Work and Travel

Fernweh. Wanderlust. Leere Geldbörse. Das beliebte “Work and Travel” Konzept kommt wie gerufen: die langersehnte Expedition durch das Traumland kann sich durch kurzfristige Arbeiten vor Ort finanzieren lassen. Bei einem Work and Travel auf einer Ranch im australischen Outback, als Englischlehrer einer chinesischen Klasse, oder als Betreuer in einem amerikanischen Jugendsommercamp bekommst du Verpflegung und Unterkunft gestellt oder verdienst dir das nötige Taschengeld, um den nächsten Meilenstein deines Abenteuers zu finanzieren. Du bestimmst deine Auslandszeit also selbst – ein authentisches Reiseerlebnis und ein intensiver Lebensabschnitt stehen dir bevor!

Work and Travel - diese Arten von Jobs gibt es

Wer die Balance bereits im Blut hat und im Sommer zuhause schon oft das Serviertablett geschwungen hat, um sich ein paar Euros dazuzuverdienen, der hat auch im Ausland gute Chancen, im Bereich Gastronomie einen Work and Travel Job zu finden! Einen für Work and Traveller sehr nahrhaften Boden stellt der Tourismusbereich zur Verfügung. Hostels, Hotel, Resorts, Freizeitparks, Skigebiete oder Reiseveranstalter. Babysitting, Englisch unterrichten, Sommercamp – wer gern mit Kindern zu tun hat und eventuell sogar noch Erfahrungsstunden für’s Studium benötigt, der wird auch im Bereich Kinderbetreuung bei der Work and Travel Reise fündig.

Mit welchem Visum geht’s?

Für die meisten Work and Travel Programme ist das Working Holiday Visum (Arbeitsurlaubsvisum) das Wahlvisum. Dies gilt für Backpacking in Kanada, Australien, Neuseeland, Japan und China. Für einen Sommer Work and Travel Reise in die USA muss man ein entsprechendes Programm des J1 Visums beantragen, welches für 4 Monate gültig ist. Für alle anderen Visa gelten die gleichen Regularien: jungen Reisenden von 18 bis zu 30 Jahren wird ein Auslandsaufenthalt von bis zu einem Jahr gewährt. Das besondere daran: man kann kurzzeitige bezahlte Jobs annehmen, die – wie in Australien auf 6 Monate – auf einen gewissen Zeitraum begrenzt sind. Die Beantragung der Working Holiday Visa ist dabei meist sehr einfach und geht zum Teil sogar online. An oberster Stelle der Planung deines Work and Travel Visums steht also: Die Bedingungen für das jeweilige Land überprüfen!

“Bis zu 1 Jahr lang lebst du einen völlig neuen Lebensstil und entdeckst eine neue Welt, aber auch ein neues Gefühl von Selbstständigkeit und Freiheit in dir.”

Backpackerjobs – welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es?

“Sich das Reisen durch Backpackerjobs finanzieren” – klingt aufregend, ist es auch! Klingt einfach, ist es ehrlich gesagt aber nicht ganz! Um sich die Traumroute finanzieren zu können oder Kost und Logis gestellt zu bekommen, stehen oft viele Stunden Arbeit vor dir. Auch wenn Fruit-Picking auf einer Farm, Hotelarbeit oder vielleicht sogar Arbeiten mit Tieren toll klingen, die Jobs sind nicht immer leicht. Arbeit bleibt Arbeit – manchmal ist sie körperlich anstrengend, manchmal langweilig oder der Arbeitgeber fordernd: Am Ende darf aber nicht vergessen werden, dass es deine individuelle Reise ist! Gefällt dir der Job nicht, wechselst du. Viele Work and Travel Jobs mögen nicht immer deinen Erwartungen entsprechen, aber du wägst ab, was für dich angenehm und akzeptabel ist. Schließlich sollst du dir deinen Work and Travel Aufenthalt so schön wie möglich gestalten!

Arbeiten und Reisen – was ist zu erwarten?

Der Name sagt es schon: ein Arbeitsurlaub, bei dem man – ja – arbeiten muss, wenn man nicht gerade als Millionär anreist. Work and Travel ist allerdings viel mehr als ein Hopping zwischen den Gelegenheitsjobs: Bis zu 12 Monate lang lebst du einen völlig neuen Lebensstil und entdeckst eine neue Welt, aber auch ein neues Gefühl von Selbstständigkeit und Freiheit in dir. Dir stehen Türen offen, die dir als normaler Tourist verschlossen bleiben. Du lernst eine neue Arbeitskultur kennen, triffst auf Menschen verschiedenster Herkünfte, hörst Geschichten aus aller Welt und kannst selbst entscheiden, wie es auf deiner Reise weitergehen soll.

“Viele Work and Travel Jobs sind nur abhängig von der Saison oder nur begrenzt verfügbar. Eine grobe Planung ist also dringend erforderlich.”

Du kannst ein intensives Erlebnis erwarten, mit allen Ups and Downs, die das Leben zu bieten hat. Das heißt allerdings auch, es stehen dir nicht immer nur rosige Zeiten bevor – vor allem dann, wenn du auf gut bezahlte Backpackerjobs angewiesen bist. Wer sich “auf gut Glück” in die Suche nach Jobs im Ausland stürzt, kann auch auf die Nase fallen. Viele dieser Arbeiten sind nämlich abhängig von der Saison oder nur begrenzt verfügbar. Eine grobe Planung ist also dringend erforderlich. Auch sollte ein Plan B zur Verfügung stehen, falls man den gewünschten Job nicht bekommt. Fazit also: Ein ultimatives Erlebnis kannst du erwarten! Dass dir unbegrenzt Arbeit zur Verfügung steht, allerdings nicht.

Work and Travel selbst organisieren

Ist es sinnvoll, sich die Hilfe einer Organisation dazu zu holen? Eine der ersten und sehr wichtigen Fragen, wenn es an die Planung einer Work and Travel Reise geht. Eine gute Selbsteinschätzung ist hier erforderlich: Hast du genügend Geduld, um dich über Versicherung, Bankkonto, und erste Hostels vor Ort zu informieren? Überwiegt bei dir die Angst, etwas vergessen zu haben und du gibst administrative Aufgaben lieber an andere weiter? Bist du gewappnet, falls im Ausland nicht alles so klappt, wie du es geplant hast? Fakt ist: Mit einer Organisation wird einem – gegen Bezahlung – ein großer Batzen administrativer Aufwand abgenommen und mehr Sicherheit geboten, dass alles seinen Gang geht. Für alle, die sich irgendwo zwischen Pro und Contra wiederfinden, bieten die Starterpakete eine gute Alternative. Diese erleichtern einem die ersten Tage im Ausland, lassen dafür für den Großteil der Reise vollste Freiheit. Also: Ja, man kann es auch gut selbst organisieren, wenn man es – in Anbetracht der großen administrativen Aufwands – auch möchte!

Work and Travel ist nichts für dich?

  • Als Volunteer hilfst du während einer Freiwilligenarbeit in verschiedenen Organisationen mit. Sehr beliebt im Bereich der Freiwilligenarbeit ist die Sozialarbeit mit Kindern.
  • Du willst eine Sprache fließend sprechen können? Wähle eine Sprachreise, denn dort hast du die Möglichkeit deine Sprachfähigkeiten zu verbessern.
  • Berufserfahrung ist dir wichtig? Im Auslandspraktikum kannst du gezielt internationale Berufserfahrung sammeln. (Von Bedeutung ist hierbei, dass du die festgelegten Voraussetzungen für ein Praktikum der jeweiligen Zielländer beachtest.)
  • Du suchst eher das familiäre Umfeld im Ausland? Als Au pair hilfst du im Haushalt und bei der Kinderbetreuung deiner Gastfamilie. 

Interesse am Reisen geweckt?

Dann stöber durch unser vielfältiges Programm, entdecke unseren Online-Katalog für 2015 / 2016 oder lass dich persönlich von uns am Telefon oder per E-Mail beraten. Wir helfen dir gerne bei Fragen!

 

 

 


Work and Travel - Backpackerjobs: Welche Arbeiten sind möglich?

Work and Travel  – der Inbegriff von Freiheit und Wanderlust! Doch so überraschend kommt es jetzt nicht, dass sich ein großer Teil deiner Work and Travel Aufenthaltes tatsächlich um Arbeit dreht. Durch sie finanziert man sich Essen und Unterkunft, touristische Unternehmungen und natürlich die Weiterreise zum nächsten aufregenden Ort. Allerdings gibt es Einiges zu wissen und zu beachten, um sich erfolgreich gute Backpackerjobs zu angeln. Denn auch die Arbeit soll bei der Reise Spaß machen und gute Erinnerungen hinterlassen.

Fruit-Picking und Farmarbeit

Sehr beliebt unter Backpackern ohne professionelle Vorerfahrung ist das Fruit-Picking, besonders in Australien, Neuseeland oder auch Kanada. Angeboten wird die Arbeit als Erntehilfe von den kleinen Familienfarmen oder mittelständigen Landwirtschaftsbetrieben, Obst- und Gemüsefarmen oder -plantagen. Bezahlt wird man nach Stückzahl oder kiloweise. Es scheint ein einfacher Job zu sein, aber bitte nicht die körperliche Arbeit unterschätzen! Wer noch mehr Land-Feeling brauch, für den bietet die Arbeit auf einer Ranch oder Farm in Kanada, Australien oder Neuseeland ein echtes rustikales Abenteuer. Neben dem Umgang mit Pferd, Kuh und Co solltest du aber in jeden Fall wissen, wie man richtig mit Werkzeugen umgeht.

Die wichtigste Faustregel bei der Work and Travel Planung? Wann, Was, Wo. 

Wwoofing

Was ein bisschen wie Hundebellen klingt, ist in Wirklichkeit eine angesagte Gelegenheit für Backpacker, das Landleben auf einer Farm und einen grünen Lifestyle kennenzulernen. Beim WWOOFing (WorldWide Opportunities on Organic Farms) stellt ein Netzwerk an Bauernhöfen, Farmen und Ranches, die vorwiegend ökoligisch wirtschaften, Backpackern einen Job zur Verfügung. Du arbeitest Seite an Seite mit der Farmhoffamilie, hilfst im Haushalt, bei der Bewirtung der Felder und bei der Ernte. Dafür bekommst du nicht nur Kost und Logis gestellt, sondern lernst viel mehr über die neue Kultur und natürlich wie man nachhaltig und ökologisch lebt. Besonders beliebt ist Wwoofing in Neuseeland und Kanada.

Gastronomie

Wer die Balance bereits im Blut hat und im Sommer zuhause schon oft das Serviertablett geschwungen hat, um sich ein paar Euros dazuzuverdienen, der hat auch im Ausland gute Chancen, im Bereich Gastronomie einen Work and Travel Job zu finden! Tatsächlich sind gerade Jobs in Bars, Cafés und Restaurants zwar recht einfach zu bekommen, aber wer im Lebenslauf mit etwas Vorerfahrung glänzt, der sichert sich schon einmal einen klaren Vorteil gegenüber der Mitbestreiter. Die gibt es nämlich zur genüge, denn gerade Kellnern ist sehr beliebt. Aber auch hinter der Theke oder in der Küche bekommt man ein weites Jobangebot besonders im englisch-sprachigen Ausland.

Work and Traveller Visum

Mit dem Working Holiday Visum in Australien, Neuseeland, Kanada, Japan und China ist theoretisch jede Art von Arbeit möglich. Je nachdem, ob du mit entsprechender Qualifikation oder ohne kommst, stehen dir unterschiedliche Bereiche zur Auswahl. Lediglich in den USA gibt es hier etwas strengere Regelungen, die sich immer nach der Beantragung des jeweiligen J1-Visumsprogramm richten.

Tourismus

Einen für Work and Traveller sehr nahrhaften Boden stellt der Tourismusbereich zur Verfügung. Hostels, Hotel, Resorts, Freizeitparks, Skigebiete oder Reiseveranstalter – auch hier ist Vorerfahrung wieder die halbe Miete, wenn man an der sonnigen Seite arbeiten möchte; als Skilehrer in Kanada oder Neuseeland, oder Tauchlehrer in Australien zum Beispiel. Dafür gibt es aber genügend Nischen, die Jedem die Möglichkeit auf einen Job bieten. Im Hotel an der Rezeption arbeiten, beim Reinigen und Zimmer herrichten helfen oder eben wieder in der Küche.

Wer im Lebenslauf mit etwas Vorerfahrung glänzt, der sichert sich schon einmal einen klaren Vorteil gegenüber der Mitbestreiter. 

Kinder- und Jugendbetreuung

Babysitting, Englisch unterrichten, Sommercamp – wer gern mit Kindern zu tun hat und eventuell sogar noch Erfahrungsstunden für’s Studium benötigt, der wird auch im Bereich Kinderbetreuung bei der Work and Travel Reise fündig. In Neuseeland und Australien bieten viele Familien eine Position als Nanny an, bei der du natürlich einerseit die Kinder betreust und auf der anderen Seite im Haushalt hilfst. Du hast so viel intensiver Kontakt mit den Einheimischen und bekommst einfach viel mehr vom Lifestyle mit. In China oder Japan werden vor allem Englischlehrer oder Assistenten im Unterricht gesucht. In Kanada und den USA bietet sich ein Work and Travel Job in den beliebten Sommercamps. Nicht um Englisch zu unterrichten, sondern um die Kinder im Camp zu betreuen und wenn möglich sogar als Sportlehrer zu betreuen.

Bürojobs

Sie sind zwar nicht so typisch für Work and Traveller, aber dennoch zu finden. Bürojobs findet man allerdings meist nur mit Vorerfahrung – einer Ausbildung etwa oder einem angefangenen Studium. Gerade im Marketing, Design oder im Bereich IT könnte man anfragen, ob befristete Projekte anstehen, die deine Unterstützung als qualifizierter Teilzeitarbeiter gebrauchen könnten.

Supermarkt und Co.

Neben den klassichen Work and Travel Arbeiten gibt es natürlich auch einfache Jobs zu vergeben, wie Kassierer oder auf Baustellen.

Was ist zu beachten?

Die wichtigste Faustregel bei der Work and Travel Planung? Wann, Was, Wo. Beispiel Fruitpicking: Wer im August nach Ozeanien anreisen möchte, sollte sich erst garnicht um einen Job als Früchte-Erntehelfer bemühen. Denn die Hauptsaison für die meisten Früchte in Australien und Neuseeland startet im Dezember und endet Juni. Neben der Reisezeit muss hier natürlich auch beachtet werden, was in welcher Region angebaut wird. Gleiches gilt natürlich für die Arbeit im Tourismus, denn nur in der Saison ist es besonders einfach, hier einen Job zu bekommen.

Außerdem solltest du die Visumsbestimmungen nochmal unter die Lupe nehmen. So kann man bei einem Work and Travel in Australien nur bis zu 6 Monate bei einem Arbeitgeber bleiben, und muss dann zwangsläufig wechseln. In einigen Fällen musst du dich sogar vor der Anreise entscheiden, welche Art Work and Travel Job du antreten wirst – so in den USA. Mit einem normalen J1 Sommerjob Visum kannst du keine Tätigkeit als Babysitter oder im Sommercamp angehen. Hierfür gibt es entsprechende Visumsprogramme.

 

 

 


Was kostet ein Work and Travel?

Wieviel Geld sollte man also für so ein Jahr Work and Travel in Neuseeland, Australien, Kanada und Co. also einplanen? Diese Frage wird oft gestellt, ist aber leider genau so oft ungenau beantwortet. Eben weil es sich nicht für jeden gleich beantworten lässt! Viele Faktoren beeinflussen, wie teuer das Work and Travel Jahr wird. Genau diese Faktoren sollte man wissen, um vorher für sich selbst so realistisch wie möglich kalkulieren zu können.

Für alle Selbstorganisierer

Da viele mit wenig Geld in der Tasche ihr Work and Travel Abenteuer starten, sind sie auf gut bezahlte Jobs im Ausland angewiesen. Wer vorher kein Geld für eine Organisation ausgeben möchte, welche natürlich mehr Jobsicherheit bietet, muss dafür mehr Geld vor Ort für den Fall der Fälle bereit halten. Denn trotz guter Vorbereitung können Jobs plötzlich nicht verfügbar sein oder sind einfach schlecht bezahlt. Dann muss man für eine Weile selbst für Lebenshaltungskosten und Weiterreise aufkommen.

Wieviel Geld muss ich einplanen?

Kosten lassen sich am realistischsten kalkulieren, wenn man gewisse Kriterien mit beachtet. So hängt die Höhe der Ausgaben vor allem davon ab:

  • in welches Land man zum Beispiel geht. Die Lebenshaltungskosten in Australien oder den USA sind zum Beispiel deutlich höher als in Kanada.

  • wieviele Ziele man sich auf der Entdeckungstour gesteckt hat. Hier gilt natürlich je mehr du sehen willst, desto mehr Geld musst du zurückgelegt haben.

  • wie dein Reisestil aussieht: Schläfst du gern auch mal in Dormitories oder bevorzugst du Einzelbettzimmer; frühstückst du gern in Cafés oder reicht für dich Toast und Marmelade.

  • und zu guter Letzt hängt es natürlich von den Jobs ab, die du auf der Reise bekommst.

 

 

 


Reiseplanung Work and Travel

Warum für die Reise planen? Gerade das Unbekannte ist doch so spannend, wenn man für einen längeren Zeitraum ins Ausland geht. Wohl wahr! Ob eine Work and Travel Reise gut ist, hängt aber vor allem davon ab, wie gut die Jobs sind, die man entlang der Reiseroute findet. Wenn man also nicht gerade ein volles Portemonnaie mitbringt, ist hier etwas Vorbereitung sinnvoll.

Erste Bürokratiehürde: Das richtige Visum

Je nachdem in welchem Land du als Work and Traveller unterwegs sein möchtest, ist ein entsprechendes Visum vorher zu beschaffen. In den meisten Fällen ist dies das Working Holiday Visum. Auch wenn diese relativ einfach – manchmal sogar online – zu bekommen sind, die Botschaften vergeben oft nur eine begrenzte Menge. Bestes Beispiel ist das Working Holiday Visum in Kanada. 4200 der beliebten Tickets ins wilde Kanada werden für deutsche Bewerber zur Verfügung gestellt. Ist die Visumsvergabe erst einmal offen, dauert es keine 5 Minuten bis alle Visa vergeben sind. Ein Aufenthalt sollte also länger im Voraus geplant werden.

Dies ist auch für ein Work and Travel in den USA der Fall. Denn für bestimmte Jobs, wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern in Gastfamilien oder in Sommercamps, gibt es ein zugewiesenes J1-Visumsprogramm. Die Entscheidung, welche Art von Arbeit in den USA annehmen möchte, muss unbedingt vorher schon gefallen sein – als eine der ersten Schritte quasi.

Eine gute Nachricht gibt's hier aber von Australien und Neuseeland. Dieses Visum lässt sich einfach online beantragen und ist weder begrenzt noch zu teuer!

Backpacking – Wo, was, wann

Du weißt also schon in welches Land es dich verschlagen soll, sehr gut. Nun geht es an die grobe Planung deiner Jobs. Vor der Anreise einen ersten Job in der Tasche zu haben ist nicht nur clever, sondern auch sehr beruhigend. Mit der Hilfe einer Reiseorganisation kein Problem, für die Selbstorganisierer allerdings nicht immer so leicht umsetzbar, da einfach die Kontakte vor Ort fehlen. Für diese gilt die Faustregel: Wo, was, wann. Wenn dein erster Aufenthaltsort im Work and Travel Land fest steht, gilt es als nächstes zu schauen, welche Jobs in der Stadt und Umgebung, und vor allem, ob sie zu deiner Reisezeit verfügbar sind. Willst du auf einer Farm arbeiten, stelle sicher, dass es auch einiges zu Ernten gibt. Willst du in einer Schule Englisch unterrichten, prüfe, ob auch keine Ferienzeit ist und so weiter. So kann dir im Vornherein schon die größte Angst, keinen Job zu finden, genommen werden. Schließlich geht es ja beim Work and Travel genau darum: einen gut bezahlten Backpackerjob zu finden.

Und da geht es schon zum nächsten Stichwort: gut bezahlt. Irgendeinen Job zu bekommen, reicht natürlich nicht immer aus. Wer auf eine gute Bezahlung angewiesen ist, sollte noch ein wenig besser planen und sich im Vornherein über die Voraussetzungen der Arbeiten informieren. Sind spezielle Sprachkenntnisse nötig, werden Erfahrungen oder sogar eine Ausbildung vorausgesetzt? Auch für Work and Travel Jobs gibt es Regularien, die du kennen solltest. In Australien muss man für viele Jobs ein Zertifikat vorweisen, welches sich meist vor Ort in wenigen Tagen erwerben lässt. Aber bitte bei den Finanzen mit einplanen, denn kostenfrei sind diese nicht. Zu guter Letzt ist es für jeden Work and Traveller wichtig, eine Ladung Bewerbungsunterlagen inklusive Fotos aus der Heimat mitzubringen. Denn unverhofft, kommt oft!

Plane deine Freizeit!

Da es beim Work and Travel neben dem Arbeiten auch ums Reisen geht, sollte auch die Freizeit etwas vorgeplant werden: Wie lange möchtest du zwischen oder nach dem Arbeiten noch reisen und wieviel Geld solltest du dafür angespart haben? So weißt du auch, ob die Bezahlung eines Jobs ausreichend ist oder du eventuell sogar wechseln solltest.

Bezahlen vor Ort

Was bei der Planung auch nicht vergessen werden darf, ist die Art und Weise, wie das Geld vor Ort verfügbar sein soll. Traveller Checks sind mittlerweile veraltet und recht unflexibel. Wenn du nur mit Geldkarte vereist, ist die Kreditkarte Mittel der Wahl. Hier gibt es oft kostenfreie Angebote für Studenten und im Ausland muss man nicht viel oder zum Teil garnichts für’s Abheben am Automaten bezahlen. Dennoch ist es hilfreich, deine Bank vorher zu kontaktieren um sicher zu stellen, dass es keine Probleme gibt.

Zweite Bürokratiehürde: Versicherungen & Steuernummer

Vor der Abreise muss sich jeder um den richtigen Versicherungsschutz im Ausland kümmern. Dieser sollte zumindest eine Auslandskrankenversicherung beinhalten, die mögliche Arztkosten im Ausland abdeckt. Weitere Formalitäten, um die man sich als Work and Traveller kümmern muss sind die Eröffnung eines Bankkontos vor Ort und die Beantragung einer Steuernummer oder Sozialversicherungsnummer. Denn ohne die darf im Ausland nicht legal gearbeitet werden. Wer mit Hilfe einer Organisation verreist, dem wird hier die größte Arbeit abgenommen.  

Die erste Unterkunft

Um allen Anfang leicht zu machen, muss die erste Unterkunft bereits im Voraus geplant werden. Die erste Woche reicht schon, um sich etwas Puffer für die weitere Planung zu schaffen. Auch dies ist über eine Organisation bereits alles abgeklärt.

Kosten in der Heimat stoppen

Oft vergessen wird die Kosten in der Heimat zu minimieren oder sogar zu stoppen. Mietest du bereits eine Unterkunft oder ein Zimmer in einer WG, dann bieten sich online viele Möglichkeiten, Zwischenmieter zu finden. So kannst du dir noch ein kleines Extra ansparen. Auch Handyverträge lassen sich übrigens pausieren und fortlaufende Kosten vermeiden. Hier gibt es noch weitere Tipps, wie du Kosten bei Work and Travel durch gute Planung einsparen kannst.

 

 

 


Work and Travel - USA: Life Guard

Wenn du schon immer mal in die USA wolltest aber nicht wusstest wie du dir die Zeit finanzieren kannst, haben wir eine prima Lösung für dich: Nutze das Lifeguard-Programm der USA und verdiene drei Monate Geld um danach noch einen ganzen Monat durch das Land zu reisen. Dich erwartet ein internationales Team mit jungen Leuten aus der ganzen Welt, ein verantwortungsvoller Job der gleichzeitig viel Spaß macht und ein Sommer den du nicht so schnell vergessen wirst. Neben deiner täglichen Arbeit an großen Poolanlagen kannst du an kulturellen und sportlichen Events teilnehmen und gleichzeitig dein Englisch auf das nächste Level bringen. Unsere Partner vor Ort stehen dir in allen Fragen zur Seite und sind dein Ausbilder für den gesamten Zeitraum. Lifeguard zu sein bedeutet nicht nur die ultimative Bräune zu erhaschen sondern auch mit vielen unterschiedlichen Menschen umzugehen, kleine und größere Probleme schnell und unkompliziert aus der Welt zu schaffen und selbstorganisiert zu arbeiten. All das wird dich auf zukünftige Jobs sehr gut vorbereiten.