Freiwilligenarbeit in Ecuador

Ecuador – das lateinamerikanische Phänomen. Traumhaft weiße Sandstrände, die Berglandschaft der Anden mit dem inaktiven Vulkan Chimborazo und der Amazonasdschungel haben alles, was das Naturfreundeherz höher schlagen lässt. Auch historisch kann Ecuador mit einigen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem “Plaza del Interdependencia”- von der UNESCO als Weltkulturerbe erwählt - sowie unzähligen pompös gestalteten Kathedralen wie der “La Compania”, auftrumpfen.

Für Naturliebhaber ist Ecuador der perfekte Platz, um die Natur zu genießen und sich gleichzeitig bei einem Freiwilligenprojekt in Ecuador für die lokale Gemeinschaft oder den nachhaltigen Natur- und Tierschutz zu engagieren.

 

Freiwilligenprojekte in Ecuador

Im Fokus: Englisch unterrichten

Bildung für Kinder zugänglich zu machen, ist die große Motivation der zahlreichen - meist christlich geführten - Schulen. Besonders im Fokus steht hier der Englischunterricht, da die Weltsprache den Kindern ein weites Spektrum an Möglichkeiten eröffnet. Außerdem gibt es weitere Unterrichtsprojekte wie Englisch- und Sportunterricht in einer verträumten Fischergemeinde und Bildungsprogramme im ecuadorianischen Dschungel.

Soziale Arbeit leisten

Die Day Care Zentren in der Hauptstadt Ecuadors kümmern sich um Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Es sind insgesamt 3 Einrichtungen dieser Art in Quito, in denen Freiwillige die Pfleger im Bereich Kleinkinderbetreuung und Vorschulbildung unterstützen können. Ein ganz besonders ausgewöhnliches Projekt stellt die Sozialarbeit im Altenheim dar, in dem die Dorfältesten gepflegt werden, welche bestimmt die ein oder andere spannende Geschichte auf Lager haben. Deine Arbeit als Voluntär wird außerdem in folgenden Institutionen benötigt:

Freiwillige in einem Kinderheim in Ecuador's Haupstadt Quito.

Bau- & Communityprojekte

Guayaquil bildet den ökonomischen Mittelpunkt der südlichen Küste Ecuadors. Der Größteil des nationalen Imports und Exports wird hier hektisch und laut am größten Hafen Ecuadors bearbeitet. Viel langsamer und traditioneller geht es dabei in den Fischerdörfern von Guaya und Manabi zu sich. Hier zeigt sich Ecuador von seiner besten Seite – idyllische Mangrovensümpfe, kleine bunte Fischerboote und Sandstrände. Hier, wo das Leben noch im gediegenen Tempo von sich geht, können Freiwillige nicht nur einen Beitrag zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts leisten, sondern auch direkte Unterstützung für die Menschen des Dorfes selbst:

 

“Back to the Basics” heißt es in einer Dschungelgemeinde in der Napo Provinz, welches sich im Osten Ecuadors zwischen Kaffee, Kakao und Bananenplantagen befindet. Hier kannst du dich tatkräftig bei allen Arbeiten engagieren, die in der Gemeinde anfallen. Lege Wanderwege an, sammle Früchte bei der Ernte oder streiche die Schule in neuen, schillernden Farben – ein sehr rustikales Abenteuer. 

Mit einer Sprachkurskombination 50 Euro sparen

Die zusätzliche Teilnahme an einem Spanisch-Sprachkurs ist dann sinnvoll, wenn du deine Spanisch-Kenntnisse noch etwas aufbauen oder vertiefen musst, bevor du deine Freiwilligenarbeit beginnst. Die Sprachkurse finden immer in Quito statt. Wenn also eine Weiterreise auf die Galápagos zum Beispiel geplant ist, kann hier kombiniert werden. Dein Pluspunkt: du lernst Ecuador von vielen Seiten kennen. Außerdem gilt in Ecuador die Faustregel: je besser die Spanischkenntnisse, desto wertvoller ist der Freiwilligeneinsatz

Für die Kombination von einem Projekt mit einem Sprachkurs gibt's daher 50 Euro Rabatt auf die Programmgebühr.

Wie du dir die 50 Euro sicherst?

Registriere dich einfach für ein Freiwilligenprojekt in Ecuador inklusive Sprachkurs und vermerke bei der Anmeldung zusätzlich zum Interessengebiet einfach „Special America del Sur“.

Auf den Spuren Darwin's – Ecuador's Galápagos Inseln

Schon Charles Darwin erkor damals die Galápagos-Inseln, das weltberühmte Archipel ca. 1000 km vom ecuadorianischen Festland entfernt, als perfektes Areal für naturwissenschaftliches Arbeiten. Viele Forscher bezeichnen die Insel als “lebendiges Museum”, denn die vielfältige und auch einzigartige Flora und Fauna der Insel hat sich über die ganzen Jahre kaum verändert. So lebt dort zum Beispiel die einzige Eidechse, welche sich auch mal gerne ein Bad im Meer gönnt. 

Bei der Arbeit: Freiwillige beim Messen der Schildkröten im Nationalpark San Cristobál.

Auge in Auge mit der Wildnis

San Cristóbal ist die östlichste der Galápagos Inseln und archäologisch gesehen auch die älteste. Diese Insel beherbergt Fregattvögel, Seelöwen, Riesenschildkröten, Blau-und Rotfußtölpel, tropische Vögel, Meerechsen, Delfine und Gabelschwanzmöwen. Ziel des Tierschutzprogrammes auf San Cristóbal ist es, die biologische Vielfalt und die einzigartigen, natürlichen Ressourcen der Insel San Cristóbal zu erhalten und gleichzeitig die Entwicklung der Populationen durch Forschung und Bildung der Einheimischen und Besucher zu fördern. Auch auf der Insel Santa Cruz kann sich in verschiedenen Schutzprogrammen engagiert werden. 

Galápagos anders erleben

Es gibt viele Möglichkeiten, Galápagos und ihre Bewohner zu erleben. Und wenn wir von Bewohnern sprechen, meinen wir nicht nur die Tierspezies, für die die Galápagos so bekannt ist. Gerade die beiden größten Inseln Santa Curz und San Cristóbal sind dank des Tourismus die bevölkerungsreichsten Inseln der Galápagos. Lerne die Einheimischen Bewohner kennen! In verschiedenen Schulen, Kingergärten und Daycare-Zentren in Santa Cruz kann an Unterrichtsprogrammen teilgenommen werden. Der Fokus liegt hier vor allem darauf, den Einheimischen Kindern die Englische Sprache ans Herz zu legen; egal ob es im Englischunterricht selbst ist, oder im Kunst-, und Musikunterricht oder bei Freizeitbeschäftigungen.

Im Klassenraum einer Grundschule auf Santa Cruz, Galápagos.