9 Wochen Unterrichten in der Dominikanischen Republlik

Nach seinem Abitur wollte Henrik, 20, raus aus Deutschland und einfach mehr von der Welt sehen – und sein Spanisch verbessern. Das Lehramtstudium stand bereits auf dem Zukunftsplan, aber so richtig fix war da noch nichts. Alle Zeichen deuteten also auf eine weite Reise: nach Lateinamerika sollte es gehen, um dort als Lehrer an einer Schule in Samaná, einer Halbinsel in der Dominikanischen Republik zu arbeiten. 

Über mich & meinen Traum vom Ausland

Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Hattstedt, Schleswig-Holstein in Deutschland. Nach meinem Abiturabschluss wollte ich gerne mehr von der Welt sehen und mein Spanisch verbessern. Außerdem war ich mir mit meinen Zukunftsplänen noch nicht sicher, interessierte mich aber für ein Lehramtstudium. Ich arbeitete ein paar Monaten als Minijobber in Deutschland und hatte genug Geld angespart, dass es losgehen konnte. Durch die tolle und schnelle Vermittlung von Studentsgoabroad zur örtlichen Agentur kam ich in Kontakt mit Manfred, der mir Infos über das Projekt und notwendige Dinge gab, die ich in der Dominikanischen Republik brauchen würde.

Aller Anfang ist schwer, aber lohnenswert!

Für meinen 9-wöchigen Aufenthalt wählte ich ein Schulprogramm für Kinder mit besonderen Bedürfnissen und unterrichtete Einheimische aller Altersklassen aus Samaná in Englisch. Das Projekt war anfangs schwer für mich, weil mir die Verständigung in Spanisch nicht ganz leicht fiel, ich mich an die neue Umgebung gewöhnen musste und die Kultur einfach sehr anders ist. Jedoch gefiel mir das Unterrichten von Woche zu Woche besser und ich habe nicht nur super Lebenserfahrungen in der Schule, sondern auch beim Zusammenleben mit den anderen Freiwilligen und Freizeitaktivitäten mit den Einheimischen gesammelt. Dadurch, dass ich als Freiwilliger mich selbst und das Projekt mit organisiert habe, lernte ich viel über eigenständiges Arbeiten und den Umgang mit anderen Menschen.

Freizeit in der Karibik

Neben meinem Projekt habe ich gerne auf der Straße Basketball gespielt oder bin ins Fitnessstudio gegangen. Außerdem habe ich mit den anderen Freiwilligen an einem Projekt für die Wiederverwertung, Organisation und Einführung von Mülltonnen gearbeitet, die für Santa Barbara de Samaná notwendig sind. Da das Projekt der Müllverwertung ein langer Prozess ist, hoffe ich, dass die kommenden Freiwilligen es weiter führen können.

Mein Fazit

Im Großen und Ganzen hat mir meine Zeit in Samana sehr gut gefallen und mir eine neue Sichtweise auf mein weiteres Leben gegeben. Nach meinem Aufenthalt in der Dominikanischen Republik nutze ich die Zeit um durch Mittel- und Südamerika zu Reisen