dazu einladen Bachata zu tanzen.

Für mich war dieser Monat eine eindrückliche Zeit mit vielen tollen Erlebnissen. Ich habe sehr viel über mich selbst in dieser Zeit gelernt und habe die Dominikanische Republik fest in mein Herz geschlossen.