Praktikum in Peru

Peru hat so einiges für die Abenteurer zu bieten, die sich kurzfristig auf ein antikes Höhenerlebnis in den Anden begeben wollen. Nebenher verlocken auch frischer Fischsalat, handgearbeitete Pullover und ein knuddelige Alpakas zu einer Reise in das beliebte Latino-Land. Doch ein Aufenthalt in Peru lohnt sich genauso, wenn diese Sehenswürdigkeiten nur zweitrangiger Grund für den langen Weg sind und ein Praktikum in Peru dein eigentliches Ziel ist.

Bei einem Praktikum in Peru kannst du nicht nur deine spanisch Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch Natur, Land & Leute, Kultur und Geschichte besser kennenlernen. Durch die unterschiedlichen Klimazonen gibt es in Peru viel zu erleben: wunderschöne Bergwelt, einsame Strände und dichter Dschungel.

 

Praktikumsstellen in Peru

Die besten Chancen im Sozialen Bereich? Nicht nur...

Während Freiwilligenprogramme in Peru immer mehr Möglichkeiten bieten, sich in Peru nachhaltig für Gesellschaft, Kultur und Natur zu engagieren, scheint das professionelle Praktikum in der Industrie nicht üblich zu sein. Wenn schon internationale Arbeitskräfte da sind, werden diese auch so eingesetzt, dass sie die Gemeinschaft unterstützen. Und dies ist eben vorrangig im sozialen Bereich. Die relativ gute wirtschaftliche Lage hat bisher kaum zu einem ausreichenden Wohlstand in weiten Teilen der Bevölkerung geführt. Ein Praktikum als Englischlehrer oder in der Medizin ist sinnvoll für die Gemeinschaft und erweitert außerdem den eigenen Horizont.

Gesegnet mit einem reichhaltigen Vorkommen an natürlichen Ressourcen ist die Bergbau-Industrie neben dem Tourismus eines der größten Arbeitsfelder für Einheimische. Was ist jedoch mit anderen beliebten Praktika in der Technik, im Marketing oder im Informationsbereich? Auch in klein- und mittelständigen Unternehmen lassen sich freie Praktikumsstellen finden – vor allem dann, wenn internationale Bewerber bereits ein gewisses Level an Spanisch sprechen. 

Was du von einem 6-monatigen Praktikum in Peru erwarten kannst, erklärt unser Globetrotter Thomas. Neben Tipps zur richtigen Erwartungshaltung zum Praktikum gibt er hilfreiche Informationen zum Leben in der Inkastadt Cusco.

Erwartungen an ein Praktikum im Peru

Im Fokus: arbeiten in spanischsprachiger Umgebung

Wer ein Praktikum in Südamerika anpeilt, der weiß, dass die eigenen Englischkentnisse nicht unbedingt verbessert werden. Viele Bewerber starten die Reise jedoch mit einem kleinen Repertoire an Spanisch-Vokabular und kommen nicht drum rum, ab und zu auch Englisch zur Verständigung zu nutzen. Während des Praktikums sollte man – trotz aller anfänglichen Scham – immer versuchen, sich in Spanisch mit den Kollegen zu unterhalten. Auch ehemalige Praktikanten in Peru bestätigen, dass gerade dieser alltägliche Umgang das Sprachniveau auf ein höhere Ebene katapultierte.

Peru erkunden

Während eines Praktikums in Cusco bieten viele Eintagestouren Ausflüge in und rund im Cusco. Mit Nachbusfahrten kannst du auch weite Strecken in kurzer Zeit bewältigen. Bekannte Sehenswürdigkeiten wie der Titicaca-See oder Machu Picchu können bald auf deiner “To Do”-Liste abhakt werden. Wem nach etwas mehr Adrenalin zumute ist, dem stehen weiterhin 

  • Mountain-Biking,
  • Quad-Fahren,
  • Rafting,
  • Zip-Lining,
  • Bungee Jumping oder
  • Paragliding zur Auswahl.

Um Wochenenden optimal auszunutzen, kann sogar die Grenzen verlassen und Bolivien, Ecuador oder Kolumbien erkundet werden. Freitag Abend in den Bus gestiegen und Montag morgen wieder pünktlich zur Arbeitsstelle, das stellt in Peru kein Problem dar.

Visum einfach gemacht

Im Gegensatz zu anderen beliebten Praktikaländern in Nordamerika ist die Visumsbeschaffung für Peru mit wenigen Hürden verbunden. Im Grunde genommen gibt es eigentlich gar keine, denn für ein Auslandspraktikum von weniger als 183 Tagen braucht es nicht mal ein im Vorfeld beantragtes Visum. Das Touristenvisum bekommst du einfach bei der Einreise. Dieses hat zwar nur eine Gültigkeit für 90 Tage, kann aber geschickt durch eine Übernachtung in einem der Nachbarländer “aufgefrischt” und der Aufenthalt somit verlängert werden.

Bist du ein Familien- oder WG Typ?

Wie wohl man sich in seiner Unterkunft fühlt, gerade in einem Entwicklungsland wie Peru, hat einen enormen Einfluss auf den Gesamteindruck des Auslandaufenthalts. Egal ob du eine eher gemütliche Atmosphäre in einer Familie bevorzugst oder doch lieber das Studentenleben in einer WG genießen willst – Peru hat beides zu bieten, und zu empfehlen! Wohnen in einer Gastfamilie bringt vor allem sprachliche und kulinarische Vorteile – Kultur hautnah erleben, und das jeden Tag. Entscheidest du dich für das Wohnen in einer Wohngemeinschaft, dann wirst du vor allem mit anderen internationalen Gleichgesinnten zusammen wohnen. Gemeinsam kochen, ausgehen und Spieleabende stehen auf der Tagesordnung.