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Freiwilligenarbeit im Tierschutzprojekt für Meeresschildkröten auf Bali, Indonesien

Leistungen für deine Freiwilligenarbeit auf Bali, Indonesien

Unser Service für deine Freiwilligenarbeit beinhaltet die aktive Unterstützung bei der gesamten Vorbereitung deiner Freiwilligenarbeit. Das Team unserer Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern unterstützt dich, wo immer du es benötigst:

  • Bewerbungsmappen-Check
  • Platzierung in einem von dir gewählten Freiwilligenprojekt bzgl. deiner  Fachrichtung, Dauer und Zeitpunkt
  • Unterstützung bei den Visaformalitäten
  • Informationen über günstige Flüge, Versicherungen, Impfungen und andere wichtige Reiseinformationen
  • Flughafentransport mit direktem Transfer zu deiner Unterkunft
  • Unterkunft während der gesamten Zeit deines Freiwilligenprojektes (Gastfamilie o. WG-Haus, abhängig von der Lage des Projektes)
  • Auf Wunsch: Organisation eines Mietwagens oder Motorrollers
  • Orientierung vor Ort durch einen Mitarbeiter der Partnerorganisation vor Ort
  • Tipps und Informationen zu Freizeitaktivitäten
  • Willkommenspaket inkl. Tasche, SIM-Prepaidkarte, Informationsblatt 
  • Ansprechpartner unserer Partnerorganisation vor Ort während deiner Reise
  • 24h-Notrufnummer vor Ort
  • Regelmäßiges Treffen mit allen Freiwilligen und Praktikanten vor Ort
  • Teilnahmezertifikat

Nicht enthalten: 

  • Flug
  • Visum und Visumsverlängerung
  • Mahlzeiten
  • persönliche Ausgaben
  • Transport zum Projekt
  • Versicherung

Freiwilligenarbeit im Tierschutzprojekt für Meeresschildkröten auf Bali, Indonesien

ID #384 2251

    Überblick: Freiwilligenarbeit im Tierschutzprojekt für Meeresschildkröten auf Bali, Indonesien

    Meeresschildkröten bewohnen unsere Ozeane schon seit Millionen von Jahren. Sie überlebten die Dinosaurier und die Kontinentalverschiebungen und haben Eiszeiten und andere Naturkatastrophen überstanden. Doch durch den Mensch sind mittlerweile alle Arten der Meeresschildkröten in ihrem Bestand gefährdet und daher durch verschiedene Abkommen international streng geschützt. Leider hindert es dennoch viele Menschen nicht daran, die Tiere zu jagen.

    Besonders in Indonesien ist die Meeresschildkröte von besonderer religiöser Bedeutung und ist auch als Delikatesse bekannt, weshalb bis heute Schwarzmärkte für die Tiere existieren.

    2006 wurde auf Bali ein Zentrum zum Schutz der Meeresschildkröten und der Aufzucht eröffnet. Das Team der Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Meeresschildkröten vor dem Menschen und anderen Einwirkungen zu schützen.
    Um dies zu verwirklichen, werden die Tiere in Aufzuchtsbecken groß gezogen und verletzte Tiere gepflegt, bevor sie wieder in das Meer freigelassen werden.
    Hierfür verfügt die Aufzuchtsstation über mehrere Becken, eine Kinderstätte und einen größeren Pool für ältere Tiere.

    Beschreibung Freiwilligenarbeit im Tierschutzprojekt für Meeresschildkröten auf Bali, Indonesien

    Da die Station noch relativ jung ist, fehlt es noch an Geldern und an internationaler Unterstützung. Gerade deshalb ist das Team auf freiwillige Hilfe angewiesen.

    Deine Aufgaben im Schildkrötenzentrum: 

    • Du arbeitest in 2 Schichten Montag bis Freitag: 7.30 Uhr - 12.00 Uhr und 13.00 Uhr - 16.00 Uhr
    • Säubern der Becken
    • Zubereitung der Nahrung für die Schildkröten
    • Dokumentieren der schlüpfenden Schildkröten
    • Besucher durch die Station führen
    • Unterstützung bei sämtlichan Aktivitäten des Zentrums wie Freilassungen oder Schulbesuchen

    Wichtiger Hinweis:

    Schildkröten schlüpfen von April bis August, daher ist dies auch die Hauptsaison im Zentrum und mehr Freiwillige werden benötigt. Aber auch in den anderen Monaten ist die Hilfe von Freiwilligen gern gesehen, da Unterstützung bei der Aufzucht der kleinen Schildkröten benötigt wird.

    Voraussetzungen: 

    • starkes Interesse am Umwelt- und Tierschutz
    • fließend in Englisch
    • Fit, motiviert und unabhängig
    • Du musst selbstständig zum Projekt fahren (ggfs. mit Roller, Auto oder Taxi)

     

     

     

    Ablauf der Freiwilligenprogramme auf Bali

    Projektbeginn
    Das Projekt startet jeweils Montags nach deiner Ankunft.

    Zeitpunkt der Anreise  
    Wir empfehlen dir von Dienstag bis Donnerstag anzureisen, da immer Freitags das Orientierungsprogramm der Partnerorganisation auf Bali stattfindet. Das Projekt startet dann den darauffolgenden Montag. So kannst du dich akklimatisieren und deine Mitbewohner, Land und Leute kennenlernen.

    Ankunft am Flughafen vor Ort
    Unsere Partnerorganisation organisiert deinen Flughafen Pick-Up vor Ort, so dass du, an deinem Zielflughafen angekommen, abgeholt und sicher in deine gewählte Unterkunft gebracht wirst. Erhole dich von deinem Flug und nimm dir die Zeit, die du benötigst, um alle Eindrücke auf dich einwirken zu lassen und den Jetlag zu überwinden.

    Orientierung vor Ort
    Damit dir ein Kulturschock erspart bleibt, bekommst du immer Freitags nach deiner Ankunft eine Orientierung vor Ort von deinem lokalen Ansprechpartner und eine Einweisung in die Kultur. Dabei wirst du über Land und Leute, kulturelle Besonderheiten, über Do's und Don’ts informiert. Außerdem bekommst du so gleich Insider Tipps, die dir den Einstieg in einen neuen Lifestyle ermöglichen. Je nach Wunsch hast du auch die Möglichkeit an einem Sprachkurs teilzunehmen.

    Der Arbeitsalltag beginnt
    Am ersten Tag deines Projektes (Montag) wirst du von einem Mitarbeiter unseres Partners vor Ort zu deinem Projekt begleitet und kannst gleich die wichtigsten Fragen stellen. Alle weiteren Tage wird unser Partner immer telefonisch oder im Büro erreichbar sein und natürlich bei Problemen eine Lösung einleiten.

    Am Wochende
    Das Wochenende gehört generell dir. Frage deinen Ansprechpartner vor Ort nach Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Shopping Tipps oder weiteren Must See's. In einigen Fällen werden auch Ausflüge von unserem Partner für alle Volontäre geplant, an denen du gern teilnehmen kannst. Ansonsten kannst du Ausflüge in die nähere Umgebung individuell planen und deine Freizeit bunt gestalten.

    Abreise
    Vor deinem letzten Arbeitstag solltest du deinen lokalen Ansprechpartner kontaktieren und dich über Möglichkeiten deines Flughafen Drop-Offs informieren. Dies ist nicht immer inklusive der Leistungen des Projektes, aber unser Partner hilft dir gern bei der Organisation.

    Unterkunft während der Freiwilligenarbeit in Bali

    Bei allen Projekten, die sich in dieser Region befinden, steht den Volontären das Studentenhaus in Sanur zur Verfügung. Das traditionell balinische Haus kann in den 4 gemütlichen Zimmern bis zu 6 Personen beherbergen und ist ebenfalls sehr gemütlich und nach westlichem Standard ausgerüstet. Es gibt eine Gemeinschaftsküche, 3 Bäder, Airconditions oder Fans, Wifi und einen kleinen grünen Vorgarten. Das Haus befindet sich direkt in balinesischer Nachbarschaft und das nächste kleine Kiosk ist direkt nebenan. Volontäre können sich hier wie Einheimische fühlen, morgens auf den Markt laufen und sich gleichzeitig abends am Strand (ca. 10 Minuten mit dem Roller) oder in einen der vielen modischen Pubs und Bars mit Freunden treffen.

    Indonesien Bali - Laura

    Deine Ansprechpartner auf Bali, Indonesien

    Die Praktika- und Freiwilligenprogramme auf Bali werden von Laura und Rifka koordiniert. Laura wurde in Surabaya geboren und ist vor 2 Jahren durch ihre Studium nach Bali gezogen. Mittlerweile studiert sie Cultural Studies im Masterstudiengang. Rifka kommt aus ebenfalls aus Indonesien.

    In ihrem vielfältigen Angebot auf Bali ist für jeden das perfekte Auslandsabenteuer schnell gefunden. Bei den beiden lebhaften Powerfrauen herrscht immer gute Stimmung im Büro. Nicht selten hört man hier laute Musik und ausgelassenes Lachen. Mit Spaß arbeitet es sich nunmal am besten! Und das merken auch die Freiwilligen und Volontäre, die sich hiervon nur zu gerne anstecken lassen. Die beiden Koordinatorinnen stehen dir während deiner gesamten Planung und des Aufenthaltes auf der Insel zur Seite. Aber nicht nur das: regelmäßig organisieren sie ein Treffen mit allen Volontären und Freiwilligen und geben dir Insider und Tipps mit auf den Weg, die garantiert für einen unvergesslichen Aufenthalt sorgen!

    Mehr Infos zu Laura und Rifka gibt's hier!

    Ich als Volunteer im Turtle Center auf Bali
    Von S.K.

    Ich habe auf Bali am Schildkrötenprojekt teilgenommen, ich half den Mitarbeitern, die Pools der Schildkröten zu reinigen und Touristen Informationen über die Station zu geben.

    Ich bin nun wieder Zuhause angekommen und "trauere" noch der Zeit auf Bali nach, da ich dort viele neue Freunde zurücklassen musste, und meine Zeit dort leider zu Ende war.

    Als ich den Flughafen in Denpasar verließ, wurde ich von einer warmen angenehmen Prise überrascht, da ich aus Europa bei -5 Grad ausreiste. Auf Bali hatte es ca 28 Grad.

    Ich war sehr müde vom langen Flug aber neugierig als ich in dem kleinen Serangan, den Ort in dem ich wohnte und indem auch das Projekt war, ankam. Es gab dort überall kleine Supermärkte, der Markt wo man Gemüse Früchte Reis ... kaufen konnte war gleich neben meinen Wohnort und das internet cafe war gleich gegenüber.

    Ich wurde dort von Laura empfangen, es war so toll, endlich angekommen zu sein ich konnte es kaum fassen "ICH BIN AUF BALI".

    Ich habe auf Bali ein Schildkrötenprojekt gemacht, ich half den Mitarbeitern, die Pools der Schildkröten zu reinigen und Touristen Informationen über die Station zu geben.

    Tagesablauf: Ich ging in der Früh vor der Arbeit, auf den gleich benachbarten Markt um mir mein Fruehstuck zu kaufen. Es gab dort Früchte die ich mein ganzes Leben noch nicht gesehen habe.

    Kurz vor 8 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Station die ca. zwei minuten zu Fuß von meinen Zimmer entfernt war. Dort holf ich mit die Pools sauber zu machen, (es sind 16 Pools in für diese Aufgabe brauchenten wir ca 1 1/2 Stunden). Wenn Touristengruppen das Projekt besuchten, Schulklassen vorangemeldet waren, gab mir Mr. Grija mir bescheid und ich holf mit den Informationen bzgl. der Station zu geben. Ich verständigte mich mit den Touristen und mit den einheimischen auf Engisch (es war eine gute übung für mich). Die Kollegen lernten mir auch einige Worte auf indonesisch, dabei hatten wir grossen Spass.

    Es ist wirklich toll dort, die Station wurde zum Schutze der Meeresschildkröten gegründet, da sehr viele Schildkröten auf Bali für Rituele Zwecke getötet wurden, und dies nun nicht mehr erlaubt ist.

    Ich war sehr beeindruckt von den Menschen dort ihre Offenheit und Freundschaft hat es mir leicht gemacht mich zu Hause zu fühlen. Ich konnte von den Kollegen und den Einheimischen viel über ihr Religion Kultur erfahren. Ich war sehr neugierig, und wurde von meinen Kollegen zu sich nach Hause eingeladen, es war spannend für mich zu erfahren wie sie leben und was sie in ihrer Freizeit machen. Ich habe bei vielen Zeremonien beigewohnt eine Kollegin borgte mir einen Sarong (der Pflicht ist um in einen Tempel zu gehen). Ich war wirklich überrascht im Tempel war alles so selbstverdändlich die Kinder liefen herum die Männer rauchten und plauderten, ab und zu gingen einige beten sie knieten sich auf den Boden und falteten die Hände darin hielten sie Räucherstäbchen, sie brachten vorher noch einige Opfergaben (eine Schale aus Blättern gemacht, indem sie keine Mengen Reis Blumen und Süssigkeiten legten)und legten diese zu Boden oder auf den Altar. Nach dem beten steckten sie sich eine oder mehrere Blumen hinter ihr Ohr.

    Jedes Haus besass einen kleinen Gottessitz vor ihrem Haus, im Haus das meistens aus einem Innenhof und vielen anderen Häusern besteht einen grösseren Altar mit Gottessitz auf dem jeden Tag Blumen und Opfergaben gebracht werden damit die Götter es gut mit ihnen meinen.

     

    Ich hatte ganz viel Freizeit in der ich die Insel erkunden konnte (wirklich sehenswert) schaut euch Bilder von "tanah lot" oder "uluwatu" an.

    Ganz oft war ich auch am Strand der wirklich schön war, etweder laß ich ein Buch oder schaute einfach den Surfern zu. (da der Stand auch gut zu surfen ist). Manchmal bieb ich auf der Station um mit den Kollegen zu plaudern.

    Es war für mich wie "in eine ganz andere Welt zu tauchen", ich bin den Menschen die ich kennengelernt habe sehr dankbar das sie mich so herzlich aufgenommen haben und mir die Möglichkeit gaben "mitzuleben" und ich wirklich einen guten Einblick in "das Leben" auf Bali bekommen habe.

    Freiwilligenarbeit im Meeresschildkrötenzentrum
    Jennifer & Fredericke

    Man kann es nur jedem empfehlen, der Lust hat eine fremde Kultur kennenzulernen und Spaß mit sozialem Engagement zu verbinden!

    Mein Aufenthalt auf Bali war einmalig. Nach dem Abitur wollten eine Freundin und ich Spaßmit sozialem Engagement verbinden. Wir wollten eine neue Kultur kennenlernen und weitvon zuhause weg sein. Im Internet stießen wir auf Studentsgoabroad.com. Die Auswahl anverschiedenen tollen Reisezielen und die vergleichsweise niedrigen Preise überzeugten unsund so bewarben wir uns für das Turtle Conservation Projekt in Bali. Die Vermittlung gingschnell und unsere Fragen wurden schnell und zuverlässig beantwortet. So war die Freudegroß, als der 8. Juli endlich da war und wir Bali erreichten!Die ersten Tage waren natürlich ungewohnt, denn wir waren in einem eher einfachenViertel, wo wir die einzigen Touristen waren. Im Nachhinein stellte sich dies allerdings alseines der günstigsten Umstände heraus, da die Einheimischen sehr freundlich und total neugierig auf europäischen Besuch waren. Nirgendwo lernt man das ursprüngliche Bali sogut kennen wie an solchen Orten, außerhalb der gut zu erreichenden Touristen Zentren.

    Unser Bungalow war einfach eingerichtet gemessen an europäischen Standards, daran gewöhnt man sich aber sehr schnell. Die ersten Tage verbrachten wir also in unserem Dörfchen, wo wir das asiatische Essen ausprobierten (Mie Goreng – sehr lecker!) und uns orientierten. Schnell bekamen wir auch unseren Roller, der dort unentbehrlich ist. Nachdem man sich einmal überwunden hatte, auf Balis Straßen im Linksverkehr zu fahren, kommt man schnell in die umliegenden Orte und bekommt mehr und mehr Spaß daran! Obwohl es nicht besonders viele Verkehrsregeln gibt, fühlt man sich irgendwann trotzdem sicher. Das Rollerfahren fehlt mir total, seitdem ich wieder in Deutschland bin! Der Standort des Turtle Conservation Centres war direkt bei uns um die Ecke, sehr angenehm. Am dritten Tag trafen wir uns dort das erste Mal mit den anderen Freiwilligen und den Projektleitern. Die Leute dort sind super freundlich. Sie haben oft einheimische Obstsorten für uns mitgebracht und sich sehr gefreut, wenn man sich für ihre Kultur und ihre Sprache interessiert.

    So verließen wir Bali auch mit ein paar Fetzen indonesisch und unser Projektleiter kann auch das ein oder andere Wort deutsch. Sie nahmen uns mit auf ein Straßenfest und kümmerten sich sehr um uns. Die Aufgaben, die wir bekamen waren recht simpel und wenig zeitaufwändig. Als wir dort waren, gab es außer uns noch fünf andere Freiwillige und jeder von uns bekam zwei Wochentage zugeteilt, an denen man immer zu zweit arbeitete. Meist waren wir von 8 bis 12/13 Uhr dort und haben zuallererst die Becken der Schildkröten sauber gemacht. Oft kamen Touristen vorbei und schauten sich die Tiere an. Nach kurzer Zeit kennt man die wichtigsten Daten und kann sich vorallem um die europäischen oder australischen Besucher kümmern und sie herumführen. Das macht sehr viel Spaß, da die meisten sehr interessiert an unserer Arbeit sind. Manchmal hatten wir auch Glück und waren dabei, wenn Babyschildkröten geschlüpft sind. Einmal haben wir sogar eigenhändig welche ausgegraben. Das war supersüß! An einem Tag holten wir gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern viele Tiere aus dem Norden der Insel ab und brachten sie sicher in unsere  Aufzuchtsstation. Die Arbeit war schon teilweise anstrengend, aber die Atmosphäre war immer entspannt und die Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen einfach unglaublich. Die kurzenArbeitszeiten, die Mobilität durch den Roller und die niedrigen Preise auf Bali erlaubten es uns, viel zu sehen und zu unternehmen. Glücklicherweise freundeten wir uns schnell mit einer netten Balinesin an, die wir im Wassersportcenter kennenlernten. Sie nahm es sich zur Aufgabe uns möglichst viel zu zeigen. So zeigte sie uns die schönsten Strände und einen Affenwald. Zu zweit unternahmen wir auch viele Touren, wie beispielsweise zu den Gili Islands. Diese sind definitiv einen Besuch wert, da es dort tolle Strände und (außer in der Ramadan Zeit) tolle Partys gibt! Ein Wochenende verbrachten wir in Ubud, das spirituelle Zentrum Balis. Dort kauften wir viele Souvenirs auf den Markt, buchten eine Yoga Stunde und gingen ins Spa! Auch eine Tagestour buchten wir und sahen viele bekannte Tempel, eine Kaffeeplantage und eine Silberschmiederei, wo man tollen Schmuck kaufen konnte. Weitere Highlights, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, waren für uns: Sonnenuntergang am Tanah Lot Tempel, Essen im Restaurant Massimo (Sanur), Feiern gehen in Kuta, Schnorcheln auf den Gilis, Strand in Nusa Dua, Reisterassen anschauen und natürlich Roller fahren!

    Wir haben die Bevölkerung immer großzügig und gastfreundlich erlebt, was vorallem daran lag, dass wir dort arbeiteten und nicht zu den Touristen gehörten, die den ganzen Tag im Hotel sitzen und sich nicht an die kulturellen Regeln halten. Sie rechnen einem das soziale Engagement hoch an und geben dafür einiges zurück. Die Nähe zu den Einheimischen, das Gefühl etwas Gutes bewirkt zu haben und die vielen tollen Ausflüge haben unseren Aufenthalt einmalig gemacht und wir sind überglücklich uns für dieses Projekt und vorallem Bali entschieden zu haben. Man kann es nur jedem empfehlen, der Lust hat eine fremde Kultur kennenzulernen und Spaß mit sozialem Engagement zu verbinden!

    Meine erste große Reise
    Lea

    Das Turtle Conservation and Education Project in Bali bot sich für mich als ideale Möglichkeit, mein Interesse an Tieren, sozialer Arbeit und auch dem Reisen zu vereinbaren.

    Nach einer kurzen Bewerbung an Studentsgoabroad und deren schnellen und unkomplizierten Vermittlung an die Partnerorganisation bekam ich alle nötigen Informationen und meinem Abenteuer stand nichts mehr im Wege.

    Meine herzliche Ankunft im Studentenhaus

    Nach einem 19-Stündigen Flug und ganz vielen neuen Eindrücken, wie dem turbulenten Verkehr auf den Straßen, oder der ungewohnt schweren, heißen Luft wartete schon der unglaublich nette Fahrer namens Ketut auf mich, der mich in mein Freiwilligenhaus brachte. Das Haus, indem ich die nächsten drei Monate leben sollte, befand sich in Sanur, einem wunderschönen Örtchen im Süden von Bali. Angekommen in meinem neuen Zu Hause erwarteten mich die anderen Freiwilligen mit offenen Armen. Der erste Eindruck war schon spitze.

    Das Haus war genau so wie ich mir ein typisches Haus aus Bali vorstellte, vier Zimmer, eine gemütliche Küche, ein Garten mit einem kleinen Tempel und eine Terrasse, die sich später als unser Lieblingsplatz und „Treffpunkt“ im Hause erwies. Hier saß man wirklich immer gerne zusammen, unterhielt sich und tauschte sich über all die vielen Erlebnisse aus.

    Das Beste, das mir an unserem Zuhause gefiel, war die Lage. Wir lebten in einer Straße zusammen mit all den herzlichen und höflichen Einheimischen, abseits von dem Tourismus, wodurch wir wunderbar in die Kultur reinschnuppern konnten.

    Ich und mein Roller

    Die ersten Tage auf der Insel waren sehr spannend, ich lernte das Rollerfahren, was in Bali wirklich unvermeidbar ist, da sich wirklich JEDER auf diese Art und Weise fortbewegt. Ich muss zugeben am Anfang hatte ich etwas Angst, da ich noch nie Roller fuhr und dann auch noch auf Balis Straßen das Fahren lernen sollte...Die Angst war im Nachhinein aber wirklich nicht nötig, denn der Verkehr sieht schlimmer aus als er ist. Schnell merkt man, dass auf den Straßen wirklich rücksichtsvoll miteinander umgegangen wird und jeder auf den anderen in gewisser Weise aufpasst. Das Rollerfahren wurde zu einer meiner vielen Lieblingsbeschäftigungen auf Bali, da man so wirklich jeden Ort erreichen und gleichzeitig noch die wunderschöne Natur genießen konnte.

    Die Arbeit im Schildkrötenzentrum

    So machte ich mich auch jeden Morgen auf den Weg in das nur 15 Minuten entfernte Schildkrötenprojekt. Ich erinnere mich, dass ich jeden Morgen mit Freude auf die Arbeit gefahren bin. Dafür sind definitiv die gutgelaunten Mitarbeiter hauptverantwortlich. Ich habe so gerne die Zeit mit ihnen verbracht, mit ihnen gelacht, mich mit ihnen unterhalten und mehr über ihr Leben erfahren. Es wurde wirklich sehr herzlich miteinander umgegangen. Zu meinen Tätigkeiten gehörte in erster Linie, die Touristen willkommen zu heißen, sie in unserem kleinen Schildkrötenzentrum herumzuführen und ihnen etwas über unsere Tiere, ihre Lebensweise oder ihre Krankheiten zu erzählen. Geliebt habe ich es, den kleinen Schildkröten beim Schlüpfen zu helfen oder sie sobald sie alt genug waren in die Freiheit, in das Meer freizulassen. Rückblickend war es wirklich eine wunderbare Erfahrung, eine Herzenssache Teil des Schildkrötenprojekts gewesen zu sein, das Gefühl zu haben als helfende Hand auch nur mit bisschen Arbeit etwas gutes zu tun.

    Und nach der Arbeit "Nasi Goreng"

    Nach der Arbeit ging ich entweder mit meinen Freunden an den nahegelegenen Strand oder wir unternahmen verschiedene Ausflüge wie zum Beispiel zu den schönsten Tempeln und Wasserfällen oder auch das Surfen lernten wir, was man in Bali wirklich nicht missen darf! Am Abend freuten wir uns auf das heißgeliebte und weltbeste „Nasi Goreng“, das es für weniger als einen Euro auf dem Nachtmarkt zu kaufen gab. Ich erinnere mich heute wirklich jeden Tag an diese unvergesslichen drei Monate und bin dankbar über jeden einzelnen Tag. Ich habe so viel gelernt und so viele nette Menschen getroffen.

    Ich kann dieses Projekt oder generell die Arbeit auf Bali wirklich jedem empfehlen, besonders, wenn es die erste Reise sein soll, die man ohne Familie oder Freunde antritt. Denn das Reisen in Bali erwies sich wirklich als unkompliziert und ungefährlich. Ganz im Gegenteil, die hinduistische Kultur, die aufgrund ihrer Religion auf ihr Karma und ihre guten Taten achtet, bemüht sich sehr, jeden mit offenen Armen aufzunehmen.

    Also worauf warten: Ab nach Bali!

    Flughafenabholung inkl. Flughafentransport
    Dauer min. 4 Wochen
    Arbeitszeit 6-8 Std.
    Mindestalter 18 Jahre
    Qualifikation keine besondere
    Sprachkenntnisse Grundwissen Englisch
    Unterkunft Wohngemeinschaft
    Verpflegung nicht enthalten
    Bewerbungsfrist keine
    Bezahlung Keine