
Testimonials Indonesia
Testimonials about Internships in Indonesia, written by former interns. An internship in Indonesia, for example on the island of gods Bali. Which experiences did former interns make? Tradition, culture, people, beaches... Find out more!
"Volunterring auf Bali..." Erfahrungsbericht von Simon, Februar 2010
Simon, 19 Jahre aus Brandenburg - Praktikum in einem Waisenhaus und in einer Taubstummenschule Aufenthalt in Bali (insgesamt: 2 Monate)
Da ich zwischen meinem Abitur und dem Zivildienst noch Zeit hatte, überlegte ich mir, ein Praktikum im Ausland zu machen. Nach einiger Recherche im Internet bin ich auf studentsgoabroad gestoßen. Hier überzeugte mich das Angebot auf Bali und ich wusste, hier könne ich auch noch meiner Leidenschaft, dem Surfen, nachkommen.
Nach der ersten Kontaktaufnahme lief alles recht schnell und ich könnte eine Volunteerarbeit auf Bali machen. Das Einleben auf Bali fiel mir nicht schwer. Zum einen hatte das Team von studentsgoabroad bereits Zimmer, Roller und Praktikum organisiert. Zum anderen lebte ich zusammen mit weiteren Praktikanten in einem Haus im Süden Balis. Zu meiner Arbeit konnte ich von dort problemlos gelangen.
Montags und Freitags war ich in einem Taubstummenheim für Kinder. Hier wurde sich intensiv mit den Kindern auseinandergesetzt, gespielt, Vokabeln und Aussprache trainiert. Harte Geduldsprobe aber immer wieder toll, Erfolgserlebnisse zu sehen. Den Rest der Woche war ich in Denpasar, der Hauptstadt Balis, in einem Waisenhaus. Hier beschäftigte ich mich nachmittags mit den Kindern, die von der Schule kamen. Zunächst gab es eine Lesezeit, danach variierte die Arbeit von Englischunterricht bis Computerspielen.
"Bali Rocks..." Erfahrungsbericht von Dennis, Oktober 2009
Von Juli – Ende Oktober machte ich ein Grafik-Praktikum in einer Web Design Agentur in Denpasar auf Bali – ja – das geht...
Mir war klar, dass mein zweites Praxissemester im Ausland stattfinden soll. Wo genau allerdings nicht. Ehrlich gesagt war ich mir Anfangs gar nicht sicher, ob das überhaupt klappt. Vor Allem war ich – wie es sich für mich gehört - mal wieder ziemlich knapp dran. Es war Januar – das Praktikum sollte also bereits in einem halben Jahr starten. Mit Visum, Vorstellungsgesprächen, auf die Entscheidung warten – das konnte ja heiter werden. Meine ganzen Bemühungen waren auch eher von geringem Erfolg, bzw. – es dauerte. Eine Freundin erzählte mir von einem Freund, der sein Praktikum über eine internationale Praktikumsvermittlung gemacht hat und sehr zufrieden war. So kam ich zu studentsgoabroad.com.
Eigentlich ging alles gleich recht flott, nachdem ich mit dem Leuten von „students“ telefoniert habe. Sie machten mir auch Mut, dass sie das wegen dem Timing schon hinbekommen würden. Tatsächlich kamen nach wenigen Tagen die ersten Stellenvorschläge - für Chile, Australien oder Bali. Hallo?!? Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich auch über Irland gefreut... (nichts gegen Irland, nur regnet es da noch öfter als zuhause in Hamburg). Nach einem Telefoninterview mit einer Werbeagentur in Despasar war recht schnell klar, dass es mich nach Bali verschlagen würde: Eine tropische Insel – trotzdem eine vielversprechende Stelle in meinem Bereich. Die Agentur gehört zu den Top Adressen Balis und betreut sogar ein paar indonesische Kunden vom Festland, die selbst ich kannte.
Die Organisation von Visum etc. verlief alles recht stressfrei: ein Gang zur Botschaft und der Rest regelte studentsgoabroad.com. Und dann kam auch schon recht schnell der Tag des Abfluges. Ich war ganz schön aufgeregt – Bali gehört zwar zu den am weitesten entwickelten Ländern Indonesiens – dennoch war klar, dass es dennoch eine krasse Veränderung bedeuten würde.
Nach unendlich erscheinendem Flug wurde ich von Niko, einem Mitarbeiten von studentsgoabroad.com am Flughafen angeholt und in meine neue Bleibe gebracht: Ein relativ großes Haus, in dem schon ein weiterer deutscher Praktikant wohnte. Mehrere Zimmer standen noch frei, da wir zu den ersten Praktikanten gehörten, die nach Bali gingen. Wir feierten direkt am ersten Abend eine kleine Ankunftsparty und läuteten einen grandiosen Abschnitt in meinem Leben ein. Ich hatte erstmal noch eine Woche, um mir die Insel anzuschauen und mich an Land und Leute zu gewöhnen, was mir jedoch überhaupt nicht schwer fiel. Auf Bali lacht jeder und überall. Egal wo – wenn man jemanden anlacht bekommt man ein breites Grinsen zurück. Diese positive Mentalität wirkt sich auch auf die eigene Stimmung aus und ich fühlte mich auf Anhieb pudelwohl.
In meinem Praktikum arbeitete ich im Bereich Grafik Design. Insgesamt arbeiteten ca. 12 Leute in der Agentur, davon gut die Hälfte aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Entgegen jeglicher Zweifel kann man trotz des Paradieses vor der Tür von einem ganz normalen Agenturleben sprechen: Es wurde sehr professionell für große Kunden gearbeitet, es war stressig und es musste auch hier immer schnell schnell gehen (diejenigen, die das Agenturleben kennen, wissen, wovon ich spreche...). Ich hatte recht schnell die Möglichkeit, eigenverantwortlich kleinere Projekte zu realisieren. Die vier Monate vergingen wie im Flug – ich habe sehr viel gelernt, habe sehr gute Freundschaften unter den Arbeitskollegen geschlossen und zudem machte auch noch alles sehr viel Spaß.
Nach dem Praktikum blieb ich weitere 2 Monate auf der Insel, um noch mal richtig Urlaub zu machen und mir Bali und die umliegenden Inseln anzuschauen. Ich machte einen Tauchkurs und war sonst in jeder freien Minute im Wasser beim Wellenreiten.
Mein Fazit: Es war eine unglaubliche Erfahrung, so nah mit Menschen völlig anderer Kulturen zusammenzuleben, sich mit Ihnen zu befreunden. Es war möglich, sehr viel in einem tollen Praktikum zu lernen, aber dennoch auf Bali zu sein. Es waren unglaubliche Momente, immer wieder festzustellen, wie schön es gerade ist. Es war unglaublich, stundenlang im Wasser zu verbringen, ohne zu frieren. Es war auch unglaublich gut, sich nie Gedanken ums Wetter zu machen – denn es ist einfach immer schön (wie gesagt, ich komme aus Hamburg...).
Liebe Leute – ich hoffe für jeden, dass er ähnliches erlebt, seinen Hintern hoch bekommt und den Schritt wagt. Ich bin immer noch überwältigt und will eigentlich schon wieder weg.




