
Christoph Kolumbus landete 1502 als erster Europäer an der lateinamerikanischen Atlantikküste. Er kam auf dem Gebiet des heutigen Costa Ricas an. Ab dem Jahre 1519 bis circa 1523 wurde Costa Ricas von den Spaniern erobert. Jedoch gab es keine Rohstoffe, welche die damaligen Eroberer ausbeuten konnten. Costa Rica ist ausgesprochen rohstoffarm.
Bis 1823 war Cartago die Hauptstadt Costa Ricas. Die heutige Hauptstadt ist San José. Costa Rica lässt sich in fünf Regionen gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San José, die Schwemmlandebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten.
Costa Rica hat, typisch für die Tropen, eine Regen- und eine Trockenzeit. Die Regenzeit dauert etwa von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Die Niederschlagsmenge ist in San José wesentlich geringer als in Städten, die and der Karibikküste gelegen sind, hier regnet es fast doppelt so viel wie in der Hauptstadt. Die Bevölkerung Costa Ricas bildet sich aus rund 94 % Mestizen und Weiße, 3 % Schwarze, 1 % Indios, 1 % Chinesen und 1 % sonstigen Kulturen.
Die meisten der etwa vier Millionen Einwohner von Costa Rica leben im klimatisch begünstigten Hochland, Siedlungsschwerpunkt ist das Valle Central, in dem die bedeutenden Städte San José, Heredia, Cartago und Alajuela liegen. Wichtige Küstenstädte sind Puerto Limón (Karibikküste) und Puntarenas (Pazifikküste). Liberia ist das Wirtschaftszentrum im Nordwesten des Landes, der Region Guanacaste, hier befindet sich einer der zwei internationalen Flughäfen. Der andere ist in Costa Ricas Hauptstadt, San José, gelegen.








