Praktikum in England

England ist entweder das kleine stille Vorstädtchen aus rotem Backstein, mit parkenden kleinen Mr. Bean-Autos vor gepflegtem Rasen und Tee-trinkenden Hutträgern; oder aber die erstklassige hippe Weltmetropole London mit einflussreicher Geschichte, rumreichen Popikonen und einer gefeierten Queen. Egal was man will, die britische Kultur bietet es. Gerade für junge Studenten ist England daher oft die erste Wahl für ein Praktikum im Ausland: maximales Entertainment bei kleinbleibenden Kulturschock. 

 

Praktikumsstellen in England

London, Englands Hauptstadt, bietet viele Möglichkeiten für hochkarätige Auslandspraktika. Bei der Branchenwahl sind dir beinahe keine Grenzen gesetzt: von Administration bis Unternehmensberatung hast du volle Auswahl. Die global einflussreichsten und wettbewerbsorientierte Firmen haben sich hier niedergelassen. 

Praktikumsstellen in England

Praktikum in den Städten

Wem die bevölkerungsreichste europäische Metropole zu viel Gewusel, oder auch einfach viel zu teuer ist, der sollte auf ein Praktikum in Manchester, Brighton, Cardiff, Bristol oder anderen “kleineren” Städten in Südengland umschwenken – und das ohne Abstriche zu machen. Bristol ist eine bunte Studentenstadt mit lebhaftem Nachtleben, Brighton bietet bei gleichem Entertainment wie London noch eine frische Meeresbrise, ebenso die nicht weit entfernte und geschichtsträchtige Küstenstadt Cardiff. Zuhause fühlen wirst du dich allerdings schnell in jeder Stadt, denn vieles ist zwar anders, aber immer noch irgendwie vertraut.

“Einfach mal ein Fahrrad für 2 Pfund pro Tag an den vielen Docking Stationen von Braclays ausleihen und eine Radtour durch die Stadt machen.” Jana, Praktikantin in einer Anwaltskanzlei

London, kennt man doch

Buckingham Palace, London Eye, Big Ben – wir kennen sie alle, die klassischen Sehenswürdigkeiten in London, um die sich täglich die Touristen horten. Irgendwie scheint es schon keinen Reiz mehr zu haben, das Praktikum in das naheliegende London zu verlegen. Vergiss aber nicht, du wirst Praktikant in London sein, also kein Tourist! Der Unterschied? Du kannst dir viel mehr Zeit nehmen, um den Stadtkern und die Vororte zu erkunden. Das echte englische Leben spielt sich nämlich versteckt in den kleinen Gassen und auf Märkten ab. Gerne auch mit Fahrrad, welches sich zu einem kleinen Preis an den weit verstreuten Dockingstations ausleihen lässt. Viele versteckte Parks, Flussufer und Seen laden dazu ein, sich mittags oder nach der Arbeit einfach mal mit den Kollegen zum Entspannen zu treffen. Musicals wie Festivals bieten abends neben den Pubbesuchen gute Unterhaltung. Solltest du das Glück haben in einer Gastfamilie wohnen, wirst du so oder so nicht um die vielen Insidertipps herum kommen. Nimm dir auch Zeit, um sonntags mit deiner Gastfamilie etwas zu unternehmen – Engländer lieben Sonntagsausflüge, mit Teepause natürlich.

Wohnen in London

Wer nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, der sollte sich außerhalb des City Centers eine Wohnung suchen. Die verschiedenen Preisklassen sind dabei in Zonen aufgeteilt. Es sollte einem aber bewusst sein, dass man für ein das kleine Geld nicht gerade viel Luxus erwarten kann, dafür aber umso mehr den typisch englischen Lebensstil kennen lernt. Wem es nicht so geheuer erscheint, über diverse Internetplattformen zu buchen, der sollte sich für die ersten Tage lieber in ein Hostel einmieten und sich vor Ort auf die Suche begeben. Über unsere Partnerorganisation kann man sich auch eine Gastfamilie organisieren lassen, die das Abenteuer in England perfekt macht.

“Ich entschied mich für ein kleines Zimmer in der Nähe von Mitcham. Die Familie war sehr freundlich, mein Zimmer wurde regelmäßig geputzt und sogar für das Frühstück wurde gesorgt.”– Theresa, Praktikantin im Eventmanagement

“I don’t drink coffee I drink tea my dear.”

Englische Kultur ist überall zu finden: in den Museen, in den altertümlichen Schlössern, oder eben direkt vor deiner Nase, und das ständig. Der Weg zur Arbeit mit der Tube (“Please mind the gap”), der trockene Humor deiner Mitarbeiter, die Teepausen auf Arbeit, die natürlich in dafür geschaffenen Tee-Eckchen abgehalten werden, oder das Schlangestehen für so eigentlich Alles. Auch die englische Küche ist auf ihre Art und Weise einzigartig lecker, und keinesfalls schlecht, so wie es oft behauptet wird. Unsere ehemaligen Praktikanten berichten aus der Praktikantenperspektive, wie sie die englische Kultur während ihres Praktikums wahrgenommen haben.