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Freiwilligenarbeit in der Kinderbetreuung in Accra oder Ho, Ghana

Leistungen für deine Freiwilligenarbeit

Unser Service für deine Freiwilligenarbeit beinhaltet die aktive Unterstützung bei der gesamten Vorbereitung deiner Freiwilligenarbeit. Das Team unserer Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern unterstützt dich, wo immer du es benötigst:

  • Platzierung in einem von dir gewählten Freiwilligenprojekt bzgl. deiner Fachrichtung, Dauer und Zeitpunkt
  • Unterstützung bei den Visaformalitäten
  • Informationen über günstige Flüge, Versicherungen, Impfungen und andere wichtige Reiseinformationen
  • Flughafentransport mit direktem Transfer zu deiner Unterkunft
  • Unterkunft während der gesamten Zeit deines Freiwilligenprojektes (Gastfamilie o. WG-Haus, abhängig von der Lage des Projektes)
  • 3 Mahlzeiten pro Tag
  • Auf Wunsch: Organisation eines Mietwagens oder Motorrollers
  • Orientierung vor Ort durch einen Mitarbeiter der Partnerorganisation vor Ort
  • Tipps und Informationen zu Freizeitaktivitäten
  • Ansprechpartner unserer Partnerorganisation vor Ort während deiner Reise
  • 24h-Notrufnummer vor Ort
  • Regelmäßiges Treffen mit allen Freiwilligen und Praktikanten vor Ort
  • Teilnahmezertifikat

Nicht enthalten:

  • Visum
  • Versicherung
  • Flug

Freiwilligenarbeit in der Kinderbetreuung in Accra oder Ho, Ghana

ID #349 528

    Überblick Freiwilligenarbeit in der Kinderbetreuung in Ghana

    Viele Kinder sind aufgrund von Armut, Vernachlässigung und Misshandlung gezwungen, auf der Straße zu leben. Die Kinderheime in Accra sowie der Volta Region geben diesen Kindern wieder ein Zuhause und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Mitarbeiter dort wurden in zusätzlichen Management- und Hygienekursen ausgebildet, um die Kinder mit qualitativ gutem Essen, Kleidung und Schulunterricht zu versorgen. 

    Trotz der positiven Entwicklung in den Kinderheimen aufgrund von Spenden und Initiativen von einzelnen Personen, sind die Heime noch immer unterbesetzt und sind finanziell schwach. Daher ist deine Hilfe gefragt! 

    Beschreibung Freiwilligenarbeit in der Kinderbetreuung in Ghana

    Die Freiwilligenarbeit im Waisenhaus setzt dort an, wo die Mittel der Waisenhäuser erschöpft sind. Finanziell sind die Einrichtungen von Spenden und Initiativen abhängig, personell in der Regel unterbesetzt. Gebildete, motivierte und hilfsbereite Freiwillige werden sehr geschätzt und sowohl die Kinder als auch die Angestellten werden dich mit offenen Armen empfangen.

    Zu verrichtende Tätigkeiten sind zum Beispiel das Vorbereiten diverser Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Musik und Kunst. Außerdem wirst du die Kinder betreuen, beim Einnehmen der Mahlzeiten helfen und Kleinkinder ins Bett bringen. Deine eigenen Ideen und Vorschläge werden aber auch gerne angehört und umgesetzt.

    Ablauf der Freiwilligenarbeit

    Projektbeginn
    Die Projekte laufen über das ganze Jahr. Daher starten die einzelnen Einsätze auch zu individuellen Zeitpunkten, die wir individuell mit der Organisation und dir abstimmen.

    Zeitpunkt der Anreise  
    Es ist immer sehr angenehm, ein paar Tage vor Projektbeginn anzureisen. Bei deiner Gastfamilie kannst du bis zu drei Tagen vor Projektbeginn ohne weitere Kosten einziehen. Du hast dann genug Zeit, dich von der Reise zu erholen und erste Ausflüge zu machen. So kannst du dich akklimatisieren und deine Gastfamilie, Land und Leute kennen lernen.

    Ankunft am Flughafen vor Ort
    Unsere Partnerorganisation organisiert deinen Flughafen Pick-Up vor Ort, so dass du, an deinem Zielflughafen angekommen, abgeholt und sicher in deine gewählte Unterkunft gebracht wirst. Erhole dich von dem langen Flug und nimm dir die Zeit, die du benötigst, um alle Eindrücke auf dich einwirken zu lassen und den Jetlag zu überwinden.

    Solltest du keinen Flug zum gewünschten Datum finden, ist es empfehlenswert einen Tag früher als geplant zu kommen. 

    Orientierung vor Ort
    Damit dir ein Kulturschock erspart bleibt, bekommst du entweder direkt nach Ankunft von deinem lokalen Ansprechpartner oder vor deinem ersten Arbeitstag eine Einweisung in die Kultur. Dabei wirst du über Land und Leute, kulturelle Besonderheiten, über Do's und Don’ts informiert. Außerdem bekommst du so gleich Insider Tipps, die dir den Einstieg in einen neuen Lifestyle ermöglichen. Je nach Wunsch hast du auch die Möglichkeit an einem Sprachkurs teilzunehmen.

    Der Arbeitsalltag beginnt
    Am ersten Tag deines Projektes wirst du für gewöhnlich von einem Mitarbeiter unseres Partners vor Ort begleitet, der dir bei allen ersten Fragen ebenfalls zur Seite stehen wird. An allen weiteren Projekttagen wird dir dein lokaler Ansprechpartner immer telefonisch zur Verfügung stehen.

    Am Wochenende
    Das Wochenende gehört generell dir. Frag deinen Ansprechpartner vor Ort nach Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Shopping Tipps oder weiteren Must See's. In einigen Fällen werden auch Ausflüge von unserem Partner für alle Volontäre geplant, an denen du gern teilnehmen kannst. Ansonsten kannst du Ausflüge in die nähere Umgebung individuell planen und deine Freizeit bunt gestalten.

    Abreise
    Vor deinem letzten Arbeitstag solltest du deinen lokalen Ansprechpartner kontaktieren und dich über Möglichkeiten deines Flughafen Drop-Offs informieren. Dies ist nicht immer inklusive der Leistungen des Projektes, aber unser Partner hilft dir gern bei der Organisation.

    Unterkunft Freiwilligenarbeit in Ghana

    Freiwillige werden in Häusern zusammen mit anderen Freiwilligen untergebracht, in der es Elektrizität, Toiletten, Bädern, Telefon, Küche und Esszimmer gibt.

    Bei Verfügbarkeit und Interesse werden Freiwillige in sorgfältig ausgewählten Gastfamilien untergebracht. Dort wird ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt und sie erhalten drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen). Versuche in der Zeit, ein Teil der Familie zu werden und nimm an deren alltäglichen Aktivitäten teil. Du bekommst somit einen direkten Einblick in die Kultur und Gesellschaft und kannst von Tag zu Tag eine neue Fremdsprache erproben und verbessern. Alle Gastfamilien werden sorgfältig und vertrauensvoll ausgewählt.

    Bitte erkundige dich im Vorfeld, welche Unterkunft zur Verfügung steht und gib bei der Anmeldung an, ob du eine Gastfamilie oder ein Gemeinschaftshaus bevorzugst. Die Preise für eine Unterkunft in den Gastfamilien variieren, daher erstellen wir dir gerne ein individuelles Angebot für deinen Aufenthalt.

    Ghana Accra – Prince

    Dein Ansprechpartner in Ghana

    Prince ist der Direktor unserer nicht-staatlichen Partnerorganisation in Accra, der Hauptstadt Ghanas, die sich die Verbesserung der Situation benachteiligter Gemeinden zum Ziel gesetzt hat. Volunteers sind wichtige Partner dieses Projekts. Der Fokus der Hilfe liegt auf der Ausbildung, Gesundheit und der Ermächtigung von Frauen in Ghana. Prince hat Sozialarbeit studiert und arbeitet mit Studentsgoabroad.com zusammen um mehr Volunteers nach Ghana zu holen.

    Mehr Infos zu Prince gibt's hier!

    Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit Waisenhaus Ghana
    Denise M.

    Mein Wunsch ein solches Projekt durchzuführen, begann bereits in meiner Schulzeit als ich mit meiner Klasse die Patenschaft für ein Schulkind in Ghana übernahm.

    Mein Wunsch ein solches Projekt durchzuführen, begann bereits in meiner Schulzeit als ich mit meiner Klasse die Patenschaft für ein Schulkind in Ghana übernahm und sich über dieses Projekt eine langjährige Brieffreundschaft mit einem Mädchen in meinem Alter aus Ghanas Hauptstadt Accra entwickelte. Mein Wunsch dieses Freiwilligenprojekt durchzuführen, verstärkte sich über die Jahre und so entschied ich mich im Dezember 2011 in meinen Semesterferien meinen Traum zu verwirklichen. Bei meiner Internetrecherche nach einer geeigneten Vermittlungsorganisation stoß ich schnell auf studentsgoabroad. In zahlreichen Blogs und Erfahrungsberichten konnte ich nur Gutes über die Jungs und Mädels von studentsgoabroad lesen. Diese Eindrücke haben sich zu Recht bestätigt. Vor allem über die schnelle Bearbeitung meiner vielen Fragen und der Kontaktherstellung zu Prince, dem Projektkoordinator in Ghana, der mir bei Fragen und Problemen sowohl vor meiner Reise als auch während meines Aufenthaltes kompetent zur Seite stand, war ich sehr dankbar. Auch als ich einen Tag vor Abflug total verzweifelt war, weil mein Flug nach Accra gestrichen wurde, stand mir eine Mitarbeiterin mit Rat und Tat zur Seite und wir haben eine Lösung gefunden.

    Am Tag meiner Ankunft  wurde ich am Flughafen in Ghana von einem Projektarbeiter vor Ort empfangen. Da es bereits dunkel war und die Weiterreise zu meinem Einsatzort Ho, der Hauptstadt der Volta Region, zu gefährlich war, übernachtete ich die erste Nacht in einem kleinen Hotel in Accra. Vor lauter Aufregung bekam ich natürlich kein Auge zu und fieberte voller Vorfreude dem nächsten Tag entgegen. Dazu sollte ich erwähnen, dass dies meine erste Reise nach Afrika war und ich natürlich auch ein wenig ängstlich war. Als mich der Projektmitarbeiter Albert am nächsten Tag vom Hotel abholte und wir mit dem TroTro, Kleinbus für eigentlich 15 Personen, manchmal fahren aber auch mehr mit, dann wird es ziemlich eng, nach Ho fuhren, waren alle Ängste verschwunden. Beeindruckt von der atemberaubenden Landschaft und den Lebensumständen der Menschen näherte ich mich langsam meinem Ziel. In Ho angekommen, brachte mich Albert zu meiner Unterkunft für die kommenden drei Wochen. Ich war in einer WG mit anderen Volontären aus Deutschland und Belgien untergebracht. So war ich nie allein und lernte schnell das wichtigste über die Gegebenheiten der Einheimischen und der Arbeit im Waisenhaus.

    Die Arbeit in der Schule und im Waisenhaus machte sehr viel Spaß, da die Kinder herzlich waren und sich über ein bisschen Abwechslung sehr freuten. Die Kleinen waren mir schnell ans Herz gewachsen. Auch wenn sie oft dreckige oder kaputte Kleidung trugen und schon von klein an auf sich selbst gestellt waren, sah man doch oft ein Lächeln über ihr Gesicht huschen und ich hatte das Gefühl, dass sie glücklich sind, mit dem was sie haben. Vor allem über Luftballons und Süßigkeiten freuten sie sich immer sehr. An den Wochenenden reiste ich mit anderen Volontären in der Region und im Land herum. So war ich beispielsweise in einem Wald, in dem sich kleine Monaaffen angesiedelt hatten. Die haben dann genüsslich auf meinem Arm Bananen gefuttert. Ein anderes Wochenende machten wir einen Ausflug in den Regenwald um die Wlii-Wasserfälle, Westafrikas größten ihrer Art, zu besichtigen oder wir fuhren an den Strand um uns im Atlantik abzukühlen. Auch meine ghanaische (Brief-)Freundin Sarah besuchte mich mit ihrem kleinen Sohn.

    Ich habe meine Zeit in Ghana sehr genossen, zumal man einmal gut dem Alltagsstress entfliegen konnte, da die Ghanaer ein sehr gemütliches Volk sind, die die „Mañana-Mañana-Mentalität“ leben. Frei nach dem Motto „Komm ich heut nicht, komm ich morgen!“ heißt es in Ghana, dass man meistens (mindestens) eine Stunde später als eigentlich ausgemacht am Treffpunkt erscheint. Das Essen war zu Beginn doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die Ghaner essen generell sehr scharf und alles mit der (rechten) Hand. Die Beilagen wie Reis oder Yam (schmeckt ähnlich wie Kartoffeln) schmeckten mir ganz gut. Auf Fisch verzichte ich lieber, da ich jeden Tag sah, wie dieser in der prallen Sonne auf dem Markt oder auf den Köpfen der Frauen, die ihre Ware immer auf dem Kopf transportieren, angeboten wurde.

    Neben den vielen schönen und intensiven Erlebnissen, musste ich leider auch die Erfahrung machen, dass Korruption ein großes Problem in Ghana darstellt. Unabhängig davon, für wie lange man in Deutschland für das Visum bezahlt, bekommt man bei der Einreise in Ghana nur einen Stempel für sechzig Tage. Möchte man länger bleiben, muss man vor Ort noch einmal sein Visum verlängern.

    Alles in Allem möchte ich diese Erfahrungen, die ich machen durfte, jedoch nicht missen und hoffe, eines Tages nochmal nach Ghana reisen zu können, um meine Freundin, die Projektmitarbeiter und die Kinder im Waisenhaus besuchen zu können.

    Renovieren im Waisenhaus
    Christine

    Trotz meines Alters von nunmehr 45 Jahren wollte ich gerne an einem sozialen Projekt teilnehmen und die Entscheidung, dies mit Studentsgoabroad zu machen, war geradezu perfekt.

    Trotz meines Alters von nunmehr 45 Jahren wollte ich gerne an einem sozialen Projekt teilnehmen und die Entscheidung, dies mit Studentsgoabroad zu machen, war geradezu perfekt. Die Organisation ist sehr gut aufgestellt und die Anreise wird einem ziemlich leicht gemacht, wenn man das 1. Mal eine Fernreise unternimmt.

    Ankunft in Accra

    Die Ankunft in Accra verlief relativ reibungslos. Wir wurden am Flughafen in Accra abgeholt, fuhren zusammen mit einem Mitarbeiter vor Ort zum Hotel und haben die erste Nacht dort verbracht. Wenn man noch nie in Afrika war, ist man anfangs erstaunt über die örtlichen Gegebenheiten. Allerdings gewöhnt man sich relativ schnell an alles und in kürzester Zeit fühlt man sich zugehörig.

    Ankunft in unserer Gastfamilie in Ho

    Am nächsten Morgen erfolgte unsere Weiterreise nach Ho in einem landestypischen Beförderungsmittel, dem Trotro. Ohne die Mitarbeiter der Organisation wäre es wohl nicht so einfach gewesen, da Busbahnhöfe in Accra eine Erfahrung für sich sind. Angekommen in Ho, wurden wir in unserer Gastfamilie untergebracht, die uns freundlich und herzlich aufgenommen hat. Ab dann war man „zu Hause“ angekommen, denn nach ca. 4-5 Tagen fühlte man sich wirklich wie zu Hause und gehört dazu. Es wurde jeden Tag für einen gekocht und man bekommt 3 Mahlzeiten wenn man das möchte.

    Last but not least: das Waisenhaus

    Am nächsten Tag wurden wir von Leiter der Organisation vor Ort, Prince, gründlich informiert, in die Arbeit und Tätigkeiten der Organisation eingeführt, es wurden uns die Gegend gezeigt und last but not least: das Waisenhaus.

    Wir haben uns ein Bild vor Ort gemacht, haben uns mit den Gegebenheiten vertraut gemacht, Land und Leute kennengelernt und uns entschlossen, den Kindern eine Freude zu machen, indem wir Ihnen neue Schlafräume gemacht haben. Wir haben von Freunden und Bekannten Geld gesammelt, damit Farbe gekauft und die Wände gestrichen, Betten gebaut, Matratzen organisiert und konnten nach einem Monat mit einem Gefühl nach Hause fliegen, etwas Sinnvolles geleistet und getan zu haben.

    Das Lachen der Kinder hat uns für jegliche Arbeit entlohnt.

    Mein Freiwilligenprojekt an der Goldküste Westafrika
    Jessica

    Ich wollte schon immer mal nach Afrika und im Zuge meines Studiums bot es sich gerade zufällig an, dass ich ins Ausland konnte. Aufgrund meiner (wie ich dachte) unzureichenden Englischkenntnisse entschied ich mit gegen das Unterrichten und für die Arbeit in einem Waisenhaus. Auf der Suche nach einem Land auf dem großen Kontinent Afrikas fiel die Entscheidung relativ schnell auf Ghana, da es ein Land ist mit unglaublicher Vegetation, ein Land dass direkt an der Küste liegt, ein Land dessen Amtssprache Englisch ist und ein Land mit unglaublicher Kultur und einer riesigen Sprachvielfalt (über 50 einheimische Sprachen).

    Ich wollte schon immer mal nach Afrika und im Zuge meines Studiums bot es sich gerade zufällig an, dass ich ins Ausland konnte. Aufgrund meiner (wie ich dachte) unzureichenden Englischkenntnisse entschied ich mit gegen das Unterrichten und für die Arbeit in einem Waisenhaus. Auf der Suche nach einem Land auf dem großen Kontinent Afrikas fiel die Entscheidung relativ schnell auf Ghana, da es ein Land ist mit unglaublicher Vegetation, ein Land dass direkt an der Küste liegt, ein Land dessen Amtssprache Englisch ist und ein Land mit unglaublicher Kultur und einer riesigen Sprachvielfalt (über 50 einheimische Sprachen). Auf der Suche nach einer kostengünstigen Organisation bin ich auf studentsgoabroad gestoßen und aufgrund des sehr freundlichen Email-Kontaktes habe ich mich für die Organisation entschieden.

    Nach Einsender der Bewerbung, dem Beantragen des Visums und der Vorbereitung (Impfungen etc.) sollte das neue Abenteuer 5 Wochen Goldküste heißen. Gesagt – Getan!

    Nach 13 Stunden Flug – mit Zwischenstopp in Istanbul – war es so weit... Als ich aus dem Flugzeug stieg war ich geschockt! Natürlich war mir auch vorher klar, dass es in Ghana warm sein wird, aber dass 28 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit sich so anfühlen, damit habe ich nicht gerechnet.

    Es war sehr drückend warm und ich glaube alle Poren an meinem Körper wollten nach Luft schnappen. Nach dem bürokratischen Kram am Flughafen wartete in der Eingangshalle bereits mein „Abholservice“. Ich war beeindruckt, so viele dunkelhäutige Menschen habe ich noch nie auf einmal gesehen. Auf der Suche nach einem Taxi wollten sooo viele Menschen etwas von mir, dass ich völlig überfordert gewesen bin. Norbet hat sich aber gut um mich gekümmert und zum Hotel gebracht. Dort war es genauso wie ich es mir vorgestellt hatte!! Kein Strom und kein Wasser und ich muss zugeben, dass ich in der ersten Nacht wirklich Angst hatte so ganz alleine. Aber genau das war es was ich wollte und im Nachhinein war es auch sehr positiv für mich.

    In Ho und damit dann im Projekt „Waisenhaus“ war es eigentlich sehr gut. Sehr schade fand ich, dass es den Zuständigen des Waisenhauses egal war, ob ich dort bin oder nicht, und was ich vorhabe oder nicht. Generell war die Betreuung im Waisenhaus leider nicht so gut. Trotz alledem war die Arbeit mit den Kindern ganz schön. Die Kids sind sehr aufgeschlossen und knuddeln sofort drauf los! Das ganze schmusen und kuscheln kann bei Temperaturen von 38 Grad auch schnell sehr schweißtreibend werden :D

    Da ich zu hohe pädagogische Ziele (auch aufgrund meiner Anrechenbarkeit für mein Studium hatte) und diese nicht erreichen konnte wechselte ich (ein wenig wehmütig) das Projekt nach Kasoa. Dort sollte ein Waisenhaus entstehen. Bei 37 Grad in der Sonne zu arbeiten ist zwar sehr anstrengend aber unglaublich bestätigend. Tag für Tag sah man ein Ergebnis und einen Fortschritt! Das war wirklich schön mit anzusehen. Als ich Abreisen musste war das Fundament fertig und wir Volunteere waren unglaublich Stolz auf unsere geleistete Arbeit. (Wir haben übrigens „nur“ 3 Tage die Woche gearbeitet was aufgrund der körperlichen Arbeit absolut ausreichend gewesen ist). 

    Die Stimmung zwischen den Freiwilligen war immer sehr gut und gemeinsam gestalteten wir auch unsere Wochenenden. Ghana hat wirklich eine unglaubliche Natur, die man sich anschauen MUSS!! Unsere Wochenendtrips waren ebenfalls sehr kostengünstig. Generell ist es in Ghana sehr günstig... Ein Hotelzimmer bekommt man schon für gut 4-6 Euro → mit fließendem Wasser und Strom :)

    Ich weiß gar nicht so recht wo ich weiter erzählen soll, weil die ganzen 5 Wochen voller Erfahrungen gewesen sind. Ich bin von Tag zu Tag völlig reizüberflutet gewesen. Überall gab es schöne aber auch nicht so schöne Dinge zu sehen. An die Werte und Normen muss man sich zwar gewöhnen aber es ist ausgesprochen spannend sie zu erleben. Das einheimische Essen in Ghana ist übrigens auch großartig. Wer scharfes Essen und Reis mag oder generell für neue Dinge offen ist, der ist in Ghana absolut richtig.

    Ich hoffe, dass ich euch ein bisschen motiviert und angeregt habe auch mal an die Goldküste zu fahren und großartige Erfahrungen zu machen. Es lohnt sich wirklich. Also: nur MUT!!

    Flughafenabholung inkl. Flughafentransport
    Dauer min. 2 Wochen
    Arbeitszeit 6-8 Std.
    Mindestalter 18 Jahre
    Qualifikation keine besondere
    Sprachkenntnisse Grundwissen Englisch
    Unterkunft Gastfamilie
    Verpflegung Vollpension
    Bewerbungsfrist keine
    Bezahlung Keine