Erfahrungsberichte aus Ecuador

Die Volunteerprojekte in der Metropole Quito unterstützen vor allem Kinder oder Waisen, die zu Kinderarbeit gezwungen sind. Ihnen wird in sozialen Einrichtungen Zugang zu kostenfreier Bildung gewährt, warmes Essen und ein Unterschlupf. Immer wieder bekommen wir Bilder und Berichte von den Freiwilligen geschickt, die gerade vor Ort sind und gern Ihre Erfahrungen in Ecuador teilen möchten.

Hier findest du unsere neusten Erfahrungsberichte:

Eine Freiwilligenarbeit oder Praktikum im Bereich Medizin ist immer eine ganz besondere Herausforderung. Nicht nur eine neue Kultur und freme Sprache...

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Weitere Erfahrungsberichte:

Freiwilligenarbeit auf einer Eco-Lodge

Isabell berichtet, Freiwillige auf Galapagos
Einige Wochen auf den Galapagos zu verbringen war eine der besten Entscheidungen, welche ich in der letzten Zeit getroffen habe! Ich habe viel gelernt und der Austausch mit den Ecuadorianern und Ecuadorianerinnen hat mich bereichert.

Arbeiten in einer Eco-Lodge

5 Monate in Quito

Joana berichtet, Freiwillige im Kindergarten
In meiner Zeit hier in Ecuador habe ich also, wie ich es mir davor gewünscht hatte, wirklich ein neues Land samt seiner Natur, Kultur und seinen Menschen kennengelernt und ich bin unglaublich froh und dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen konnte!

5 Monate Freiwiligenarbeit in Quito

Freiwilligenarbeit in einer Schule in Quito

Marcel berichtet:
Ich habe 8 Wochen Freiwilligenarbeit in Ecuador gemacht, es lief nicht alles so wie geplant. Ich wollte eigentlich an der Küste in einem Naturschutzprojekt arbeiten, aber als ich ankam und die Organisatorin vor Ort gemerkt hat, dass ich kein Wort Spanisch spreche...

Lies Marcel's Ecuador Bericht

Erwartungen an das Freiwilligenprojekt

Unterrichten in der Großstadt Quito oder doch lieber in der Guayas Küstenregion? Gerade wer das erste Mal nach Ecuador reist, kann sich von beiden Möglichkeiten noch kein richtiges Bild machen. Falsche Erwartungen sind vorprogrammiert; einhergehend mit Enttäuschungen während des Aufenthaltes. Unsere Projektkoordinatorin Laura weiß, dass gerade Freiwillige, die die Community in der Küstenregion unterstützen wollen, mit einer romantischen Vorstellung anreisen. Diese entspricht leider nicht ganz der Realität. Klar, die Schönheit der Natur ist unvergleichlich, aber die Lebensbedingungen der Einwohner sind im Kontrast dazu sehr ärmlich.

Wenn die Freiwilligen in Quito anreisen, erklären wir ihnen immer, wie das Leben in den Kleinstädten in Ecuador sein wird. Es ist unser Ziel, gerade die Gemeinschaften zu unterstützen, die dringend Hilfe benötigen. Die meisten Familien haben nur Geld, um über den Alltag zu kommen. Für mehr reicht es nicht. Internet und Wifi sind für sie Begriffe, die sie nicht kennen. Sie leben in sehr rustikalen Unterkünften und ärmlichen Verhältnissen.


Das Leben in Quito zum Beispiel ist bereits schon nicht mit dem am Küstengebiet zu vergleichen. Wichtig für jeden Freiwilligen ist es daher, sich ganz auf die Freiwilligenarbeit zu fokussieren und sich ganz auf das Leben mit den Einheimischen einzulassen. Am besten gleich Smartphone und Laptop daheim lassen, denn diese sind weniger hilfreich bei der Freiwilligenarbeit. Dafür etwas mehr Herz und Engagement mitbringen. Je mehr Interesse Freiwillige an der örtlichen Kultur zeigen, dasto mehr wird ihnen im Gegenzug die Tür zu den Ecuadorianischen Traditionen geöffnet. Diese Erfahrungen konnte auch Johanna machen, die auch bei ihrer Freiwilligenarbeit an der Küste Ecuadors eine tolle Zeit hatte, bevor sie zu ihrem zweiten Projekt in Quito wechselte.