Auslandssemester – Ein Semester im Ausland studieren

Studienbezogene Auslandsaufenthalte haben einen positiven Effekt auf Lebenslauf, Persönlichkeit und die eigene Weltanschauung. Das wissen wir längst, und fast jeder dritte Student in Deutschland auch. Das beste ist, dass man nicht unbedingt gleich für das gesamte Bachelor- oder Masterstudium den Wohnsitz verlegen muss, sondern einfach nur einen Teil des Studiums ins Ausland verlagert. Mal zwischendurch schnell weg für ein sechsmonatiges Auslandssemester: wenig Organisation, kein Numerus clausus und der Geldbeutel wird geschont. So ein Auslandssemester lässt sich in Sachen Wirtschaftlichkeit kaum toppen. Geringer Aufwand bei höchstmöglichen Ertrag – das Prinzip dürfte den meisten Studenten bekannt sein und sollte gefallen.

Semesterprogramme im Ausland

Bei vielen Semesterprogrammen im Ausland können sich internationalen Bewerber selbst ihre Kurse zusammen stellen. Gerade fachübergreifende Kurse sind interessant, wenn man schon einmal in Sydney, Bangkok oder New York studiert!

 

Semesterprogramme im Ausland

Über die Grenzen der Erasmus Länder

Heute noch im altbekannten Vorlesungsaal, morgen in der Cafeteria in Innsbruck, Utrecht oder London. Klingt gut, aber lässt sich toppen: New York, Cusco oder Bangkok – das lässt doch viel mehr Raum für Reisefantasien und Vorfreude, sollte man meinen? Fakt ist jedoch, dass sich viele der deutschen Studenten, die ein Auslandssemester absolvieren, garnicht so weit aus der Haustür trauen. Die Entscheidung, “mal schnell” für ein Semester in eines der europäischen “Nachbarländer” zu gehen, ist eben irgendwie einfacher getroffen, als sich mit der Planung für ein Semester in den USA zu befassen: Oder sich auf die viefältige Kultur in Shanghai vorzubereiten. Die Fülle des Geldbeutels und ein schweres Heimwehherz tragen hauptsächlich zu einer Entscheidung bei. Wer sich jedoch mehr öffnen will und die Unikultur von einer noch exotischeren Seite betrachten will, der sollte sich Übersee trauen und die Grenzen der Erasmus Länder verlassen.

Im Auslandssemester Englisch lernen – British oder American English?

England gehört nach wie vor zu den beliebtesten Ländern für ein Semester im Ausland – jedoch Kopf and Kopf mit den USA. Klar, jeder, der seine im Studium erlernten Englisch Sprachkenntnisse umsetzen und verfeinern möchte, stößt auf namenhafte Universitäten in den beiden Ländern. Gerade für Studenten der Kultur- und Sprachwissenschaften bieten beide Destinationen hervorragende fachliche Erfahrungswerte. London liegt aber immer noch weit vorn in der Statistik: geographisch näher gelegen, auf den ersten Blick günstiger, mit angesehenen Universitäten und einem bekannten europäischen Lebensstil, der nicht ganz so stark die Anpassungsfähigkeit fordert. Dabei bedeutet ein Auslandssemester in den USA eine Weiterbildung an hochattraktiven Bildungstandorten. Außerdem lässt sich ein guter Teil der Kosten mit Fördermöglichkeiten wie Auslands-BAföG decken. Denn liegt der Staat nicht in der EU, dann besteht sogar Chance auf Zuschlag, selbst wer in Deutschland keinen Anspruch hatte.

Vorbereitung ist Alles – Checkliste vor dem Auslandssemester

  • Nehme ich an einem Partnerprogramm teil oder werde ich Freemover?
  • Muss ich ein Urlaubssemester beantragen?
  • Wann beginnt das Semester im Ausland?
  • Welche Anforderungen hat die Universität im Ausland (Sprachtests, Kurse)?
  • Wie hoch sind die Studiengebühren?
  • Was kostet Visum und Anreise?
  • Reicht das Geld, um im Ausland zu leben (Auslandsversicherungen nicht vergessen)?
  • Was passiert während meinem Aufenthalt, was muss zuvor erledigt werden? (WG-Zimmer, Arztbesuche, etc.)

Was ist ein Freemover?

Alle Universitäten, die für dein Auslandssemester interessant sind, stehen leider in keinem Bezug zu deiner Heimatuni? Dann bist du ein Freemover und musst eigenständig organisieren. Der klare Vorteil für dich: dir bietet sich die volle Palette an Ländern und Unis. Es wird abenteuerlich!