Mit Freunden reisen – Grundregeln

Du kennst sie/ ihn schon eine halbe Ewigkeit; habt euch quasi im Sandkasten kennengelernt. Deiner Meinung nach kann es eigentlich keinen besseren Reisekumpanen geben. Doch auch die besten Freunde können einen auf Reisen leicht zur Weißglut bringen! Du stellst plötzlich fest, dass deine Freundin oder dein Freund an anderen Ecken sparen möchte als du, oder ein absoluter Kulturmuffel ist und so ganz und gar nicht deinen Freizeitplänen zustimmt. Um dies zu vermeiden, haben wir eine kleine Checkliste zusammengestellt, damit das Reisen mit Freunden auf jeden Fall zu einem tollen Erlebnis wird.

1. Prüfe deinen Freund/die Freundin auf Verträglichkeit

Du musst wissen, dass ihr gerade im gemeinsamen Freiwilligenprojekt den größten Teil des Tages zusammenverbringen werdet. Daher solltet ihr noch vor der Reise über eure generellen Vorstellungen sprechen. So wirst du feststellen, ob dein Reisepartner auch kulturinteressiert ist oder doch lieber nach der Freiwilligenarbeit einfach am Strand entspannen will. 

2. Plant gemeinsam das Budget

Wie man so schön sagt, trennt sich hier die Spreu vom Weizen. Denn wenn ihr gemeinsam unterwegs seid, solltet ihr das gleiche Budget zur Verfügung haben und auch einplanen. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn du feststellst, dass dein Freund/ deine Freundin sich lieber günstig von selbstgemachten Toasts ernährt, als sich durch kulinarische Neuheiten zu testen. Oder: du investierst doch gern mal ein paar Euro in das öffentliche Transportsystem, um Nerven und Zeit zu sparen. Sprecht darüber, an welchen Ecken ihr sparen möchtet und für was ihr gern und ohne Nörgeln Geld ausgebt.

3. Trefft gemeinsam Reisevorbereitungen

Macht euch gemeinsam eine Liste, was ihr mit auf Reisen nehmt und ob ihr vor Ort vielleicht etwas zusammen nutzen könnt. Informiert euch auf jeden Fall bei unserer Partnerorganisation, ob ihr in der Nähe wohnen werden oder sogar im gleichen Zimmer. Das vereinfacht die Planung ungemein. Informiert euch auch gemeinsam über bestimmte Sicherheitsvorkehrungen im Gastland. Denn gemeinsam über den Markt schlendern macht Spaß, aber danach den Freund oder die Freundin wegen dem gestohlenen Handy zu trösten nicht. Ein absolutes No-Go in dieser Situation ist auch den Besserwisser raushängen zu lassen. „Das hab ich dir doch gesagt“. Besser ist es also, eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen.

Wenn ihr gemeinsam an einem Freiwilligenprogramm teilnehmt, redet vorher über eure Vorstellungen. Was wollt ihr unterrichten, spielen oder generell erreichen? Ein gemeinsames Brainstorming ist inspirierend und schafft neue Ideen und Vorfreude auf die Reise.

4. Redet miteinander

Offene Kommunikation ist der Schlüssel zu einer harmonischen Beziehung über die gesamte Dauer der Freiwilligenarbeit oder des Praktikums. Teile mit, wenn du verärgert bist, weil sich dein Magen schon seit 2 Stunden wegen mangelnder Nahrungszufuhr beschwert.  Wenn es irgendetwas gibt, was sich stört, sprecht sofort darüber – niemand kann Gedankenlesen. Im Nachhinein ärgerst du dich nur, denn jedes Missverständnis ist weniger Zeit zum Genießen.