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Im Preis enthalten
Freiwilligenarbeit im Waisenhaus oder Kinderheim in Kapstadt, Südafrika

Leistungen für deine Freiwilligenarbeit in Kapstadt, Südafrika

Was ist enthalten:

  • Platzierung im Projekt
  • Unterstützung bei den Visaformalitäten
  • Informationen über günstige Flüge, Versicherungen, Impfungen und andere wichtige Reiseinformationen
  • Flughafentransport mit direktem Transfer zu deiner Unterkunft
  • Rücktransport zum Flughafen 
  • Unterkunft während der gesamten Zeit deines Freiwilligenprojektes in einer Gastfamilie, wenn möglich
  • Auf Wunsch: Organisation eines Mietwagens oder Motorrollers
  • Orientierung vor Ort durch einen Mitarbeiter der Partnerorganisation vor Ort
  • Tipps und Informationen zu Freizeitaktivitäten
  • Ansprechpartner unserer Partnerorganisation vor Ort während deiner Reise
  • 24h-Notrufnummer vor Ort
  • Regelmäßiges Treffen mit allen Freiwilligen und Praktikanten vor Ort
  • Teilnahmezertifikat

Optional: 

  • Unterkunft in einem Backpacker/Wohngemeinschaft (Hierfür fallen 60 Euro zur Vermittlungsgebühr und 20 Euro pro Woche an. Bitte vor der Anmeldung die genauen Preise einholen.)

Nicht enthalten:

  • Visum
  • Versicherung
  • Flug

Freiwilligenarbeit im Waisenhaus oder Kinderheim in Kapstadt, Südafrika

ID #326 1494

    Überblick Freiwilligenarbeit im Kinderheim in Südafrika

    Wir können alle etwas für traumatisierte Kinder tun. Viele Kinder werden misshandelt und in Gefahr durch Armut, Kriminalität, Gewalt, Drogenkonsum und dem Missachten von Moral und Familienleben in vielen südafrikanischen Gemeinden. Wir bieten einen sicheren Himmel für diese Kinder, um sie vor körperlichem und emotionalem Missbrauch zu schützen.

    Beschreibung Freiwilligenarbeit im Kinderheim in Südafrika

    Das Kinderheim kann 144 Kinder aufnehmen, von Neugeborenen bis zum 18. Lebensjahr. Hier wird sich seit 127 Jahren um bedürftige Kinder gekümmert, seit der Eröffnung 1883. Es ist spezialisiert auf Hilfe, Entwicklung, Rehabilitation von emotional traumatisierten Kindern durch einen therapeutischen Prozess und durch eine Wiedervereinigung mit ihren Familien, falls möglich.

    Das Heim erhält eine Untersützung von 32% von der Regierung und ist daher abhängig von Spenden und Geldern von lokalen und fremden Gemeinden.

    Momentan sind 144 Kinder in dem Heim zwischen 2 und 18 Jahren aus Gegenden rund um Kapstadt. Das Heim ist ein Muster für Kinder und Jugendtherapie und ein sicherer Rückzugsort für die Kinder, die Schutz vor ihren Familien suchen.

    Freiwillige sind der Lebensnerv des Kinderheims. Sie sind unverzichtbar für alle Programme des Heims und sichern die best möglichste Behandlung der Kinder.

    Ihre Aufgaben: Management, Administration, Kinderbetreuung, Logistik, Therapie, Hausaufgabenhilfe, Sport, Transport

    Ablauf der Freiwilligenarbeit

    Projektbeginn
    Die Projekte laufen über das ganze Jahr. Daher starten die einzelnen Einsätze auch zu individuellen Zeitpunkten, die wir individuell mit der Organisation und dir abstimmen.

    Zeitpunkt der Anreise  
    Es ist immer sehr angenehm, ein paar Tage vor Projektbeginn anzureisen. Bei deiner Gastfamilie kannst du bis zu drei Tagen vor Projektbeginn ohne weitere Kosten einziehen. Du hast dann genug Zeit, dich von der Reise zu erholen und erste Ausflüge zu machen. So kannst du dich akklimatisieren und deine Gastfamilie, Land und Leute kennen lernen.

    Ankunft am Flughafen vor Ort
    Unsere Partnerorganisation organisiert deinen Flughafen Pick-Up vor Ort, so dass du, an deinem Zielflughafen angekommen, abgeholt und sicher in deine gewählte Unterkunft gebracht wirst. Erhole dich von dem langen Flug und nimm dir die Zeit, die du benötigst, um alle Eindrücke auf dich einwirken zu lassen und den Jetlag zu überwinden.

    Solltest du keinen Flug zum gewünschten Datum finden, ist es empfehlenswert einen Tag früher als geplant zu kommen. 

    Orientierung vor Ort
    Damit dir ein Kulturschock erspart bleibt, bekommst du entweder direkt nach Ankunft von deinem lokalen Ansprechpartner oder vor deinem ersten Arbeitstag eine Einweisung in die Kultur. Dabei wirst du über Land und Leute, kulturelle Besonderheiten, über Do's und Don’ts informiert. Außerdem bekommst du so gleich Insider Tipps, die dir den Einstieg in einen neuen Lifestyle ermöglichen. Je nach Wunsch hast du auch die Möglichkeit an einem Sprachkurs teilzunehmen.

    Der Arbeitsalltag beginnt
    Am ersten Tag deines Projektes wirst du für gewöhnlich von einem Mitarbeiter unseres Partners vor Ort begleitet, der dir bei allen ersten Fragen ebenfalls zur Seite stehen wird. An allen weiteren Projekttagen wird dir dein lokaler Ansprechpartner immer telefonisch zur Verfügung stehen.

    Am Wochenende
    Das Wochenende gehört generell dir. Frag deinen Ansprechpartner vor Ort nach Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Shopping Tipps oder weiteren Must See's. In einigen Fällen werden auch Ausflüge von unserem Partner für alle Volontäre geplant, an denen du gern teilnehmen kannst. Ansonsten kannst du Ausflüge in die nähere Umgebung individuell planen und deine Freizeit bunt gestalten.

    Abreise
    Vor deinem letzten Arbeitstag solltest du deinen lokalen Ansprechpartner kontaktieren und dich über Möglichkeiten deines Flughafen Drop-Offs informieren. Dies ist nicht immer inklusive der Leistungen des Projektes, aber unser Partner hilft dir gern bei der Organisation.

    Unterkunft Freiwilligenarbeit Südafrika

    Du hast bei einigen Projekten die Möglichkeit, zwischen einer Gastfamilie oder Internationaler Wohngemeinschaft zu wählen. Bitte erkundige dich vorher über die Preisunterschiede, denn der Aufenthalt in einer Wohngemeinschaft ist immer mit zusätzlichen Kosten verbunden.

    Gastfamilie:

    Ein Aufenthalt in einer Gastfamilie ist eine ganz besondere Gelegenheit, das tägliche Leben in Südafrika kennenzulernen.

    Du wirst in einer Gastfamilie in einer Mittelklassegegend in Kapstadt wohnen. Dir stehen ein eigenes möbliertes Zimmer zur Verfügung, wirst mit 3 Mahlzeiten am Tag versorgt (an Arbeitstagen gibt es eine Lunchbox) und die meisten Familien waschen auch deine Wäsche kostenfrei mit. Bettwäsche & Handtücher werden gestellt.

    Du wirst für die Zeit deines Aufenthaltes Teil der Familie und in den Freundeskreis der jeweiligen Familie integriert.

    Die Gastfamilien sind in ganz Kapstadt verteilt. Wir besuchen alle unsere Gastfamilien persönlich, bevor wir sie in unser Programm aufnehmen.

    Wir können nicht immer garantieren eine Familie in Laufnähe zu finden. Unter Umständen fallen zusätzliche Transportkosten an (ca. 1-2 Euro pro Tag für Bus, Sammeltaxi oder Zug).

    Wohngemeinschaft:

    Es handelt sich hier meist um Häuser mit 4-8 Zimmern, die von lokalen und internationalen Studenten, Praktikanten, Volunteers, Berufseinsteigern oder anderen jungen Leuten individuell angemietet werden. Man findet so schnell Kontakte und Freunde. Da oft mehrere Mitbewohner neu in Kapstadt sind, kann man so gemeinsam die Stadt erobern.

    Alle Zimmer sind möbliert. Bettwäsche wird zur Verfügung gestellt und nur Handtücher müssen mitgebracht werden. Wireless Internet ist in der Regel auch vorhanden (bei einigen Häusern mit Zusatzkosten). Alle Wohngemeinschaften sind für Selbstverpfleger eingerichtet, es gibt voll eingerichtete Küchen mit Kühlschrank, Herd, etc. Hier kann man allein oder auch zusammen schnell etwas kochen. Lebensmittelpreise in Südafrika lassen sich mit den in Deutschland vergleichen. Wir arbeiten mit ausgesuchten Anbietern von Studentenunterkünften in Kapstadt zusammen.

    Ihr Ansprechpartner in Kapstadt, Südafrika

    Waisenhausprojekt in Kapstadt
    Franziska T.

    Alles in allem ist es eine unglaubliche Erfahrung so nah mit Menschen einer anderen Kultur zu leben und zu arbeiten.

    Als ich im Januar mein Studium abgeschlossen hatte, war für mich klar, dass ich vor dem Start ins Berufsleben noch einige Zeit im Ausland verbringen wollte.

    Für mich war aber klar, dass es nach dem Lernstress kein Praktikum sein sollte, das etwas mit meinem Studium zu tun hat. Ich wusste nur, dass ich keinen Urlaub machen wollte und mich Kapstadt schon immer mal interessiert hätte. Also machte ich mich im Internet auf die Suche und stieß sehr schnell auf Studentsgoabroad. Ich ließ mir einen Katalog schicken und war vom Angebot überzeugt. Ich habe mich schließlich für ein Waisenhausprojekt in einem Township Kapstadts entschieden.

    Die Organisation verlief reibungslos und mein Aufenthalt wurde ermöglicht, obwohl ich mich sehr kurzfristig dafür entschieden habe und nicht viel Zeit für die Organisation blieb. Bis kurz vor dem Abflug, als die Nervosität doch sehr stieg, wurden alle Fragen schnell und geduldig beantwortet. 

    Am Flughafen in Kapstadt wurde ich bereits von meinem Gastvater erwartet. Wir fuhren zum Haus der Familie in Mitchells Plain, einem Township, ca. 25 km vom Zentrum Kapstadts entfernt. Ich wurde in der Familie sehr herzlich aufgenommen und fühlte mich schnell wie zuhause. Alle waren sehr hilfsbereit und bemüht um uns.

    Es ist nicht ganz leicht, vom Township ins Zentrum zu kommen. Aber mit ein bisschen Planung und Organisation ist es auf jeden Fall möglich.

    Der große Vorteil war, dass noch ein anderer Volunteer mit mir in der gleichen Familie gewohnt hat, sodass wir immer zusammen fahren konnten. Wir haben uns an die öffentlichen Busse und Minibus-Taxis gewagt und sind immer heil wieder zuhause angekommen. Wenn man sich an die Tipps der Gastfamilie hält und bestimmte Gegenden meidet, fühlt man sich auch im Township sicher.

    So habe ich während meinem Aufenthalt alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Kapstadts gesehen. Waterfront, Robben Island, den Tafelberg, die tollen Strände an der Atlantikküste, Boulders Beach, Safari, das  Kap der guten Hoffnung und vieles mehr und auch einige typisch afrikanische Braiis miterlebt.

    Am meisten in Erinnerung geblieben ist mir aber die Arbeit mit den Kindern im Waisenhaus.

    Ich habe immer dort angepackt, wo gerade Hilfe gebraucht wurde: gefüttert, gewickelt, Medizin gegeben, Zähne geputzt, unterrichtet und gespielt. Die Arbeit war sehr vielseitig und die Tage vergingen unglaublich schnell. Ich wurde auch im Waisenhaus sehr herzlich aufgenommen, habe schnell viele Bekanntschaften geschlossen und konnte immer mit meinen Fragen kommen.

    So fiel mir der Abschied von den Kindern und Angestellten des Waisenhauses auch unglaublich schwer.

     

    Alles in allem ist es eine unglaubliche Erfahrung so nah mit Menschen einer anderen Kultur zu leben und zu arbeiten. Die Hilfe wird sehr geschätzt und man bekommt einen tollen Einblick in das Leben der Menschen im Township. Auch wenn es nicht immer leicht ist, weil man auch viel Elend und Leid sieht, ist Freiwilligenarbeit absolut zu empfehlen. Es gibt für mich keine bessere Möglichkeit, ein anderes Land und eine andere Kultur wirklich kennen zu lernen!

    Freiwilligenarbeit in Kapstadt
    Carla

    Ich habe mich mit einer Freundin zusammen für die Freiwilligenarbeit in einem Kinderheim in Kapstadt beworben. Nach einiger Zeit haben wir dafür auch die Zusage bekommen. Natürlich war die Freude auf unserer Seite groß...

     

    Ich habe mich mit einer Freundin zusammen für die Freiwilligenarbeit in einem Kinderheim in Kapstadt beworben. Nach einiger Zeit haben wir dafür auch die Zusage bekommen. Natürlich war die Freude auf unserer Seite groß. Endlich konnte unser Projekt „Südafrika“ starten.

    Leider haben wir letztendlich nicht in diesem Kinderheim gearbeitet. Kurz nachdem die Zusage kam, kam auch schon wieder die Absage. Das Kinderheim habe zu viele Volunteers für den gleichen Zeitraum gebucht. Für uns war daher dort kein Platz mehr. Was nun? Die Koordinatorin für Kapstadt, versprach uns, für uns ein neues adäquates Projekt zu finden.

    Für mich als angehende Grundschullehrerin kam das neue Projekt wie gerufen. Freiwilligenarbeit in einer südafrikanischen Grundschule und passend dazu: Unsere Gastfamilie hatte ihr Haus zwei Gehminuten von der Grundschule entfernt. Also konnte unsere Südafrikareise starten.

    Nach einem langen Flug wurden wir am Flughafen von einem netten Taxifahrer abgeholt. Er hat uns sicher zu unserer Gastfamilie gebracht und uns auf der Fahrt auch schon viel über Kapstadt erzählt. Die Familie hat einen netten Eindruck gemacht und uns am ersten Tag mit in das Einkaufszentrum der Waterfront genommen. Da bis zu unserem ersten Schultag noch ein bisschen Zeit war, konnten wir vorher schon die Stadt ein bisschen erkunden.

    Der Sohn der Gastfamilie ist in die Grundschule gegangen in der wir die nächsten Wochen verbringen sollten. Das war sehr praktisch, da er uns am ersten Tag den Einstieg erleichtert hat. Ich wurde in eine siebte Klasse (55 Schüler) eingeteilt und habe am ersten Tag den Unterricht angeschaut und musste feststellen, dass sich der Unterricht in dieser Klasse sehr stark von dem Unterricht, wie ich in aus Deutschland kenne, unterscheidet. Ausschließlich Frontalunterricht. Insgesamt war es auch in der Klasse sehr laut.

    Ich habe gleich am ersten Tag festgestellt, dass das nicht mein gewünschtes Projekt ist. Die Schule hat nicht den Eindruck vermittelt als brauche sie Hilfe. Auch meiner Freundin erging es so. Wir haben uns daher wieder an Jana Williams gewandt und erklärten ihr, dass dies nicht der Grund sei, weshalb wir Freiwilligenarbeit machen wollen.

    Am Freitag unserer ersten Woche wurde uns das neue Projekt vorgestellt. Die Arbeitsstelle lag außerhalb von Kapstadt, das wir jedoch gerne in Kauf nahmen. Insgesamt wollten wir fünf Wochen als Volunteers arbeiten. Eine Woche waren wir schon in der Grundschule und studentsgoabroad übernahmen die zusätzlichen Kosten nur für drei Wochen, so dass wir eine Woche noch Zeit in Kapstadt hatten.

    Letztendlich war das ein richtiger Glücksgriff. Die „neue“ Organisation arbeitet mit den Kindern aus dem Township Dunoon. Hier hatten wir auch das Gefühl, dass wir wirklich gebraucht werden und die Arbeit ohne die Volunteers nicht stattfinden kann. Der erste Teil bestand darin, dass wir Kinder in einer Grundschule Mathenachhilfe gaben. In diese Grundschule gingen nur Kinder aus dem Township. Es war sehr schön den Lernerfolg der Kinder in dieser kurzen Zeit zu beobachten. Gleichzeitig aber auch sehr erschreckend auf welchem Leistungsstand manche Kinder waren.

    Als Belohnung für besondere Leistungen durften die besten Schüler und Schülerinnen nachmittags zum Surfen und zum Schwimmunterricht gehen. Leider war das Wetter die drei Wochen über nur eine Woche gut, so dass wir auch nur eine Woche surfen gehen konnten. Die restlichen Wochen wurde für die Kids ein Alternativprogramm gestaltet. Zum Beispiel haben wir einen Nachmittag Pizza gebacken.

    Wir haben auch noch Einblicke in die Kindergärten erhalten und haben dort versucht den Kindern die grundlegenden Dinge im Zählen oder das Wetter beizubringen. Die Kids haben sich jedesmal sehr gefreut, wenn wir gekommen sind und uns mit ihnen beschäftigt haben.

    Insgesamt war es trotz dem ganzen Hin und Her eine sehr wunderbare Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.  

    Flughafenabholung inkl. Flughafentransport
    Dauer min. 6 Monate
    Arbeitszeit keine
    Mindestalter 18 Jahre
    Qualifikation keine besondere
    Sprachkenntnisse Fortgeschrittenes Englisch
    Unterkunft Wohngemeinschaft
    Verpflegung nicht enthalten
    Bewerbungsfrist keine
    Bezahlung Keine