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Freiwilligenarbeit als Englisch-Lehrer in China

Leistungen für deine Freiwilligenarbeit in China

Unser Service für deine Freiwilligenarbeit beinhaltet die aktive Unterstützung bei der gesamten Vorbereitung deiner Freiwilligenarbeit. Das Team unserer Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern unterstützt dich, wo immer du es benötigst:

Was in der Programmgebühr enthalten ist:

  • Bewerbungsmappen-Check
  • Platzierung in einem von dir gewählten Freiwilligenprojekt bzgl. deiner Fachrichtung, Dauer und Zeitpunkt
  • Unterstützung bei den Visaformalitäten
  • Informationen über günstige Flüge, Versicherungen, Impfungen und andere wichtige Reiseinformationen
  • Flughafenabholung zur Unterkunft
  • Organisation der Unterkunft
  • Unterkunft während der gesamten Zeit deines Freiwilligenprojektes (Gastfamilie, WG oder Apartment)
  • Mahlzeiten während des Projektes, Montag bis Freitag
  • zweitägige Einführung in die chinesische Kultur
  • Einführung in das Unterrichten
  • Tipps und Informationen zu Freizeitaktivitäten
  • Ansprechpartner unserer Partnerorganisation vor Ort während deiner Reise
  • 24h-Notrufnummer vor Ort
  • Spende an ein ausgewähltes Projekt/ Schule
  • Regelmäßiges Treffen mit allen Freiwilligen und Praktikanten vor Ort
  • Teilnahmezertifikat

Nicht enthalten:

  • Visa
  • Flug
  • Versicherung
  • Mahlzeiten während der Orientierungsveranstaltung
  • Transport vor Ort
  • Persönliche Ausgaben
  • Flughafen-Rücktransfer

Freiwilligenarbeit als Englisch-Lehrer in China

ID #378 465

    Überblick Freiwilligenarbeit als Lehrer in China

    Der wirtschaftliche Boom hat China zu einer Weltmacht gemacht und erhöhte den Bedarf an Fremdsprachenkenntnissen durch die steigende Überbevölkerung.

    Als Freiwilliger Lehrer in einer Grund- oder High School gibst du Kindern die Chance auf eine quazlifierte Fremdsprachenbildung in Englisch und ermöglichst ihnen besser Zukunftschancen. Du kannst dabei zwischen den Schulen in folgenden Städten wählen:

    Shanghai 

    • Grundschule
    • High School

    Zeng Zhou 

    • Junior High
    • Senior High

    Chengdu 

    • High School

     

     

    Beschreibung Freiwilligenarbeit als Lehrer in China

    Als freiwilliger Lehrer arbeitest du entweder allein oder mit anderen Freiwilligen in einer Klasse. Der Unterricht ist eine Kombination aus Standard-Textbüchern und selbstgestaltetem Unterrichtsablauf, der z.B. über deine Hobbys oder Interessen in aktuellen Angelegenheiten und örtliche Nachrichten handeln kann. Auch Spiele kommen natürlich immer wieder sehr gut bei den Kindern an.

    Der Großteil deines Unterrichts mit den Schülern ist das Sprechen der Fremdsprache bzw. sie mit der korrekten Aussprache vertraut zu machen und auch ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

    Die Kinder sind oftmals sehr vorbildlich im Erlernen der Grammatik einer Sprache, haben aber nur wenig praktische Erfahrungen Englisch, Deutsch oder Französisch zu sprechen und machen deshalb viele Fehler.

    Arbeitszeit:

    Von Montag bis Freitag wirst du jeweils 10 bis 15 Lehreinheiten pro Woche übernehmen. Eine Einheit beträgt 35 bis 40 Minuten. 

    Alter der Kinder: 

    • Grundschule: 7-12 Jahre
    • Secondary School: 13-16 Jahre
    • High School: 16-19 Jahre

     

     

     

    Ablauf der Freiwilligenarbeit in China

    Projektbeginn

    Die Projekte laufen über das ganze Jahr. Die Startdaten sind so geplant, dass Freiwillige nicht kurz vor oder während der Ferienzeit ihr Projekt starten. Bei der Anreise zum Jahresbeginn kläre bitte vorab mit uns ab, ob dein Wunschprojekt wegen der Ferienzeiten verfügbar ist. Während der Sommerferien gibt es tolle Alternativprogramme und Summer Camps, die wir dir gerne anbieten.

    Während deines Aufenthaltes werden dennoch sicher einige Feier- und Ferientage sein, an denen du dich der Chinesischen Kultur widmen kannst. 

     

    Ferientermine sowie Feiertage 2017:

    Datum Feiertag
    01.01.2017Neujahr
    16.01.2017 - 12.02.2017Winter Schulferien
    28.01.2017 - 03.02.2017Chinesisches Neujahr
    03.04.2017 - 04.04.2017Tomb Sweeping Holidays
    01.05.2017Tag der Arbeit
    29.05.2017 - 10.06.2017Drachenboot Festival
    01.07.2017 - 31.08.2017Sommer Schulferien
    04.10.2017Herbst Festival
    01.10.2017 - 07.10.2017

    National Feiertag

     

     

    Starttermine 2017:

    4. Januar

    20. Februar, 22. Februar, 27. Februar

    1. März, 6. März, 8. März, 13. März, 15. März, 20. März, 22. März, 27. März, 29. März

    10. April, 12. April, 17. April, 19. April, 24. April, 26. April

    3. Mai, 8. Mai, 10. Mai, 15. Mai, 17. Mai, 22. Mai, 24. Mai

    5 Juni, 7 Juni, 12 Juni, 14 Juni, 19 Juni, 21 Juni, 26 Juni, 28. Juni

    3. Juli, 5. Juli, 10. Juli, 12. Juli, 17. Juli, 19 Juli, 24. Juli, 26, Juli, 31. Juli

    2. August, 4. August, 9. August, 14. August, 16. August, 21. August, 23. August, 28. August, 30. August

    4. September, 6. September, 11 September, 13 September, 18 September, 20. September, 25. September, 27. September

    9. Oktober, 11. Oktober, 16. Oktober, 18. Oktober, 23. Oktober, 25. Oktober, 30. Oktober

    1. November, 6. November, 8. November, 13. November, 15. November, 20. November, 22. November, 27. November, 29. November

    4. Dezember, 6. Dezember, 11 Dezember, 13. Dezember, 18. Dezember, 20. Dezember, 25. Dezember, 27. Dezember

     

    Zeitpunkt der Anreise


    Die Ankunft erfolgt an einem Montag und Mittwoch (siehe angegebene Starttermine) in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr. Die Programmkoordinatoren vor können während ihrer Geschäftszeiten die Abholung und Orientierung am besten organisieren. Sollest du außerhalb der Geschäftszeiten bzw. einige Tage vor Projektbeginn einen günsigen Flug finden, sprechen wir deine Ankunft individuell mit den Programmkoordinatoren ab.

     

    Ankunft am Flughafen vor Ort

    Unsere Partnerorganisation organisiert deinen Flughafen Pick-Up vor Ort, so dass du, nach deiner Ankunft an deinem Zielflughafen, abgeholt und sicher in deine gewählte Unterkunft gebracht wirst. Erhole dich von deinem Flug und nimm dir die Zeit, die du benötigst, um alle Eindrücke auf dich einwirken zu lassen und den Jetlag und den Kulturschock zu überwinden.

    Solltest du keinen Flug zum gewünschten Datum finden, ist es empfehlenswert einen Tag früher als geplant zu kommen und ggf. eine Nacht in einem Hotel oder Hostel zu übernachten. 

     

    Orientierung vor Ort

    Direkt nach deiner Ankunft wirst du in das zweitägige Orientierungsprogramm unserer Partnerorganisation vor Ort eingebunden. Dabei wirst du über Land und Leute, kulturelle Besonderheiten und natürlich über Dos und Don’ts informiert. Das Programm wird mit mehreren Volunteers gleichzeitig durchgeführt. So lernst du neben der Gegend auch direkt Gleichgesinnte kennen. Ein perfekter Einstieg für die weiteren Monate ist geschaffen.

     

    Der Arbeitsalltag beginnt

    Am ersten Tag deines Projektes wirst du für gewöhnlich von einem Mitarbeiter unseres Partners vor Ort begleitet, der dir bei allen ersten Fragen ebenfalls zur Seite stehen wird. Alle weiteren Projekttage, wird dir dein lokaler Ansprechpartner immer telefonisch zur Verfügung stehen.

     

    Am Wochenende

    Das Wochenende gehört generell dir. Frag einfach deinen Ansprechpartner vor Ort nach Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Shopping Tipps oder weiteren Must See's. In einigen Fällen werden auch Ausflüge von unserem Partner für alle Volontäre geplant, an denen du gern teilnehmen kannst. Ansonsten kannst du Ausflüge in die nähere Umgebung individuell planen und deine Freizeit bunt gestalten.

     

    Abreise

    Vor deinem letzten Arbeitstag solltest du deinen lokalen Ansprechpartner kontaktieren und dich über Möglichkeiten deines Flughafen Drop-Offs informieren. Dies ist je nach Einsatzort nicht immer inklusive der Leistungen des Projektes, aber unser Partner hilft dir gern bei der Organisation.

    Unterkunft Freiwilligenarbeit in China

    Soziale Projekte in Shanghai:

    Die Freiwilligen werden in einem Einzel- oder Mehrbettzimmer in den Unterkünften der Schule oder der Partnerorganisation untergebracht. Die meistern Freiwilligen wohnen jedoch direkt an der Schule. Die Wohnung unserer Partnerorganisation ist mit einer Klimanlage, Heizung, Waschmaschine, modernem Bad mit Dusch, DVD-Placer und einem Computer mit Internetzugang ausgestattet.

    Unter der Woche (Montag bis Freitag) bekommen Freiwillige ihr Mittagessen in der Cafeteria der Schule und die Schule werden Vorkehrungen treffen, um auch das Morgen- und Abendessen bereitzustellen. Nur an den Wochenenden sind Freiwillige für ihr Essen verantwortlich. Shanghai ist eine internationale Stadt und es gibt jede Art von Essen und Restaurants - von chinesischer Küche bis hin zu gewohntem westlichem Essen. In der Wohnung der Partnerorganisation gibt es allerdings auch eine moderne Küche, wo Sie ihr Essen zubereiten können.

    Soziale Projekte in Su Zhou:

    Freiwillige werden eine Wohnung in der Innenstadt Su Zhou's teilen. Die Wohnung ist 5 Minuten zu Fuß von der Schule entfernt, wo die Freiwilligen unterrichten. Jeder soziale Helfer hat ein eigenes Zimmer mit Klimananlage. Außerdem gibt es eine Waschmaschine, Warmwasser und einen Fernseher.

    Sie erhalten 3 Mahlzeiten von Montag bis Freitag an ihrer Schule. Nur an den Wochenenden müssen sich die Freiwilligen selbst versorgen. Die Auswahl in Su Zhou ist riesig. Dabei können Sie von dem günstigen Essen direkt an den Straßenecken oder aus feinen Menüs der teuren Chinesischen Restaurants wählen.

    China - Jessie

    Deine Ansprechpartner in China

    Jiong wird von allen nur Jessie genannt. Sie platziert die Studentsgoabroad.com-Praktikanten sowohl in Singapur als auch in Shanghai und Peking. In diesem Bereich verfügt sie bereits über 5 Jahre Erfahrung und liebt ihren Job als Direktorin unserer Partnerorganisation von ganzem Herzen: „ The world is getting smaller and closer because of international, high school students programs, volunteer and intern programs.” Jessie hat ihr Master-Studium in Education and Training Management in England absolviert und danach als Lehrerin für Englisch und Mandarin gearbeitet. Ihr Hobby ist es zu reisen und sie hat bereits große Teile von Europa, Asien und Australien bereist. Athena ist Jessies rechte Hand in China und unterstützt sie bei der Plazierung der Praktikanten dort.

    Mehr Infos zu Athena gibt's hier!

    Englisch Unterrichten an einem Kindergarten in Shanghai, China
    Esra E.

    Im Winter 2012 habe ich mich dazu entschlossen, meine vorlesungsfreie Zeit im März 2013 im Ausland zu verbringen. Nach kurzem Suchen im Internet bin ich auf die Seite studentsgoabroad.com gestoßen.

    Da ich schon vorher in China war und auch Chinesisch gelernt habe, kam mir das Angebot für ein mindestens 4-wöchiges Praktikum in der Großstadt Shanghai nur gelegen. Man konnte sich dafür bewerben, in einer Vorschule in Shanghai Englisch zu unterrichten. Nachdem ich mich via Email genauer über den Aufenthalt informiert habe und Antworten auf alle meine Fragen erhalten habe, schrieb ich mein Motivationsschreiben. Kurz nachdem ich für die Freiwilligenarbeit angenommen wurde, wurden mir eine Wohnung und ein Kindergarten im Zentrum Shanghais vermittelt. 

    An diesem Programm nahmen nun meine Freundin Anat und ich teil. Man kam uns schon vor der Reise mit allen nützlichen Informationen bezüglich der Anreise, dem Unterricht und dem Ort an dem wir bleiben würden entgegen.

    Als wir ankamen, holten uns die freundlichen Mitarbeiterinnen von der Partnerorganisation in China vom Flughafen ab und führten in den ersten drei Tagen unseres Aufenthaltes in Shanghai ein Einführungsprogramm mit uns durch. Sie zeigten uns die Gegend, unsere Wohnung und beantworteten Fragen die wir noch hatten. Anat und ich wohnten in einer Wohngemeinschaft mit anderen Praktikanten und Freiwilligen aus dem Ausland. In der Nähe unserer Wohnung hatten wir alles was wir brauchten. Supermärkte, Restaurants, Cafes und Einkaufszentren. Außerdem konnten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell zu verschiedenen Attraktionen der Stadt gelangen. Und schnell zum Kindergarten.

    Wir waren nur einige Ubahn-Stationen von unserer neuen Arbeit entfernt. Vor unserem ersten Arbeitstag wurde uns gezeigt, wo wir arbeiten würden. Der Creativity Kindergarten in Shanghai hat einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Ein sehr friedlicher und angenehmer Ort. Trotz der vielen lebhaften Kinder, war dieser Kindergarten wie ein Zufluchtsort für uns. Man war weit entfernt von dem ganzen Lärm der Metropole. Uns wurden die Klassen gezeigt, die wir zu unterrichten hatten und wir erhielten eine kleine Tour durch die Schule. Außerdem wurde uns mitgeteilt, was die Kinder von uns lernen sollten, wie weit sie in Englisch schon gekommen waren.

    Unser erster Tag im Kindergarten lief sehr gut. Wir lernten die Kinder kennen. Die meisten konnten sich auf Englisch schon vorstellen, obwohl sie noch um die 3 Jahre alt waren. Solange man es ihnen spannend machen konnte, konnten sie unserem Unterricht, der etwa 15 Minuten dauerte, folgen. Jeden Tag sollten Anat und ich von 8.30-12 Uhr im Kindergarten arbeiten. Wir kümmerten uns gemeinsam mit den Erzieherinnen um die Kinder und brachten ihnen ein wenig Englisch-Grundkenntnisse bei. Da meine Gruppe zum großen Teil aus noch sehr kleinen Kindern bestand, sollte ich in dem einen Monat viel wiederholen und alles, was ich die Kinder lehrte, sehr spielerisch gestalten. Die Kinder in dem Kindergarten waren für ihre 3 Jahre sehr diszipliniert und reif. Sie lernten schnell, wirkten jedoch nicht so, als seien sie unter Druck gesetzt. Sie waren lebhaft aber nicht zu laut oder außer Kontrolle. Die Lehrerinnen empfingen die Kinder jeden Tag mit einer Umarmung, brachten sie zum Lachen und unterhielten sich mit ihren Eltern. Sie waren immer sehr herzlich zu den Kindern und ließen sie nicht aus den Augen. Ich wurde auch sehr freundlich in die Gruppe der Erzieherinnen aufgenommen und habe mich in den vier Wochen immer willkommen gefühlt. Jeden Tag bekamen wir unser Mittagessen im Kindergarten. Als die Kinder um 12 Uhr ihr Mittagsschläfchen hielten, konnten wir uns auf den Weg machen, um die Stadt zu erkunden. 

    Shanghai ist eine großartige Stadt! Immer laut und belebt. Farbenfroh und multikulturell. Überall sieht man Menschen verschiedener Herkunft. Die Stadt ist sehr westlich gestaltet. Nicht nur ihre Architektur, sondern unter Anderem auch ihre Restaurants und Einkaufszentren. Die Stadt ist voll von modernen Hochhäusern und trotzdem beherbergt sie historische Tempel und schöne Parks.  Vier Wochen waren definitiv nicht genug, um die wichtigen Museen zu besuchen und die Bezirke Shanghais zu erkunden. Es ist für jeden etwas dabei. Sei es der Yuyuan Garten für Personen, die etwas „Antikes China“ in der fortgeschrittenen Stadt entdecken möchten, oder der moderne „Business-District“ Pudong, in welchem sich viele internationale Firmen in den in den Himmel ragenden Gebäuden niedergelassen haben. 

    Die Stadt hat viel zu bieten, man stößt auf so viele Gegensätze. Auf der einen Seite findet man sich inmitten von chinesischen Traditionen und den Menschen, die sich noch an diese Sitten halten. Andererseits sieht man progressivste Technologie und sich an dem Westen orientierende chinesische und ausländische Einwohner. 

    Ich habe mich selten so sicher gefühlt wie in Shanghai. Die Menschen sind sehr hilfsbereit, die Stadt ist bis 22 Uhr voller Lichter und viele Supermärkte haben 24 Stunden geöffnet. Sicherheitspersonal passen nicht nur an Bahnsteigen auf und man kann sich neben Chinesisch auch auf Englisch verständigen. 
    Ich habe viele neue Freunde in Shanghai gefunden. Unsere Mitbewohner, welche selber für eine bestimmte Zeit in Shanghai arbeiteten oder ein Praktikum absolvierten, sind uns ans Herz gewachsen. Abends sind wir oft alle gemeinsam Essen gegangen, haben uns zum Bowlen getroffen und haben Ausflüge in andere kleine Städte in der Nähe von Shanghai gewagt, wie zum Beispiel Suzhou. Das war eine angenehme Abwechslung von der manchmal sehr hektischen Großstadt Shanghai. 

    Für alle die nach Shanghai reisen möchten: man fühlt sich wie zu Hause. Es gibt nichts, was man in Shanghai nicht kriegt. Alles was es hier in Deutschland zu kaufen gibt, gibt es da schon. Zwar teurer als an vielen anderen Orten in China, aber trotzdem billiger als europäische Verhältnisse.
    Ich kann es kaum abwarten, Shanghai noch einmal zu besuchen. Ich habe aufgrund der kurzen Zeit vieles auf meiner „To-Do-List“ nicht abarbeiten können. 

    Ich bin den Angestellten von Studentsgoabroad dankbar für ihre Hilfe und würde mich jederzeit für einen weiteren Auslandsaufenthalt hier umschauen. 
    Sei es nach China oder einen anderen spannenden Ort.

    Unterrichten in einem Kindergarten in Shanghai, China
    Anat T.

    Nach einer langen Reise wurde ich in Shanghai vom Flughafen von Mitarbeitern der Partnerorganisation von Students Go Abroad abgeholt. Ich war sehr aufgeregt, würde ich doch vier Wochen in einer der aufregendsten Städte der Welt verbringen, Englisch unterrichten und viel erleben. Was ich mir vorstellte hat sich erfüllt – und meine Erwartungen übertroffen.

    Vom Flughafen ging es direkt in unsere Wohnung, in der wir vier Wochen wohnen sollten. Ich schlief mit meiner Freundin Esra, die auch mitgekommen war, und zwei weiteren Mädchen in einem Zimmer. Außerdem gab es noch ein 6er Mädchenzimmer und ein 4er Jungenzimmer. Es gab zwei Bäder, ein großes Wohnzimmer, eine Küche, ein kleines Esszimmer, zwei Balkone. Ausgestattet war die Wohnung mit einem Fernseher (und stapelweise DVDs, die frühere Freiwillige gekauft hatten), einer Waschmaschine, WLAN,… alles was man brauchte war da, sogar eine Putzfrau kam täglich. Insgesamt war die Wohnung – vor allem für chinesische Verhältnisse – gut.

    An meinem dritten Tag in Shanghai wurde ich in den Creativity Kindergarten gebracht, wo ich die restliche Zeit täglich Englisch unterrichten sollte. Der Arbeitsweg war kurz, denn sowohl die Wohnung als auch der Kindergarten waren in der Innenstadt und nur einige Ubahn-Stationen voneinander entfernt. Schon beim ersten Betreten wurde mir klar, dass hier viel Geld investiert wurde. Die Anlage war groß, gepflegt und umzäunt. Ich wurde zuerst meiner Chefin vorgestellt, einer der wenigen Englisch sprechenden Lehrerinnen des Kindergartens. Sie gab mir zu meiner großen Freude Unterrichtsmaterialen und erklärte mir, welche Inhalte ich meinen Kindern beibringen sollte. Ich verbrachte ab da meine Arbeitstage von 8:30 bis 12:00 Uhr bei einer Klasse dreijähriger Kinder. Ich konnte den Lehrerinnen manchmal unter die Arme greifen, größtenteils habe ich aber dem Unterricht zugeschaut. Besonders gefallen hat mir der Morgensport der Kinder, bei dem ich mich gerne beteiligt hab. Auch bei ihrem Kung Fu Unterricht zuzuschauen war toll.

    Von 11:15 – 11:40 Uhr war dann mein Englischunterricht in meiner Klasse und von 11:40 – 12:00 Uhr in einer zweiten Klasse. Das Unterrichten hat viel Spaß gemacht, besonders weil die Kinder im Vergleich zu europäischen Kindern wenig Krach gemacht und sehr gut mitgearbeitet haben. In den ersten Tagen hatte ich ein Problem mit der Sprachbarriere. Wie soll man Kinder unterrichten, ohne eine gemeinsame Sprache zu sprechen? Mit dieser Frage hatte ich schon vor Abflug gekämpft. Nach einigen Tagen findet man jedoch viele Wege. Ich habe mit Flashcards gearbeitet, Songs (dazu Bewegungen, singt man zum Beispiel „hands up“ müssen die Kinder das ausführen), PowerPoint. Man muss auch einsehen, dass es kein Problem ist, wenn der Unterricht hauptsächlich aus dem Vorsagen von Wörtern durch sich selbst und dem Wiederholen der Wörter durch die Kinder besteht. So machen es die chinesischen Englischlehrer auch – und so funktioniert es halt auch. Ferner haben mich die Kinder sehr beeindruckt. Ich hatte das Gefühl, dass sie sozial weiter entwickelt waren, als deutsche Kinder ihres Alters. Ich vermisse sie jetzt noch!

    In Shanghai habe ich mich verliebt. Die Stadt ist extrem facettenreich, man kann jeden Tag etwas Neues erleben, ihre Atmosphäre ist unbeschreiblich. Von den vollen Ubahnen über das street food und das Sightseeing bis hin zu den Clubs, Bars und Restaurants (das Essen ist unfassbar lecker!) ist Shanghai wunderbar. Es gibt zahlreiche Museen, Malls und Märkte, Tempel, Hochhäuser mit gigantischer Aussicht und Touristenstätten wie den Bund. Außerdem kann man Tagesausflüge zu benachbarten Städten machen. Während des Monats habe ich jeden Tag etwas Neues erlebt. Außerdem ist Shanghai sehr touristenfreundlich – man findet überall problemlos hin, kann wenn nötig meist auch auf Englisch kommunizieren. Es gibt überall auch englische Speisekarten, Schilder etc. Seit meinem Aufenthalt dort liebe ich keine Stadt so sehr wie Shanghai.

    Auch gut war die Partnerorganisation vor Ort. Diese hatte ihr Büro im gleichen Gebäudekomplex wie unsere Wohnung. Wir konnten jederzeit dort aufkreuzen und um Hilfe bitten und uns wurde mit jeglichen Problemen sofort und sehr freundlich geholfen. So wollten wir zum Beispiel online Zugtickets und Konzertkarten bestellen – Kein Problem! Die Projektkoordinatorin war immer präsent und sehr lieb.

    Der vielleicht schönste Teil des Aufenthaltes war das Freundschaft schließen mit den anderen Freiwilligen und Praktikanten. Alle haben sich unglaublich gut verstanden und wir haben fast jeden Tag alle zusammen gegessen und am Wochenende zusammen gefeiert. Außer meinen Mitbewohnern gab es noch andere Freiwillige, die in den Schulen, in denen sie unterrichtet haben, gewohnt haben, außerdem Arbeitskollegen etc., sodass wir eine große Community waren und viel Spaß hatten. Meine Mitbewohner sind mir in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen und es war echt schwer, sich wieder von ihnen zu trennen.

    Alles in allem durfte ich großartige Menschen kennenlernen und eine noch großartigere Stadt, bin um eine Erfahrung reicher und kann sagen, dass ich meinen Freiwilligendienst ohne zu Zögern jederzeit wiederholen würde.

    Freiwilligenarbeit an einer Grundschule
    Michaela

    Mein Aufenthalt in Shanghai ist mir als eine vielseitige und positive Erfahrung im Gedächtnis geblieben. Nicht nur der Freiwilligendienst, sondern auch die neuen Bekanntschaften und Orte, waren ein einmaliges Erlebnis.

    Englisch Unterrichten an einer Grundschule

    Im Rahmen des Englischunterrichtes habe ich an einer Grundschule unterrichtet. Meistens begann ich die Stunde unter einem speziellen Thema und fokussierte dann auf die Aussprache. Die Kinder verfügen über die theoretischen Kenntnisse, haben aber Hemmungen zu sprechen. Das Highlight war definitiv als 500 Kinder ein vorher einstudiertes Lied aufgeführt haben.

    Bis zum Nachmittag (ca. 15.00 Uhr) war ich in der Schule und habe teilweise unterrichtet bzw. Freistunden gehabt. Am Nachmittag traf ich mich dann mit Freunden und wir haben zusammen etwas unternommen. Mit Festivals, Ausstellungen usw. ist Langeweile in Shanghai ein Fremdwort.

    Wohnen und Leben in Shanghai

    Ich hatte großes Glück mit meiner Platzierung, da ich relativ modern gewohnt habe, was nicht der Regel entspricht. Das heißt, ich hatte ein Bad und ein Schlafzimmer mit relativ guter Isolierungen und westlichen Einrichtungsgegenständen. Außerdem waren beide Zimmer ca. 30m2.

    Auch in der Freizeit ist jemandem nie langweilig. Shanghai an sich ist wahnsinnig fassettenreich und für jeden ist etwas dabei. Die vielen Galerien und Kulturvierteln kann man immer wieder neu entdecken.

    Neue Kontakte zu schließen ist kein Problem in Shanghai

    Mit den anderen Volontären, die teilweise in einer anderen Stadt waren, bin ich oft übers Wochenende verreist (z.B.: Peking). Abends in Bars oder auch einfach im Alltag trifft man immer neue Leute, da man als Ausländer einfach eine Gemeinsamkeit hat. Deswegen sind neue Kontakte zu schließen kein Problem.

    Ein kulinarisches Abenteuer

    Oft lernt man über Freunde Chinesen kennen, mit denen man dann auch kulinarisch ein spannendes Erlebnis teilt. Das Bestellen von mehreren Speisen und anschließende Teilen ist stark verbreitet. Meistens weiß man nicht was man bestellt hat und probiert einfach blind.

    Trotzdem muss ich sagen, dass das „Straßenessen“ in China ein absoluter Tipp ist. Nicht nur ist es billig, aber auch sehr lecker und voller Gewürze.

    Am Anfang hätte ich nie geglaubt, dass ich die Stadt vermissen würde, aber jetzt freue ich mich schon auf meinen nächsten Besuch!

    Flughafenabholung inkl. Flughafentransport
    Dauer min. 4 Wochen
    Arbeitszeit 6-8 Std.
    Mindestalter 18 Jahre
    Qualifikation keine besondere
    Sprachkenntnisse Fortgeschrittenes Englisch
    Unterkunft Gastfamilie
    Verpflegung Vollpension
    Bewerbungsfrist keine
    Bezahlung Keine