Praktikum in Yogyakarta: Sehenswürdigkeiten

Yogyakarta liegt an der Südküste der Insel Java und ist eines der beliebtesten Sultanaten in Indonesien mit gleichnamiger Hauptstadt. Außerdem gibt es über 50 Bildungsinstitutionen, die Studenten aus aller Welt anziehen. Der perfekte Ort, um neue Leute zu treffen und Indonesien kennenzulernen.

Kraton – der Sultanspalast

Die Palastanlage ist mehrere hundert Jahre alt und wurde später zu einem Museum umgestaltet. Hier können Sie Teile aus den Traditionen des Hoflebens betrachten, wie zum Beispiel die Kleidung und die Einrichtungsgegenstände. Die unterschiedlichen Religionen kann man unter anderem anhand der Dekorationen im Palast erkennen. Besondere Bedeutung hatten hier der Hinduismus, der Islam und der Buddhismus.

Das bunte Marktleben

Der Pasar Beringharjo bildet den Hauptmarkt an der Jalan Malioboro, wo wunderschöne Stoffe und traditionelle Kleidungsstücke, sowie Gemüse, Obst und regionale Gewürze verkauft werden. Die Jalan Malioboro selbst ist eine sehr geschäftige Straße mit zahlreichen Läden in der man wunderbar Schlendern kann.

Greifbare Historie

Die Ruine des Wasserpalasts Taman Sari, das im Jahr 1758 errichtet wurde, war der Sommersitz des ersten Sultans mit dessen Harem und seinen vielen Kindern und war durch einen unterirdischen Gang mit dem Kraton verbunden. Ein riesiger künstlich angelegter See, einige Schwimmbecken, diverse Gärten und Meditationsräume zierten das Gelände in der damaligen Zeit. 1867 erschütterte ein Erdbeben das Gebiet und zerstörte einen Teil des Palasts.

Do´s and Dont´s

Die Anpassung in einem Land ist besonders wichtig, wenn man längere Zeit dort verbringen möchte. Sie sollten die ungewohnten Regeln und auch die Einstellungen der Menschen respektieren und beachten. Wichtige Verhaltensregeln in Indonesien sind zum einen, dass die linke Hand als unrein betrachtet wird, weshalb man bei der Begrüßung die rechte Hand reichen sollte. Zum anderen werden bei öffentlichen Gebäuden stets die Schuhe ausgezogen und auch Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit, wie Küsse, werden nicht gerne gesehen.