Erfahrungsberichte


Hier finden Sie einige Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten. Wenn Sie auch gern von Ihren Erlebnissen - hier in Kapstadt - berichten möchten freuen wir uns darauf, Ihren Erfahrungsbericht auf der Homepage zu veröffentlichen. Senden Sie  Ihren Bericht an unsere Redaktion.


Ready for take-off

Bericht aus Cape Town von Caro (Mai 2008)

 

Schon seit längerem stand für mich fest, dass ich für einige Monate ins Ausland gehen wollte. Ich wandte mich, mit meinen konkreten Vorstellungen, ein Praktikum im Event- und Tourismusbereich zu machen, an die Vermittlungsagentur studentsgoaborad.com. Diese agierte sehr schnell und bot mir ein Praktikum in ihrem Office in Kapstadt an. Obwohl ich ursprünglich Australien favorisiert hatte, überlegte ich nicht lange und nahm das Angebot gerne an.

Nachdem ich mich also am 01.Mai 2008 am Frankfurter Flughafen von meiner Familie, Freunden, sowie meinen 10kg Übergepäck verabschiedet hatte, hieß es: „ready for take-off“ und mein 3-monatiges Auslandspraktikum konnte beginnen.

Am nächsten morgen kam ich, zwar völlig erschöpft in Cape Town an, aber der unglaubliche Panoramablick vom Office auf den Tafelberg konnte alles entschädigen. Mein erster Gedanke war, dass das nur eine gute Zeit werden konnte.

Zunächst wohnte ich in einer sehr schönen Wohnung in Gardens, bei einer netten Südafrikanerin. Allerding zog ich nach 2 Wochen wieder aus, da ich einfach mehr Gesellschaft brauchte. Das kompetente Team von studentsgoabrod.com organisierte mir innerhalb kürzester Zeit eine neue Unterkunft in einem der Häuser von „Adams Place“. Hier fühle ich mich total wohl, denn neben wunderbar eingerichteten Zimmern, habe ich sehr nette Mitbewohner, mit denen man viel unternehmen kann. Sei es nun ein bisschen Sightseeing, oder abends die Long Street, mit ihren viele Clubs und Bars, unsicher zu machen. Abwechslung ist auf jeden Fall immer geboten und das Wort Langweile kommt hier nie auf.

Durch die Zeit in der WG habe ich innerhalb der drei Wochen, die ich jetzt hier bin, eine Menge  neuer Leute kennengelernt. Seien es nun andere deutsche Praktikanten, oder Capetonians, man findet hier schnell Anschluss.

Mein Praktikum in dem Büro von studentsgoabroad.com ist auf jeden Fall eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Auch wenn es mir zu Hause in Deutschland immer schwer gefallen ist, früh aufzustehen, so habe ich hier morgens keinerlei Probleme damit, denn ich freue mich jeden Tag aufs neue darauf, meine vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben zu erledigen. Abwechslung im Büro ist immer gegeben. Dies gilt auch für unsere Mittagspausen, die wir immer mit allen Kollegen gemeinsam in einen der Vielzähligen Restaurants, verbringen. Durch eine locker-lässige Art, aber dennoch ernsthaftem Arbeiten, kommt im Büro eine entspannte Atmosphäre auf.

Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe, mein Auslandspraktikum in Kapstadt, bei studentgoabroad.com, zu absolvieren. Ich freue mich schon auf meine noch verbleibende Zeit hier und denke sogar darüber nach, meinen Aufenthalt zu verlängern, denn die Zeit vergeht hier unglaublich schnell.

So, looking forward to have a good time further on.

Ein Praktikum in Südafrika war wohl die beste Entscheidung in meinem bisherigen Leben.

Susannes Erfahrungen aus einem Town Ship Projekt (März 2008)


Town Ship Cape Town

Ab dem 01. März 2008 verbrachte ich 6 Wochen in Kapstadt – Khayelitsha. Ein Praktikum im Ausland  ist in meiner Prüfungsordnung vorgeschrieben. Von Anfang an wollte ich gern ein Praktikum im sozialen Bereich absolvieren und studentsgoabroad bot mir eine Stelle in einem Township-project in Khayelitsha an. Es hörte sich rundum sehr interessant an und sollte eine große Herausforderung werden. Die Planung und Organisation seitens studentsgoabroad verlief reibungslos per Email und Post. In Cape Town angekommen, wurde ich von Max abgeholt und zum Projekt gebracht. Es befindet sich ungefähr 25km vom Zentrum Kapstadts entfernt. Anfangs war ich ich doch etwas geschockt von den Umständen im Township. Im Projekt lebt man komplett unter Schwarzen und Farbigen und ist vollkommen auf sich alleingestellt, wenn man kein eigenes Fahrzeug hat, ist es sehr schwer allein in die Stadt zu kommen, aber möglich.

Generell ist es von Vorteil immer mit einer schwarzen Begleitung unterwegs zu sein, sei es nur ein kleiner Spaziergang. Denn es ist nicht ohne Grund eine der gefährlichsten Gegenden in Südafrika.

Aber nun zum Projekt: Es war einfach fantastisch, alle Menschen sind sehr nett, liebevoll, hilfsbereit und wissen den Einsatz der freiwilligen Helfer zu schätzen.

Town Ship South Africa

Es umfasst einen Kindergarten, eine Suppenküche, eine Klinik, einen ökonomischen Garten und ein Jugendzentrum. Eine Erweiterung ist in Planung. In jedem Bereich ist dringend Hilfe und Unterstützung notwendig. Jeder Tag hatte seine besonderen Ereignisse, war es die Arbeit in der Klinik, das Spielen mit den einheimischen Kindern oder auch ein Ausflug in einen Supmarkt in einem Township, wo man tatsächlich die einzige weiße Person ist.

Natürlich sieht man in so einem Townshipprojekt sehr viel Leid, Elend und Armut. Viele der Kinder sind krank und Leben unter den ärmsten Umständen. Aber wer diesen Menschen/ dieser Community wirklich helfen möchte und gleichzeitig die Kapstadt, die Kultur und das Leben der Menschen kennenlernen will, der ist in diesem Projekt genau richtig.

Town Ship Khayelitsha

Man kann direkt vor Ort in einem Guesthouse wohnen, was ich wirklich empfehle, denn so  erlebt man ein Township 24 Stunden und viel außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit, wie Tanz- und Gesangsgruppen oder ein afrikanischen Braii. Die meiste Zeit arbeitete ich in der Klinik und verpackte  Medikamente in verschiedenen  Dosierungen, unterstützte den Arzt und war für den reibungslosen Tagesablauf zuständig, es hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn ich Zeit hatte, half ich den beiden Erzieherinnen im Kindergarten, spielte und lernte mit den Kindergarten, auch wenn uns unsere Sprache manchmal im Weg stande, war es für die Kinder und mich immer ein Vergnügen. Kapstadt ist eine wundervolle Stadt und man sollte sich auch die Zeit nehmen diese zu erkunden.

Bevor man sich für dieses Projekt entscheidet, sollte man sich im klaren sein, das man in einem Township unter anderen Umständen lebt, es ist ein anderes Land, eine andere Kultur und die Menschen leben mit den einfachsten Mitteln in einer der ärmsten Region Südafrikas. Hilfe wird hier dringend benötigt und wer sich integrieren und anpassen kann, die Menschen unterstützen will, der ist im diesem Projekt richtig aufgehoben und kann die Herzlichkeit der Menschen genießen.

Die Leiterin der Organisation und ihre rechte Hand Buyiswa stehen euch immer zur Verfügung und unterstützen euch. Ich würde mich jederzeit wieder für dieses Projekt entscheiden.

The easy way of life

Praktikumsbericht von Phillip (Februar 2008)

Praktikum in Afrika

Nach meinem ersten total fehlgeschlagenem Pflichpraktikum meines Studiums wusste ich dass mein zweites Praktikum etwas besonders werden musste. Ein Auslandspraktikum würde sich dafür sehr gut eignen. Die einzige Bedingung die ich hatte war, dass das Land so weit weg von Deutschland sein sollte wie es nur geht. Nach einigen Internetrecherchen bin ich auf Studentsgoabroad.com gestoßen. Die Frage war nun: soll ich nach Südafrika oder Australien. Ich trotzte allen negativen Ratschlägen und Warnungen was Kriminalität und Drittes Weltland anging und entschied mich für Kapstadt, Südafrika, da dieses Land eine extrem bewegende Vergangenheit hat und Ausrichter der Fußball WM 2010 ist, was für mich als Sportbegeisterter Mensch sehr interessant war. Ein Praktikumsplatz war schnell organisiert, ebenso wie eine Unterkunft und ein Auto. Ich arbeitete in einer Webagentur die ein Fun-Sport-Travel Portal programmierte und war dort im Bereich Marketing zuständig. Check it out: www.fun-sport-travel.com - thx ans Studentsgoabroad Team! Und ich habe nichts bereut. Der 3 Monatige Aufenthalt war eine der schönsten Zeiten meines Lebens. Da ich von Januar bis März in Kapstadt war, habe ich den Kalten Winter in Deutschland hinter mir gelassen und den warmen Sommer in Afrika in vollen Zügen genossen. Der „easy way of life“ in Kapstadt hatte mich voll in seinen Bann gezogen. Sei es nun nach der Arbeit noch eine schnelle Surfsession mit meinem Chef aufs Wasser zu legen, mit der Harley Davidson die Küstenstraßen entlangzucruisen, leckeres Seafood direkt am Meer zu essen oder mit den wirklich zahlreich vorhandenen Models zu flirten!

Also, nix wie ab nach Cape Town…


Ein Teil von mir bleibt in Kapstadt

Annabells Erfahrungen in Kapstadt (Januar 2008)

Praktikum Kapstadt

Nach meinem Studium wollte ich unbedingt ins Ausland! Ich wollte aber auf keinen Fall in ein Land, in das so ziemlich jeder geht. Ich wollte keinen Urlaub, ich wollte arbeiten. Ich bin sportbegeistert, sei es privat als auch beruflich, liebe die Sonne und das Meer. Da für mich berufliche Interessen im Vordergrund standen erschien Südafrika, als der Ausrichter der Fußball WM 2010, interessant. Alles was mir wichtig war, schien auf Kapstadt zuzutreffen. Auf der Schattenseite standen die politische Situation und die Armut der südafrikanischen Großstadt, mit der es sich zu auseinanderzusetzen hieß. Südafrika ist so "gefährlich", kam aus allen Enden und Ecken. Aber auch die Stimmen konnten mich nicht davon abringen. Ich hatte mich längst entschieden. Ich wollte nach Kapstadt! Jetzt brauchte ich eine Unterkunft und natürlich einen Arbeits- bzw. Praktikumsplatz. Bei meiner Internetrecherche landete ich bei studentsgoabroad.com. Sie organisierten mir einen Platz bei einer Eventagentur, die Sportevents organisieren, und ein Zimmer in der City. Ich war sorglos glücklich. Ich kann ganz ehrlich nichts anderes behaupten, aber meine sechs Monate in Kapstadt und Umgebung waren traumhaft! Ich habe viel unternommen. Von Water-Rafting am Breede River, über Hiking und Campen in den Cederbergen, surfen lernen bis sonnen an den vielen Stränden Kapstadts war alles dabei. Um mich herum haben andere bestimmt ganz andere Erfahrungen gemacht. Aber ich war anscheinend immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Diplom – und jetzt?

Bericht von Tugba (Dezember 2007)

Auslandspraktikum Südafrika

Am Anfang meines letzten Semester an meiner FH war es für mich schon klar: Nach der Diplomarbeit werde ich ein Auslandspraktikum machen! Nur hatte ich keine Ahnung wo, wichtig war nur, dass es in einem englischsprachigen Raum passieren muss. Durch Freunde bin ich dann irgendwie in Südafrika hängen geblieben. Nach ein bisschen Internetrecherche war klar, dass ich mein Traumpraktikum nicht auf eigene Faust finden kann. Also habe ich die Praktikumsvermittlungsagentur „studentsgoabroad.com“ beauftragt. Die Homepage und die erste Beratung am Telefon haben mich überzeugt. Auch die Serviceleistungen, die sie anbieten, hat mir einiges an Organisation abgenommen. So musste ich nur noch in den Flieger steigen und in Kapstadt ankommen. Ich wurde gleich vom Airport abgeholt und in meine vermittelte Wohnung mit meinem Auto vor der Tür abgesetzt. Auch die Betreuung vor Ort war erste Klasse. Der Start in die neue Arbeitsstelle wurde enorm erleichtert, da ich am ersten Tag und während meines ganzen Aufenthaltes betreut wurde. Durch Treffen lernte ich andere Praktis kennen, was natürlich auch eine klasse Starthilfe in das Leben in Kapstadt war.

Für mich als absoluter Meer-Freak ist Kapstadt natürlich super. Das Meer liegt einem direkt zu Füßen. Endlose Strände und Spaziergänge, traumhafte Sonnenuntergänge sind einfach nur ein Traum!
Auch so geht hier alles viel relaxter zu als in Deutschland. Manch einem fällt es vielleicht schwer sich an die Mentalität zu gewöhnen, aber selbst die Südafrikaner nehmen sich mit „TIA – This is Africa“ auf die Schippe!

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, nach Kapstadt zu kommen, kann ich nur raten: GO FOR IT!
Das Land, die Leute, die Landschaft machen jeden Tag hier einfach nur traumhaft. Schade ist nur, dass man das Erlebte nur schwer in Worte fassen kann, um es weiterzuerzählen, und auf Fotos ist die Aussicht nur halb so schön wie live. Kapstadt muss man einfach erleben, mit Haut und Haaren.

 

Sprachkurs, Praktikum, für immer?

Bericht von Anne (Oktober 2007)

 

Auslandspraktikum in Südafrika

Hätte mir jemand am Anfang des Jahres 2007 erzählt, dass ich innerhalb eines Jahres zweimal an das südliche Ende des afrikanischen Kontinents reisen würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aber, wie der Zufall es wollte, bin ich zum zweiten Mal in Kapstadt gelandet. War ich im Februar nur für vier Wochen in Südafrika, um einen Sprachkurs an einer der zahlreichen internationalen Sprachschulen Kapstadts zu machen, flog ich im September für den Zeitraum von 6 Monaten zurück zum Kap. Der Sprachkurs war toll und auch von der Stadt selbst konnte ich genug erkunden. Ob am Wochenende nach Camps Bay oder am Abend in die Long Street, dafür war alle mal Zeit.

Und nun, nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe, bin ich wieder hier. Ich wollte gern für längere Zeit weg von zu Hause, da ich es bisher einfach nicht geschafft hatte. Also entschied ich mich für ein Praktikum im Ausland. Da war das Angebot in der Personalabteilung eines Unternehmens in Kapstadt zu arbeiten, einfach zu verlockend. Außerdem kannte ich die Stadt ja bereits. Zum Glück hatte ich Unterstützung vom studentsgoabroad.com- Team. Da ich meine Bachelorarbeit in den Wochen vor meinem Abflug noch schreiben musste, fand ich es gut, dass ich mir nicht noch den Stress mit der Wohnungssuche machen musste. Auch das Abholen vom Flughafen war geregelt. Nach zwölf Stunden Flug von Frankfurt nach Kapstadt ist man doch ganz schön kaputt. Meine Mitbewohnerin ist Südafrikanerin und auf Arbeit bin ich auch gezwungen Englisch zu reden, also zum Sprache verbessern perfekt, aber mit Freunden rede ich in der Freizeit dann doch nur Deutsch. Aber immer noch besser als gar nichts.

Meine Mitbewohnerin hat mich während der Rugby Weltmeisterschaft im September / Oktober mit dem Rugbyfieber angesteckt. Und wie toll war es erst als Südafrika ins Finale kam und dann auch noch England besiegt hat. Ganz Kapstadt war auf den Beinen, im Auto hupend oder einfach tanzend in den Straßen. Die Long Street wurde zur Partymeile. Das erinnerte mich an die Fußball-WM im letzten Jahr bei uns. Auch gut, dass ich mir für meinen Aufenthalt unseren Winter ausgesucht habe, denn in Südafrika ist dann genau Sommer. Werde also braun, während meine Freunde und Familie im dicken Pullover frieren.

Unbelievable!

Bericht von Christian (September 2007)

Cape Town Surfing

Im März diesen Jahres stand ich vor der Entscheidung Diplomarbeit schreiben oder vorher nochmal ins Ausland gehen für ein Praktikum? Meine Entscheidung war schnell getroffen, hieß es nur noch Eltern überzeugen und nach einem geeigneten Land suchen! Die einzige Restriktion, die ich mir selber gestellt hatte, dieses Land musste mindestens 10000km von Deutschland entfernt sein! Nach Zusagen aus Indien, China und Südafrika, habe ich mich für Kapstadt entschieden und mittlerweile kann ich sagen: „Ich hab alles richtig gemacht!“

Diese Stadt zieht wirklich Jeden in seinen Bann, relativ europäisch, so dass die Umstellung zu Deutschland nicht allzu schwer fiel, aber trotzdem viel relaxter. Den Kapstädter an sich, kann man eigentlich nur schwer beschreiben, denn diese Stadt beherbergt ein bunt gemischtes Völkchen aus allen Kulturen und Religionen, die man sich vorstellen kann. Nach einigen Tagen fing ich an zu surfen, ging in den 31. Stock des ABSA Buildings, ins Hemisphere, feiern und genoss die traumhaften Sonnenuntergänge am Signal Hill! Kapstadt ist wirklich ein Ort, wo sich Arbeiten und Leben sehr gut vereinen lassen. Schön war es auch, dass ich ein Auto in Kapstadt hatte, denn dieses hat uns die Wochenendausflüge und mir den Weg zur Arbeit sehr erleichtert, denn jeden Tag mit Minibus zur Arbeit, kostet zwar nicht viel Geld, aber wohl ziemlich viele Nerven. Und, wenn ihr die Möglichkeit habt, dann kann ich euch nur ans Herz legen euren Praktikumsaufenthalt mit einem Urlaub in diesem wunderschönen Land zu verbinden, denn hier gibt es für jeden etwas und die unglaublich schöne Landschaft noch dazu.

Um euch alle Vorteile eines Kapstadt Aufenthaltes zu erzählen, bräuchte ich wahrscheinlich eine eigene Internetseite. Der Tafelberg, das Meer, die Strände, die Long Street, die afrikanischen Märkte, die Braaiabende, die Fleischpreise…, einfach alles wie ein Traum. Mein Fazit für mein 6-monatiges Praktikum: Nach meiner Diplomarbeit ist Südafrika definitiv eine Alternative, denn meine Qualitäten als Surfer lassen immer noch sehr zu wünschen übrig und die Fleischtheken deutscher Supermärkte treiben mir die Tränen in die Augen.


Ich komm wieder!

Bericht von Nicole (September 2007)

Im Mai dieses Jahres wurde mir plötzlich bewusst, dass ich im Laufe meines Studiums ja noch ein Praktikum absolvieren musste. Was tun? Wohin? An wen wende ich mich am besten?  Die übliche Studentenpanik also, die einen im vierten Semester packt nachdem man realisiert, was man noch so alles erledigen muss.  Das Einzige was mir klar war, war dass ich als Anglistik Studentin auf alle Fälle ins Ausland musste. Auf ins Internet und nach einiger Recherche landete ich auf der Studentsgoabroad.com Seite auf der ein/e Praktikant/in  im HR / Marketing Bereich für das Büro in Kapstadt gesucht wurde. Ohne lange zu Überlegen Lebenslauf übersetzt, „Motivational letter“ aufgesetzt und die Bewerbung war auf dem Weg. Nach einem telefonischen Interview, konnte ich mein Glück kaum glauben als ich die Zusage in meiner Mailbox hatte.  6 Wochen später saß ich im dann im Flieger nach Südafrika. Natürlich konnte die Anreise nicht ganz ohne Probleme bleiben, aber bis aus eine kurze Panikattacke eventuell die kommende Nacht am Flughafen in München verbringen zu müssen, ist nichts passiert. Warum? Der Flug von Düsseldorf nach München hatte ganze 2 Stunden Verspätung. Angeblich wegen eines technischen Defektes hervorgerufen durch einen Servierwagen. Dieser schlimme Servierwagenvorfall führte schlussendlich dann dazu, dass die Maschine komplett getauscht wurde. So flog man also mit einem riesigen Touristenbomber nach München und dort dann in den wartenden Touristenbomber nach Kapstadt zu hasten. Ich war also nicht wie geplant um 5.15 am in Kapstadt, sondern erst nach 8 am. Mein Chef, der ausgerechnet gestern dann auch noch Geburtstag hatte und um 4 Uhr morgens aufstehen musste, war sicherlich erfreut.  Das war aber eigentlich auch das einzig wirklich negative  Erlebnis während meines nun fast dreimonatigen Kapstadt Aufenthaltes. Meine „housemates „und ich verstehen uns super, die Capetonians sind nett und zuvorkommend und die Partyszene ist vielfältig und bunt. Kapstadt ist wirklich eine wunderschöne Stadt, wobei man natürlich die Probleme wie Armut und Kriminalität immer im Auge behalten muss. Nachts alleine nach Hause laufen, sollte man schon unterlassen und am Besten auch das Auto immer gut abschließen. Aber wie schon erwähnt, habe ich selbst keinerlei negativen Erlebnisse machen müssen und ich habe mich auch immer sicher gefühlt.  Somit kann ich jedem nur empfehlen den Schritt zu wagen und für ein Praktikum nach Kapstadt zu kommen! Niemand wird es bereuen!

 

Luxus pur.

Bericht von Mareen (August 2007)

Bericht Kapsatdt

Im Rahmen meines Studienganges zum Master für Internationales Tourismusmanagement musste ich im 4. Semester ein Pflichtpraktikum im Ausland absolvieren. Die Entscheidung nach Kapstadt zu gehen, fiel mir nicht schwer. Die unglaubliche Natur, die Nähe zum Meer und die vielen kulturellen Einflüsse aus aller Welt, welche in dieser Stadt zu Hause sind, haben mich in Reiseberichten schon immer begeistert. Über meine Fachhochschule bin ich auf studentsgoabroad.com aufmerksam geworden. Schnell habe ich mit Hilfe des SGA-Teams mein „Traumpraktikum“ als Assistent General Manager in einem 4 Sterne Boutique Guest House gefunden. Dann hieß es endlich „Cape Town I am coming“. 5 Monate in einer der schönsten Städte der Welt. Nach 14 Stunden Flug endlich angekommen, ging es in meine WG. Mitten in Green Point einem belebten Kapstädter Viertel nahe der Innenstadt, der berühmten Victoria und Alfred Waterfront und dem Green Point Beach. Ich habe mich ziemlich schnell eingelebt, da meine Unterkunft europäischen Standards entsprach und ich mich so mit gleich heimisch gefühlt habe. Am nächsten Tag ging es zur Arbeit ins Guest House und ich lernte meine Mitarbeiter und meinen Arbeitsplatz für die nächsten 5 Monate kennen. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich darin Gäste zu empfangen und bei Ihrem Kapstadtaufenthalt nützliche Tipps zu geben, Zimmerreservierungen zu koordinieren, Onlinemarketing aufzubauen, Statistiken aufzustellen und die Personalkoordinierung. Mareen says: Generell war ich für die positive Abwicklung des gesamten Gästehauses verantwortlich.
Zusammenfassend waren die 5 Monate Kapstadt für mich eine einmalige und prägende Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ich habe viel über die Kultur und Lebensweise der Menschen in Südafrikas gelernt. Für meinen weiteren Studiengang sowie mein zukünftiges Berufsleben habe ich durch meine Arbeit im Gästehaus wertvolle Kenntnisse erworben. Ich kann nur jedem Student empfehlen eine solch einzigartige Chance wahrzunehmen.


TIA – This is Africa

Bericht von Christin (Juni 2007)

Praktikum in Cape Town

Es gibt Tage, an denen läuft einfach alles schief. Man hat sie nicht oft, aber wenn sie einen treffen, dann richtig. Solch ein Tag, den man am liebsten aus seiner  Erinnerung streichen möchte, war meine Anreise nach Kapstadt. Erst ein ersatzlos gestrichener Hinflug, dann eine Nacht im Hotel am Flughafen, ein verspäteter Abflug, ein verpasster Anschlussflug, ein fehlender Koffer und schlussendlich ein gestohlener Laptop. Alles in allem: Mein Praktikum in Südafrika begann alles andere als reibungslos. Trotzdem habe ich meine Wahl, nach Kapstadt zu kommen, keine Sekunde bereut. Es kann eben nicht immer alles perfekt sein. Trotzdem ein Hinweis an alle Nachfolger: Wertvolle Sachen niemals in Reisetaschen oder Koffern verstauen sondern mit ins Handgepäck nehmen! Ich habe aus meinem Fehler gelernt! Den Osterfeiertagen sei Dank, konnte ich die erste Woche in vollen Zügen genießen, urlaubsmäßig versteht sich. Rauf auf den Tafelberg, ab ans Kap der Guten Hoffnung, erste Begegnungen mit dem afrikanischen Wildlife und dazu Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Völlig ausgeruht habe ich dann meine Praktikumsstelle angetreten. Eine kleine Firma mit einem äußerst netten, verständnisvollen Chef und super Kollegen. Was will man eigentlich mehr. Bei meiner Praktikumsstelle hatte ich also voll ins Schwarze getroffen, bei meinem Mietwagen hat mein Zielwasser jedoch kläglich versagt. Ein alter VW-Käfer. Einerseits sehr billig, andererseits aber alles andere als zuverlässig, leider. Um euch einen kleinen Eindruck zu geben, die angefallenen Schäden in chronologischer Reihenfolge: kaputter Vergaser, Motorschaden, defektes Tacho, nicht funktionierendes Autoschloss, wieder Probleme mit dem Vergaser. Ihr seht also, lasst lieber die Finger davon. Damit erspart ihr euch eine Menge Stress. Andere Mietwagen sind zwar teurer, lassen euch dafür aber nicht im Regen stehen. Außerdem sind die Käfer nicht wirklich für längere Fahrten gemacht. Dabei gibt es Ziele in der näheren Umgebung Kapstadts, die ihr nicht verpassen solltet. Zum Beispiel kann ich jedem Spiers empfehlen. Dieses Weingut liegt auf dem Weg nach Stellenbosch, ungefähr eine Stunde von Kapstadt entfernt. Hier locken neben einer Weinverkostung und einem Restaurant, wo man in Baumkronen isst, auch eine Aufzuchtstation für Geparden. Eine einmalige Chance den Raubkatzen wirklich ganz, ganz nahe zu kommen. 

Ein weiteres Event ist das South African Cheese Festival. Dort könnt ihr Käse, Wein, Schokolade und andere Köstlichkeiten verkosten, bis der Arzt kommt. Yummy!!! Haltet also Ausschau nach dem Termin des Festivals im nächsten Jahr. Ende April 2008 dürfte es wieder soweit sein, auf dem Gut Bien Donné, in der Nähe von Franschhoek. Aktuelle Veranstaltungen findet ihr übrigens im Cape ETC. Dieses Magazin hält für jeden Geschmack etwas bereit. Im Großen und Ganzen Daumen hoch für Südafrika. Es ist die Reise wert.

 

Fast immer Wellen

Bericht von Hauke (Juni 2007)

Surfen in Kapstadt

Meine Praktikumszeit war eine verdammt gute Zeit und ich kann nur jedem weiterempfehlen mal nach Kapstadt zu kommen! Die Stadt hat sehr viele Seiten und Facetten. Speziell zum Surfen ist es in Kapstadt ein kleiner Traum. Es gab in der ganzen Zeit nur eine handvoll Tage an denen man nicht surfen konnte. Während des Praktikums konnte ich immer noch Zeit finden in der Woche jeden Tag eine Abendsession mit meinem Chef und meinem Arbeitskollegen zu machen. Die Wochenenden waren dann dementsprechend verplant und ich hatte kaum Zeit mir mal eine von den vielen Sehenswürdigkeiten wie den Tafelberg angucken zu können. In den ersten 4 Monaten hab ich es nicht geschafft auf den Tafelberg zu kommen. Aber man muss ja Prioritäten setzen im Leben.

Abends konnte ich noch zu Konzerten gehen und einige von den lokalen Größen begutachten. Sowieso in der Longstreet ist eigentlich jeden Abend die Hölle los. Eins der großen Vorteile hier ist, dass Essengehen ziemlich billig ist und daraufhin war ich so viel in Restaurants unterwegs wie noch nie. Das Restaurant mit den besten Lamm Spare Ribs ist das Manhattan.  Wenn man mal raus aus der Stadt will ist das in 10 Minuten getan und man hat sowieso zahlreiche Stadtstrände, die alle ein Besuch wert sind. Zum Surfen kann ich nur Derdesteen empfehlen mit fast immer Wellen. Man sollte unbedingt Zeit vor oder nach dem Praktikum mitbringen um die anderen Gegenden in Südafrika abzuklappern. Ganz wichtig ist die Garden Route und vielleicht noch ein Stück weiter die Transkei, die schon das wilde Afrika verkörpert.
Also es lohnt sich...


Neues ERLEBEN

Karl, Referendar (März 2007)

Während der Schulzeit, aber noch mehr während des Studiums, trat mehrfach die Möglichkeit und die Frage eines Auslandsaufenthaltes auf, doch ich nahm diesen heute eigentlich notwendigen Schritt nie richtig in Angriff. Während meines Referendariats trat diese Möglichkeit dann wieder auf und da das Referendariat nicht gerade zu den spannendsten Episoden eines Juristenlebens gehört, zog ich einen Auslandsaufenthalt während meiner Wahlstation erstmals ernsthaft in Betracht. Nachdem ich also mit mir klar geworden war, stellte sich die Frage nach dem wohin. Durch zwei Kollegen, die in Kapstadt ihren LL.M. gemacht hatten, stiess ich auf Südafrika und freundete mich schnell mit dem Gedanken an, in Afrika meinen Auslandseinsatz zu absolvieren. Und wenn man soweit ist, dann ist ja wohl klar, dass es dort eigentlich nur nach Kapstadt geht - eine der schönsten Städte der Welt. Die Würfel waren gefallen.
Nun kam die nächste Hürde, welche es zu meistern gab; die Bewerbungsunterlagen. Meine erste Bewerbung überhaupt und dann auch noch eine in englisch. Aber mit der Hilfe meiner Freundin und einem schlauen Buch habe ich das dann auch hingekriegt. Eine der angebotenen Stellen nahm ich dann auch an. studentsgoabroad.com organisierte mir dann auch eine Unterkunft. Es lief alles sehr gut und unkompliziert an; klar, wenn die wichtigsten Dinge von anderen für einen organisiert werden. Und es lief immer besser. Durch die Kanzlei erfuhr ich dann auch, dass mit mir 3 weitere Referendare und ein Praktikant zur gleichen Zeit zusammenarbeiten werden. Was will man eigentlich mehr? Nun war ich in der Fremde nicht allein und über den Mailkontakt zu denen, war ich mir sicher, dass die ganz nett waren. Also, soweit alles im Lack. Arbeitsstelle in einer geilen Stadt, Unterkunft dort und Kontakt zu anderen, die mein Schicksal teilen sollten. Ich war ganz guter Dinge.
Zwischendurch wurde noch schnell alles Notwendige geregelt, wie Impfungen, Einreisebestimmungen, etc. Aber all das war wirklich kein grosses Ding und so startete ich von Frankfurt Richtung Kapstadt mit grossen Vorsätzen: Den Lebenslauf zu frisieren, mein Englisch zu verbessern (und das hatte es dringend nötig) und einfach eine gute Zeit zu verbringen. Am Flughafen in Kapstadt wurde ich dann von einem Kollegen aus Bochum, welcher seine Station beim Konsulat absolvierte, abgeholt (ich wäre aber auch von studentsgoabroad.com abgeholt worden) und direkt auf eine Tour durch die Wine-Lands in der Umgebung von Kapstadt mitgenommen. Tag darauf war ich dann mit anderen jungen Leuten auf einem Trip zum wale-watching an der Küste. Kapstadt und Umgebung sind einfach unschlagbar - traumhaft.
Und in der Stadt geht einiges. Dadurch, dass man direkt einen Haufen Leute kennenlernt, die schon einige Zeit da sind und wissen, wo was geht, lernt man die Stadt und die Clubs schnell kennen. Es ist bisher eine Riesenzeit. Viele neue und nette Menschen, Parties und viele Touren. Es ist echt cool.
Was die allgemeinen Bedenken über Sicherheit und Kriminalität angeht, bin ich bisher persönlich nicht damit in Berührung gekommen. Man muss sich an ein paar Verhaltensregeln halten, aber daran gewöhnt man sich schnell und ein Gefühl der Unsicherheit kommt nicht wirklich auf.In der zweiten Woche ging es dann direkt auf einen Trip nach Namibia. Echtes Afrika erleben und ein wenig deutsche Geschichte. Auf einer der vielen Parties oder Treffen nach der Arbeit wurde der Entschluss schnell getroffen und es fanden sich vier Leute, die sich vorher kaum kannten, um zusammen auf diesen Trip zu gehen. Es war so richtig geil und ich kann es jedem nur empfehlen. Auch die Arbeit ist ganz o.k., denn hier habe ich noch andere sehr nette Kollegen kennengelernt.Die ganze Sache an Kapstadt ist die, man kann von hier aus wirklich alles starten. Ans Kap der guten Hoffnung, Pinguine am Strand freilaufend sehen, Wale vom Strand auf dem Meer sehen, Robben, Natur … und die Stadt am Fusse des Tafelbergs; es ist einfach der Hammer!

Besser kann man es nicht treffen und ich habe noch knapp 2 Monate!

Also, ab ins Flugzeug und ans Kap!