Teil 11: Praktikumsbericht von der wunderschönen Insel Bali!

Nun hatte es mich auch mal erwischt, und zwar gesundheitlich. War aber alles halb so schlimm, sodass ich am Freitag schon wieder ausgehen konnte. Nachdem ich den Freitagabend /- nacht mit meinen Kollegen im Koh Club in Kuta verbrachte, gestaltete ich das restliche Wochenende eher ruhig: Relaxen am Strand und Sightseeing stand auf dem Plan.

 

Ein Sonntagsausflug voller schöner Eindrücke

Ein Freund vermittelte mir einen Kontakt zu einem Balinesen, den man für individuelle Touren buchen kann. Ich machte mit ihm einen Termin für Sonntag aus. Pünktlich gegen 10 Uhr ging es mit dem Auto los.

 

Tipp: Als Ziel suchte ich mir den Pura Tirta Empul Tempel aus, was so viel wie “die sprudelnde Quelle” bedeutet. Diese Tempelanlage liegt am Rande von Gianyar, in der Nähe von Ubud. Die Locals gehen dorthin, um mit dem heiligen Quellwasser eine Reinigungszeremonie durchzuführen. Ich hatte diese Gebetsstätte schon in so vielen Videos gesehen, sodass der Besuch ein “Muss” für mich war. Da ich auf einen Sonntagmittag ankam, war es recht voll. Zwar waren es überwiegend Einheimische, aber auch bei Touristen ist der Pura Tirta Empul nicht unbekannt. Trotzdem stellte ich mich an, um mich mit dem heiligen Wasser “rein zu waschen”. Ob mir das so gelang, wird sich noch heraus stellen :)

 

 

Danach machten wir bei einer von den vielen Reisterrassen einen Stopp. Bis auf meinen Guide / neuer Freund, ein paar Reisbauern und meine Wenigkeit, war keine Menschenseele dort. Ich konnte nicht nur die wunderschöne Aussicht genießen, sondern bin auch zwischen den Reisterrassen entlang spaziert.

 

 

 

Direkt im Anschluss fuhren wir ein Stückchen weiter zu einen anderen Tempel, der Pura Pengukur Ukaran - Goa Garba. Dieser liegt direkt am Pakerisan Fluss und wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Auch dort waren wir so gut wie alleine.

Nachdem ganzen Sightseeing machten wir eine längere Pause in Ubud. Wir gingen in ein Restaurant und liefen etwas herum, sodass ich mir einen kleinen Einblick von der Stadt machen konnte. Mir gefiel es dort und ich beschloss, dass ich noch einmal nach Ubud möchte, um das nächste Mal etwas länger zu bleiben.

Bevor es dunkel wurde, wollte mir mein persönlicher Reiseführer noch schnell den Keramas Strand zeigen. Dieser ist besonders bei Surfern beliebt und jedes Jahr finden hier internationale Surfwettbewerbe statt.

Anschließend organisierte er uns Palmwein, den man nicht überall her bekommt, fuhren nach Sanur und setzten uns dort an den Hafen. Gegen 22 Uhr war ich dann wieder bei mir zu Hause. So viele schöne Erlebnisse und das alles an nur einem Tag.

Mein Ubudausflug

Da mir letztens Ubud auf den ersten Blick recht gut gefiel und ich unbedingt noch einmal dorthin wollte – schon allein wegen der vielen Läden und Restaurants – nahm ich mir vorsichtshalber zwei Tage Urlaub und machte somit ein verlängertes Wochenende.

Ich entschloss mich, mal die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse) auszuprobieren. Das war erstaunlicherweise gar keine so große Herausforderung wie ich annahm. Nach einmal umsteigen und eine halbe Stunde Go-Jek-Fahrt, kam ich bei meinem Hostel an. Dieses war von vielen netten Lokalitäten und Reisfeldern umgeben und befand sich nur 5 Minuten von der Hauptstraße. Dort kam ich auch gleich mit ein paar Leuten ins Gespräch.

Tipp: Zuerst machte ich mich auf den Weg zu dem berühmten Markt, auf dem ich mehrere Kleinigkeiten für Familie und Freunde kaufte. Bisher war es dort am günstigsten, aber vielleicht lag das auch an meiner hier angelernten Verhandlungsstrategie :)

Eigentlich hatte ich vor, für nur eine Nacht und zum Shoppen nach Ubud zu fahren. Aber ich war von den ganzen Möglichkeiten (Restaurants, Massagen, Geschäfte usw.) etwas überfordert, sodass ich spontan entschied, noch eine Nacht länger zu bleiben. Tipp: Denn den berühmten Affenwald von Ubud “Sacred Monkey Forest Sanctuary” wollte ich auch noch sehen. Das tat ich dann auch. Dieses Mal war ich vorbereitet, sodass ich alle Wertsachen im Hostel ließ. So musste ich keine Angst haben, dass mir die Affen etwas klauen. Der Affenwald hat sich aber nicht nur wegen der Affen gelohnt, sondern auch wegen des Dschungels, durch den man spazierte.

Für mich waren es ein paar sehr gelungene Tage – mit ausgiebigem Essen, relaxen am Pool und shoppen.