Reisebericht Singapur, Februar 2010

Singapur, mit seinen 4,8 Mil. Einwohnern, ist der kleinste Stadtstaat Südostasiens und wohl die sauberste Stadt die ich seit langem gesehen habe. Ich würde Singapur als sehr multikulturell bezeichnen, so teilt sich die Stadt in unterschiedliche Viertel wie das Indische, Arabische, China Town und natürlich dem Zentrum, das sich größtenteils aus Business-Vierteln und riesigen Shoppingzentren zusammensetzt.
Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass alle ethnischen Gruppen in Harmonie zusammenleben. Während es in vielen Ländern unvorstellbar ist, Institutionen verschiedener Religionen in unmittelbarer Nähe zueinander zu finden, ist dies in Singapur wegen seiner beschränkten Fläche keine Seltenheit. Hinduistische Tempel oder islamische Moscheen befinden sich genauso wie buddhistische Tempel oder Kirchen nebeneinander oder direkt einander gegenüber. Dies war für mich eine spannende Entdeckung.
Auch das Essen ist unschlagbar, die Küche Singapurs zeichnet sich durch die kulturellen Einflüsse der vertretenen Ethnien aus. Deren gegenseitige Einflüsse sind in der Stadt allgegenwärtig. So entdeckte ich die Stadt durch seine verschiedenen Viertel, am besten gefiel mir das Indische, hier ist immer was los, Märkte, viele Menschen, Geschäfte und viel Trubel.
Ich kann nur jedem empfehlen sich in der Stadt durch verschiedene Kulturen leiten und sich gemütlich am Sentosa Strand bräunen zu lassen und abends eine der vielen Clubs im Zentrum zu besuchen. Ich habe dort viele aufgeschlossene Menschen kennengelernt, denn freundlich sind dort alle und neben einem super ausgebautem öffentlichen Verkehrsnetz fühlt man ich zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher. Durch harte Bestrafungen und strikte Regeln in der Gesellschaftsstruktur gehört die Stadt mit zu einer der friedlichsten der Welt und definitiv ein Reise wert.








