Praktikum in Neuseeland

Sir Edmund Hillary und Peter Jackson sind die wohl erfolgreichsten Neuseeländer, die gleichzeitig epische Spuren auf dem gesamten Erdball hinterließen. Mit dem Maß an Inspiration, die ihnen durch Neuseelands spektakuläre Natur und dem kraftvollem Geist der Maori geboten wird, ist das auch kein Wunder. Egal wo du dich befindest, es sind nie mehr als 15 Minuten bis zum nächsten paradiesischen oder eindrucksvollen Ort. Wer bereits vor dem Praktikum in Neuseeland begeistert von dem “Land der langen weißen Wolke” ist – so nennen die Maori ihre Insel – der wird bei einem längeren Aufenthalt aus allen Wolken fallen.

Praktikumsstellen in Neuseeland

Für Adrenalinjunkies ist eine Reise nach Neuseeland ein Muss. Welllington, Auckland, Queenstown. Das Mecca aller Abenteuerreisenden und deswegen genau der richtige Ort, um im Bereich Tourimus und Reise ein Praktikum zu machen.

 

Praktikumsstellen in Neuseeland

 

Praktikum in Auckland, Wellington oder Queenstown

Wenn du das liest, spielst du vermutlich schon fester mit dem Gedanken, dein Pflicht- oder freiwilliges Praktikum in Neuseeland zu absolvieren. In dir steckt bereits der gewisse Funken Abenteuerlust, der deinen Auslandsaufenthalt von anderen abgrenzen wird. Nicht umsonst bist du bereit, dich für praktische Erfahrung bis ans andere Ende Welt zu begeben. Besonders Praktika im Tourismus bieten perfekte Möglichkeiten, Neuseelands Arbeitswelt und spektakuläre Natur gleichzeitig kennen zu lernen.

Neuseeland hat den Trick raus: es bietet genau so viel Bekanntes, dass der große kulturelle Schock ausbleibt und genau die Einzigartigkeit, nach der man sich als Reisender sehnt.


Dass dies kein Praktikum zum Zurücklehnen wird, sollte dir aber auch klar sein. Anstelle von eintönigen Büroarbeiten kann es schon einmal passieren, dass du dich “um das Produkt zu testen” im Rahmen deines
 Praktikums bei einem Touranbieter in einen kleinen Bungeejump stürzen musst oder dich von einer Klippe abseilen lässt. Natürlich lassen sich auch andere professionelle Fachpraktika im Bereich IT, Marketing oder anderen Branchen individuell finden, die auf andere Art und Weise herausfordernd sein werden. Da es in Neuseeland an Fachkräften besonders im Bereich IT mangelt, hast du hier sogar Chancen auf eine Übernahme. Solltest du das Praktikum also gerade am Ende deiner Ausbildung oder deines Studiums planen, eröffnen sich dir hier neue Zukunftswege.

Matthias, Praktikant in Auckland, bei seinem Praktikum bei einem Touranbieter.

Arbeit in äußerst freundlicher Umgebung

Den sportfanatischen Kiwis – hier beziehen wir uns nicht auf die gefiederten Einwohner Neuseelands – wird nachgesagt, sie seien ein außergewöhnlich freundliches und offenes Volk. Und das stimmt! Kaum ein Reisebericht lässt es sich nehmen, die Warmherzigkeit des Volkes hervorzuheben. Auch die Erfahrungen unsere ehemaligen Praktikanten bestätigen dies.

“Die neuseeländische Sektion meines Gastunternehmes ist wirklich sehr klein. Neun “permanent staff" und sieben Praktikanten gab es. Alle Mitarbeiter waren wirklich sehr nett. Ein besseres Arbeitsumfeld kann ich mir noch immer nicht vorstellen. Ich hatte wirklich viel zu tun und hatte interessante Aufgaben und jeder war immer mit Herz bei der Sache. Auch zwischen den Praktikanten hat die Chemie zu 100% gepasst.” – Kevin, Praktikant in Auckland

Ein perfekter Mix aus dem Bekannten und Unbekannten

Warum ist Neuseeland so beliebt für junge Globetrotter, die nach einer praktischen Arbeitserfahrung im Ausland suchen? Weil das Land den Trick raus hat: es bietet genau so viel Bekanntes, dass der große kulturelle Schock ausbleibt und genau die Einzigartigkeit, nach der man sich als Reisender sehnt. Der Lifestyle in den Großstädten ist so westlich geprägt, dass er schon mal an gemütliche Großstädte in Europa erinnert – nur viel, viel freundlicher, um noch einmal die Freundlichkeit der Kiwis zu betonen! Sobald man aber aus der Stadt fährt, weiß man sofort, warum man außerdem noch hier ist; spätestens wenn vor “Herr der Ringe”-Kulissen Pinguine die Straße überqueren oder dein Auto neugierige Keas anlockt.

Fürs Leben gekennzeichnet

Von Polynesien aus besiedelten die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, vor etwa 800 Jahren die lange Insel am Ende der Welt. Der Zusammenstoß mit der “weißen Welt” brachte, wie auch in anderen Kolonialgebieten, sowohl Vorteile, aber zum größten Teil Nachteile für die indigene Bevölkerung. Die Maoris bewahrten ihre einzigartigen Traditionen allerdings selbstbewusst bis heute, welche für Besucher nicht nur in Maraes (Gemeinschaftshäusern), traditionellen Darbietungen und Galerien besichtigt werden können. Denn ihre persönliche Geschichte meiseln sich die Maoris für alle sichtbar direkt ins Gesicht. Die sogenannten Moko’s sind kunstvoll tätowierte Abbildungen von wilden Kreisen und Rundungen, die ihre Inspiration in den Motiven der neuseeländische Pflanzenwelt finden. Die Tätowierungen spiegeln vor allem die Zugehörigkeit einer Person zu Stamm und Familie wider.

Unser Neuseeland Filmtipp

Auch wenn es etwas dramatisiert dargestellt wird, beschreibt kein Film besser, wie sich die Traditionen der Maori in der heutigen Welt platziert haben: “Die letzte Kriegerin” (engl. “Once were warriors”) wurde international mehrmals ausgezeichnet und ist eine gelungene und sehr kraftvolle Umsetzung des gleichnamigen Romans. Wer mehr über die Maori und deren Haka, Moko und Marae lernen möchte, bekommt hier geballte Informationen.