Es ist nicht bekannt, wann Honolulu zuerst besiedelt oder der Name zuerst benutzt wurde, vermutlich wurde die Gegend erstmals im 12. Jahrhundert von Polynesiern besiedelt. Der Hafen Honolulus wurde einstmals „Kulolia“ von den Einheimischen genannt. Der erste Europäer in Honolulu war Captain William Brown des englischen Schiffes „Butterworth“; er kam 1794 und nannte den Hafen von nun an „Fair Haven“. Der Name „Honolulu“ kam erst einige Zeit später.

1845 machte Kamehameha III. Honolulu zur Hauptstadt des Königreichs Hawaii. Die Stadt blieb auch Hauptstadt als 1959 Hawaii zum US-Bundesstaat ernannt wurde. Honolulu ist ein wichtiger Luftverkehrs- und Schifffahrts-Knotenpunkt  und wegen des tropischen Klimas vor allem für den Tourismus von Bedeutung. In der Nähe liegen der berühmte Badestrand Waikīkī und der US-Marinestützpunkt Pearl Harbor, Ort des japanischen Überraschungsangriffs vom 7. Dezember 1941.

In Honolulu befindet sich die Hawaii Pacific University, sie ist im Vorort Mānoa gelegen. Sehenswert ist auch der ʻIolani-Palast, die ehemalige Residenz der Könige von Hawaiʻi. Der heutige Bau wurde 1882 fertig gestellt. Eine weitere Attraktion ist die Aliʻiolani Hale, ein Verwaltungsgebäude in Honolulu. Es wurde 1874 fertig gestellt und vereinigte damals alle wichtigen Regierungsbehörden des damaligen Königreiches von Hawaiʻi. Heute ist in dem Gebäude der Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Hawaiʻi ansässig.