Bitte wählen

810

Im Preis enthalten
Freiwilligenarbeit als Lehrer in Accra, Ghana

Leistungen für deine Freiwilligenarbeit

Unser Service für deine Freiwilligenarbeit beinhaltet die aktive Unterstützung bei der gesamten Vorbereitung deiner Freiwilligenarbeit. Das Team unserer Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern unterstützt dich, wo immer du es benötigst:

  • Platzierung in einem von dir gewählten Freiwilligenprojekt bzgl. deiner Fachrichtung, Dauer und Zeitpunkt
  • Unterstützung bei den Visaformalitäten
  • Informationen über günstige Flüge, Versicherungen, Impfungen und andere wichtige Reiseinformationen
  • Flughafentransport mit direktem Transfer zu deiner Unterkunft
  • Unterkunft während der gesamten Zeit deines Freiwilligenprojektes (Gastfamilie o. WG-Haus, abhängig von der Lage des Projektes)
  • 3 Mahlzeiten pro Tag
  • Auf Wunsch: Organisation eines Mietwagens oder Motorrollers
  • Orientierung vor Ort durch einen Mitarbeiter der Partnerorganisation vor Ort
  • Tipps und Informationen zu Freizeitaktivitäten
  • Ansprechpartner unserer Partnerorganisation vor Ort während deiner Reise
  • 24h-Notrufnummer vor Ort
  • Regelmäßiges Treffen mit allen Freiwilligen und Praktikanten vor Ort
  • Teilnahmezertifikat

Nicht enthalten:

  • Visum
  • Versicherung
  • Flug

Freiwilligenarbeit als Lehrer in Accra, Ghana

ID #350 178

    Überblick Freiwilligenarbeit als Lehrer in Ghana

    Kinder in Ghana brennen darauf Englisch zu lernen. Vor allem auf dem Land haben die Kinder meistens eine afrikanische Sprache (z.B. Twi, Ewe und Ga) als Muttersprache. Englisch ist jedoch der Schlüssel zu besseren Jobs und zu mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Dieses Projekt hilft Schülern im Alter von 5 bis 16 Jahre ihre Englischkenntnisse sowie Mathematik- und Naturwissenschaftskenntnisse zu verbessern.

    Beschreibung Freiwilligenarbeit als Lehrer in Ghana

    Als Volontär wirst du in einer der Schulen Englisch, Mathematik, Physik, Chemie und Biologie unterrichten. Neben dem Lesen von englischer Literatur mit den älteren Schülern soll vor allem auch deren Aussprache verbessert werden. Als Hilfestellung für dich als Voluntär erhälst du einen „Teaching Guide“ für die tägliche Arbeit in der Schule.

    Voluntäre können auf Wunsch auch in Vorschulen integriert werden, in denen Kleinkinder im Grundwissen gelehrt werden. Es ist die spielerische Art des Lernens, welches gerade afrikanische Kinder in diesem Alter motiviert, neues Wissen anzueignen und somit den Grundstein für eine bessere Zukunft zu legen.

    Ablauf der Freiwilligenarbeit

    Projektbeginn
    Die Projekte laufen über das ganze Jahr. Daher starten die einzelnen Einsätze auch zu individuellen Zeitpunkten, die wir individuell mit der Organisation und dir abstimmen.

    Zeitpunkt der Anreise  
    Es ist immer sehr angenehm, ein paar Tage vor Projektbeginn anzureisen. Bei deiner Gastfamilie kannst du bis zu drei Tagen vor Projektbeginn ohne weitere Kosten einziehen. Du hast dann genug Zeit, dich von der Reise zu erholen und erste Ausflüge zu machen. So kannst du dich akklimatisieren und deine Gastfamilie, Land und Leute kennen lernen.

    Ankunft am Flughafen vor Ort
    Unsere Partnerorganisation organisiert deinen Flughafen Pick-Up vor Ort, so dass du, an deinem Zielflughafen angekommen, abgeholt und sicher in deine gewählte Unterkunft gebracht wirst. Erhole dich von dem langen Flug und nimm dir die Zeit, die du benötigst, um alle Eindrücke auf dich einwirken zu lassen und den Jetlag zu überwinden.

    Solltest du keinen Flug zum gewünschten Datum finden, ist es empfehlenswert einen Tag früher als geplant zu kommen. 

    Orientierung vor Ort
    Damit dir ein Kulturschock erspart bleibt, bekommst du entweder direkt nach Ankunft von deinem lokalen Ansprechpartner oder vor deinem ersten Arbeitstag eine Einweisung in die Kultur. Dabei wirst du über Land und Leute, kulturelle Besonderheiten, über Do's und Don’ts informiert. Außerdem bekommst du so gleich Insider Tipps, die dir den Einstieg in einen neuen Lifestyle ermöglichen. Je nach Wunsch hast du auch die Möglichkeit an einem Sprachkurs teilzunehmen.

    Der Arbeitsalltag beginnt
    Am ersten Tag deines Projektes wirst du für gewöhnlich von einem Mitarbeiter unseres Partners vor Ort begleitet, der dir bei allen ersten Fragen ebenfalls zur Seite stehen wird. An allen weiteren Projekttagen wird dir dein lokaler Ansprechpartner immer telefonisch zur Verfügung stehen.

    Am Wochenende
    Das Wochenende gehört generell dir. Frag deinen Ansprechpartner vor Ort nach Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Shopping Tipps oder weiteren Must See's. In einigen Fällen werden auch Ausflüge von unserem Partner für alle Volontäre geplant, an denen du gern teilnehmen kannst. Ansonsten kannst du Ausflüge in die nähere Umgebung individuell planen und deine Freizeit bunt gestalten.

    Abreise
    Vor deinem letzten Arbeitstag solltest du deinen lokalen Ansprechpartner kontaktieren und dich über Möglichkeiten deines Flughafen Drop-Offs informieren. Dies ist nicht immer inklusive der Leistungen des Projektes, aber unser Partner hilft dir gern bei der Organisation.

    Unterkunft Freiwilligenarbeit in Ghana

    Freiwillige werden in Häusern zusammen mit anderen Freiwilligen untergebracht, in der es Elektrizität, Toiletten, Bädern, Telefon, Küche und Esszimmer gibt.

    Bei Verfügbarkeit und Interesse werden Freiwillige in sorgfältig ausgewählten Gastfamilien untergebracht. Dort wird ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt und sie erhalten drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen). Versuche in der Zeit, ein Teil der Familie zu werden und nimm an deren alltäglichen Aktivitäten teil. Du bekommst somit einen direkten Einblick in die Kultur und Gesellschaft und kannst von Tag zu Tag eine neue Fremdsprache erproben und verbessern. Alle Gastfamilien werden sorgfältig und vertrauensvoll ausgewählt.

    Bitte erkundige dich im Vorfeld, welche Unterkunft zur Verfügung steht und gib bei der Anmeldung an, ob du eine Gastfamilie oder ein Gemeinschaftshaus bevorzugst. Die Preise für eine Unterkunft in den Gastfamilien variieren, daher erstellen wir dir gerne ein individuelles Angebot für deinen Aufenthalt.

    Ghana Accra – Prince

    Dein Ansprechpartner in Ghana

    Prince ist der Direktor unserer nicht-staatlichen Partnerorganisation in Accra, der Hauptstadt Ghanas, die sich die Verbesserung der Situation benachteiligter Gemeinden zum Ziel gesetzt hat. Volunteers sind wichtige Partner dieses Projekts. Der Fokus der Hilfe liegt auf der Ausbildung, Gesundheit und der Ermächtigung von Frauen in Ghana. Prince hat Sozialarbeit studiert und arbeitet mit Studentsgoabroad.com zusammen um mehr Volunteers nach Ghana zu holen.

    Mehr Infos zu Prince gibt's hier!

    Freiwilligenarbeit Erfahrungsberichte aus Ghana

    Erfahrungsbericht Freiwilligenarbeit Waisenhaus Ghana
    Denise M.

    Mein Wunsch ein solches Projekt durchzuführen, begann bereits in meiner Schulzeit als ich mit meiner Klasse die Patenschaft für ein Schulkind in Ghana übernahm.

    Mein Wunsch ein solches Projekt durchzuführen, begann bereits in meiner Schulzeit als ich mit meiner Klasse die Patenschaft für ein Schulkind in Ghana übernahm und sich über dieses Projekt eine langjährige Brieffreundschaft mit einem Mädchen in meinem Alter aus Ghanas Hauptstadt Accra entwickelte. Mein Wunsch dieses Freiwilligenprojekt durchzuführen, verstärkte sich über die Jahre und so entschied ich mich im Dezember 2011 in meinen Semesterferien meinen Traum zu verwirklichen. Bei meiner Internetrecherche nach einer geeigneten Vermittlungsorganisation stoß ich schnell auf studentsgoabroad. In zahlreichen Blogs und Erfahrungsberichten konnte ich nur Gutes über die Jungs und Mädels von studentsgoabroad lesen. Diese Eindrücke haben sich zu Recht bestätigt. Vor allem über die schnelle Bearbeitung meiner vielen Fragen und der Kontaktherstellung zu Prince, dem Projektkoordinator in Ghana, der mir bei Fragen und Problemen sowohl vor meiner Reise als auch während meines Aufenthaltes kompetent zur Seite stand, war ich sehr dankbar. Auch als ich einen Tag vor Abflug total verzweifelt war, weil mein Flug nach Accra gestrichen wurde, stand mir eine Mitarbeiterin mit Rat und Tat zur Seite und wir haben eine Lösung gefunden.

    Am Tag meiner Ankunft  wurde ich am Flughafen in Ghana von einem Projektarbeiter vor Ort empfangen. Da es bereits dunkel war und die Weiterreise zu meinem Einsatzort Ho, der Hauptstadt der Volta Region, zu gefährlich war, übernachtete ich die erste Nacht in einem kleinen Hotel in Accra. Vor lauter Aufregung bekam ich natürlich kein Auge zu und fieberte voller Vorfreude dem nächsten Tag entgegen. Dazu sollte ich erwähnen, dass dies meine erste Reise nach Afrika war und ich natürlich auch ein wenig ängstlich war. Als mich der Projektmitarbeiter Albert am nächsten Tag vom Hotel abholte und wir mit dem TroTro, Kleinbus für eigentlich 15 Personen, manchmal fahren aber auch mehr mit, dann wird es ziemlich eng, nach Ho fuhren, waren alle Ängste verschwunden. Beeindruckt von der atemberaubenden Landschaft und den Lebensumständen der Menschen näherte ich mich langsam meinem Ziel. In Ho angekommen, brachte mich Albert zu meiner Unterkunft für die kommenden drei Wochen. Ich war in einer WG mit anderen Volontären aus Deutschland und Belgien untergebracht. So war ich nie allein und lernte schnell das wichtigste über die Gegebenheiten der Einheimischen und der Arbeit im Waisenhaus.

    Die Arbeit in der Schule und im Waisenhaus machte sehr viel Spaß, da die Kinder herzlich waren und sich über ein bisschen Abwechslung sehr freuten. Die Kleinen waren mir schnell ans Herz gewachsen. Auch wenn sie oft dreckige oder kaputte Kleidung trugen und schon von klein an auf sich selbst gestellt waren, sah man doch oft ein Lächeln über ihr Gesicht huschen und ich hatte das Gefühl, dass sie glücklich sind, mit dem was sie haben. Vor allem über Luftballons und Süßigkeiten freuten sie sich immer sehr. An den Wochenenden reiste ich mit anderen Volontären in der Region und im Land herum. So war ich beispielsweise in einem Wald, in dem sich kleine Monaaffen angesiedelt hatten. Die haben dann genüsslich auf meinem Arm Bananen gefuttert. Ein anderes Wochenende machten wir einen Ausflug in den Regenwald um die Wlii-Wasserfälle, Westafrikas größten ihrer Art, zu besichtigen oder wir fuhren an den Strand um uns im Atlantik abzukühlen. Auch meine ghanaische (Brief-)Freundin Sarah besuchte mich mit ihrem kleinen Sohn.

    Ich habe meine Zeit in Ghana sehr genossen, zumal man einmal gut dem Alltagsstress entfliegen konnte, da die Ghanaer ein sehr gemütliches Volk sind, die die „Mañana-Mañana-Mentalität“ leben. Frei nach dem Motto „Komm ich heut nicht, komm ich morgen!“ heißt es in Ghana, dass man meistens (mindestens) eine Stunde später als eigentlich ausgemacht am Treffpunkt erscheint. Das Essen war zu Beginn doch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die Ghaner essen generell sehr scharf und alles mit der (rechten) Hand. Die Beilagen wie Reis oder Yam (schmeckt ähnlich wie Kartoffeln) schmeckten mir ganz gut. Auf Fisch verzichte ich lieber, da ich jeden Tag sah, wie dieser in der prallen Sonne auf dem Markt oder auf den Köpfen der Frauen, die ihre Ware immer auf dem Kopf transportieren, angeboten wurde.

    Neben den vielen schönen und intensiven Erlebnissen, musste ich leider auch die Erfahrung machen, dass Korruption ein großes Problem in Ghana darstellt. Unabhängig davon, für wie lange man in Deutschland für das Visum bezahlt, bekommt man bei der Einreise in Ghana nur einen Stempel für sechzig Tage. Möchte man länger bleiben, muss man vor Ort noch einmal sein Visum verlängern.

    Alles in Allem möchte ich diese Erfahrungen, die ich machen durfte, jedoch nicht missen und hoffe, eines Tages nochmal nach Ghana reisen zu können, um meine Freundin, die Projektmitarbeiter und die Kinder im Waisenhaus besuchen zu können.

    Freiwilligenarbeit im Medizinprojekt in Ghana
    Lei

    Warten auf ein Medizinstudium kann so viel mehr Spaß machen, als nur dazusitzen und auf seinenZulassungsbescheid zu warten!

    Warten auf ein Medizinstudium kann so viel mehr Spaß machen, als nur dazusitzen und auf seinenZulassungsbescheid zu warten - es bedeutet all das zu machen, worauf man so Lust hat, wofürspäter die Zeit fehlt. Und das ist für mich persönlich, sich sozial zu engagieren.

    Nach einem FSJ imKrankenhaus und viel Engagement für mehrere Hilfsorganisationen, wollte ich nun meine sozialenTätigkeiten fortsetzten und ich bewarb mich für das Medizin-Hilfsprojekt in Ghana. Trotz meinerkurzfristigen Bewerbung bei studentsgoabroad lief die Vorbereitung für Ghana einwandfrei.

    Am 06. Januar war es dann endlich so weit und ich saß mit Herzklopfen und voller Vorfreude im Flieger nach Ghana. Mir gingen während des Flugs die vielen „Das ist Afrika – das ist dritte Welt“-Vorwarnungen und die besorgten „Pass dort auf dich auf“- Bitten Freunde und Bekannter durch den Kopf.

    Dort angekommen, war ich mehr als positiv überrascht. Alles war besser als ich mir vorgestellthatte. In der Freiwilligen-Wohnung gab es Strom, Ventilatoren, ein Kühlschrank, Fernseher undkaum Mücken. Auch fließendes Wasser hätte es in der Wohnung gegeben, wäre da nicht der Wasserrohrbruch gewesen. Kaum hatte ich mich an die „Eimerdusche“ gewöhnt, war der Schaden auch schon behoben.

    Ich wohnte mit drei anderen Freiwilligen in der Wohnung unserer Gastmutter. Unsere Gastfamiliewar sehr nett und herzlich, wir verstanden uns auf Anhieb gut. Trotz guter Englischkenntnisse muss man am Anfang wegen des starken ghanaischen Akzents ziemlich genau hinhören, was die Ghanaersagen. Aber schon nach einigen Tagen hatte man nicht nur das „ghanaische Englisch“ im Ohr, sondern konnte auch schon ein paar Sätze auf Ewe. Im Krankenhaus, wo ich gearbeitet habe, sammelte ich Erfahrung im Diabetes Center. Ich maß Blutdrücke und Blutzucker, hatte aber meistens am Computer zu tun, wo meine Aufgabe darin bestand, Patienten-Rezepte einzugeben.

    An den Wochenenden unternahm man gemeinsam was mit den anderen Freiwilligen oder reiste in die umliegenden Städte und Dörfer um Ho. Es waren wortwörtlich atemberaubende Wander- und Reiseerfahrungen. Am ersten Wochenende bekamen wir die Möglichkeit, eine traditionelle Verlobung, die so pompös gefeiert wird wie im Westen eine Hochzeit, und den an jedem Sonntag stattfindenden Gottesdienst, mitzuerleben.

    Am zweiten Wochenende besuchten wir ein Reservoir, wo wir leider keine großen Tiere gesehen haben, außer unzählige schöne, bunte Schmetterlinge und fliegen-große Frösche. Am nächsten Tagbestiegen wir einen Berg bei praller Sonne und mit leider zu wenig Wasser-Vorrat in unseren Rucksäcken.

    Am dritten und meinem letzten Wochenende besichtigten wir schöne Wasserfälle und ich wurde vonunzählig vielen Mücken gestochen. Wir besuchten die Städte Lipke Todome und Kpando, wo wir ehemalige deutsche Häuser sahen und am Voltasee einen unbeschreiblichen schönen Sonnenuntergang genossen.

    Generell ist der Eindruck, wenn man in Ghana ankommt, der der Warmherzigkeit. Die Menschen dort strahlen eine unglaubliche Lebensfreude aus, die sehr ansteckend ist. Die Ghanaer sind zwar materialistisch ärmer, aber sozial und menschlich um so viel reicher als wir im Westen lebenden Menschen. In Ghana schaut man ein wenig über das Fehlen vom fließenden Wasser, die ganze Stadtbetreffende Stromausfälle und mangelnde Hygienezustände hinweg, wenn die Menschen strahlend, tanzend, singend auf einen zukommen und mit einen befreundet sein wollen.Ghana hat es mir angetan! Die drei Wochen haben mich schon so sehr fasziniert, dass dieser kurze Aufenthalt sicherlich nicht mein letzter in Ghana sein wird!

    Flughafenabholung No pickup
    Dauer min. 2 Wochen
    Arbeitszeit 6-8 Std.
    Mindestalter kein Mindestalter
    Qualifikation gutes Grundwissen
    Sprachkenntnisse Fortgeschrittenes Englisch
    Unterkunft Gastfamilie
    Verpflegung Vollpension
    Bewerbungsfrist keine
    Bezahlung Keine